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auto-reporter.net, 2014-01-25

Winkelmann gibt Lagebericht zu Lamborghini

Testbericht

In einem Interview mit Amerikas führender Fachzeitschrift „Car&Driver" liefert Stephan Winkelmann, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Lamborghini, eine Bestandsaufnahme zum Heute und Morgen der italienischen Audi-Tochter.

Bis zum Baustart des Huracán sei Lamborghini zwar momentan eine Ein-Modell-Marke, aber dieses Modell sei dafür auch sehr erfolgreich und schon auf 13 Monate ausverkauft. Täglich verlassen fünf Exemplare die Fabrikhallen in Sant'Agata - damit steuere man einen Rekordverkauf der Zwölfzylinder von weit über 1000 Stück pro Jahr an. Im Bereich der Zehnzylinder habe Lamborghini in 2013 noch 2121 des auslaufenden Gallardo verkauft. Bald starte dann der Huracán als Nachfolger des Audi R8-Bruders.

Zum neuen Aventador soll es keine Variante mit alternativem Antrieb geben, weil es für einen Kleinhersteller wirtschaftlich nicht sinnvoll sei. Beim Entwicklungsstart seien dessen Eckdaten des optimalen Leistungs-/Gewichts-Verhältnisses festgelegt worden - und die Hybridtechnik hätte nach dem damaligen Stand den Aventador so dynamisch wie eine „sitzende Ente" gemacht, erklärt Winkelmann. Nur so sei der Aventador zu diesem charaktervollen Wunderwerk der Technik ohne unnötige elektrische Zaubertricks geworden. Zwar müsse man im Supersportwagenbau innovativ sein, aber nicht immer und auf allen Gebieten als Erster. Lamborghini-Kunden fragten nicht unmittelbar nach „grünen" Autos. Winkelmann sieht die Turbotechnik als Brückentechnologie zu Hybrid-Varianten und erst dann eine Elektrifizierung der Modelle seiner Marke. Aber als Ende der Entwicklung müsse immer noch ein extremer und italienischer Supersportwagen stehen. (dpp-AutoReporter/ wpr)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-01-25
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