Unsere Partnerseiten: 12gebrauchtwagen.de12neuwagen.de
  1. Home
  2. Alle Marken
  3. Alle Hyundai Modelle
  4. Alle Baureihen Hyundai Veloster

Hyundai Veloster

Alle Baureihen

3,6/5

Alle Tests

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster Matt Finish - Ein Exot verabschiedet sich
Autoplenum

Ein Exot verabschiedet sich Hyundai Veloster Matt Finish

Als Sondermodell „Matt Finish“ mit mattem Lack und umfangreicher Ausstattung verabschiedet sich der Hyundai Veloster vom deutschen Markt. Der auf 150 Einheiten limitierte Abschiedsgruß ist wahlweise in blauer oder grauer Mattlackierung zu haben und verfügt über Navigationssystem, 18-Zoll-Räder und ein Soundsystem mit acht Lautsprechern und Subwoofer. Für den Antrieb sorgt ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 137 kW/186 PS im Verbund mit einer manuellen Sechsgangschaltung. Der Preis beträgt 24.990 Euro, den Kundenvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt Hyundai mit mehr als 2.100 Euro an.

Der VW-Scirocco-Konkurrent mit seinem ungewöhnlichen Türkonzept (links eine Tür, rechts zwei) wird seit Sommer 2011 angeboten, die letzte Überarbeitung gab es Mitte 2015. Gelohnt hat sich das Lifting für die Koreaner kaum: Im vergangenen Jahr wurden gerade mal 143 Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Für das laufende Jahr führt das Kraftfahrt-Bundesamt den 4,25 Meter langen Viersitzer in der Statistik nur noch unter „Sonstige Hyundai“.

Matter Abschluss für eine matte Karriere: Hyundai legt von seinem Kompakt-Coupé Veloster zum Verkaufsende noch einmal ein Sondermodell auf.

Fazit

Matter Abschluss für eine matte Karriere: Hyundai legt von seinem Kompakt-Coupé Veloster zum Verkaufsende noch einmal ein Sondermodell auf.
Hyundai Veloster Turbo - Ran an die Schaltwippen
Autoplenum

Hyundai Veloster Turbo - Ran an die Schaltwippen

Hyundai überarbeitet den Veloster Turbo: Der Motor erreicht die Euro 6 Norm und statt der Sechsgang-Automatik soll ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe für geschmeidiges Vorankommen sorgen.

Seit seinem Erscheinen war der Hyundai Veloster Turbo das sportlich-rabiate Aushängeschild des koreanischen Autobauers. Ein rollender Beleg dafür, dass die Asiaten nicht nur grundsolide, sondern auch emotionale Autos bauen können. Der mittige Doppelauspuff mit den beiden dicken Endrohren, der markante Heckspoiler und die Idee, wie beim Mini Clubman nur auf einer Seite zwei Türen zu installieren, machten den Veloster Turbo zum bunten Vogel unter den Hyundai-Modellen. Das Design hat sich verändert, ist gefälliger geworden. "Seit Ende 2013 ist das Design der Hauptgrund, warum ein Hyundai gekauft wird", erzählt Deutschland-Chef Markus Schrick. Der etwas auffälliger und dreidimensionaler gestaltete sechseckige Kühlergrill hat die Optik der koreanischen Autos sicher nicht verschlechtert.

Der steht dem Veloster Turbo nach wie vor gut zu Gesicht. Auch das LED-Tageslicht sorgt durchaus für eine markante Präsenz im Rückspiegel, die dem Koreaner so etwas wie Überholprestige verleiht. Doch wo so viel Optik ist, muss auch der Punch passen, sonst wird aus dem Muskelspiel schnell Schattenboxen. Mit 186 PS schafft der Turbo immerhin eine Höchstgeschwindigkeit von 214 km/h. Das ist nicht rekordverdächtig, handelt einem aber auf der linken Spur nicht immer die Lichthupe von drängelnden Hintermännern ein. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der Veloster Turbo in acht Sekunden und ist damit einen Wimpernschlag schneller, als der Vorgänger. Der Motor erfüllt jetzt die Euro-6-Norm und verbraucht mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe mit 7,1 Litern pro 100 km immerhin 0,6 Liter weniger als zuvor.

Alleine das wäre schon den Wechsel von der Sechsgang-Automatik zum neuen - optionalen erhältlichen - Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe im überarbeiteten Veloster Turbo wert. Auch die Gangwechsel gehen jetzt geschmeidiger vonstatten. Wer der, trotz eines maximalen Drehmomentes von 265 Newtonmetern, kraftlos wirkenden Getriebe-Motor-Kombination etwas Verve entlocken will, wechselt in den Sport-Modus oder nimmt die Sache mit den Schaltwippen am Lenkrad, selbst in die Hand. Bei hohen Drehzahlen klingt der aufgeladene 1.6-Liter-Motor knurrig, verhilft aber zu mehr Fahrspaß. In den Kurven verhält sich der Frontriebler zunächst neutral, schiebt aber bei größeren Lenkeinschlägen in Kombination mit höheren Geschwindigkeiten leicht über die Vorderräder. Aber das ist berechenbar und auch für wenig talentierte Piloten mit leichtem Lupfen des Gaspedals oder Öffnen des Lenkwinkels problemlos korrigierbar.

Die Steuerung kann mit drei Fahrmodi angepasst werden, wobei Sport ziemlich straff und direkt ist und so den Kurventanz leichter macht. Allerdings wirkt die Lenkung in allen drei Einstellungen synthetisch und gibt keine unmittelbare Rückmeldung über die Fahrbahn-Oberfläche. Dafür überzeugen die neuen bequemen Sportsitze mit gutem Seitenhalt. Auch die digitalen Instrumente können sich nach wie vor sehen lassen. Apropos sehen, wer in den Rückspiegel schaut - soll ja ab und an vorkommen - bekommt den auffälligen Heckspoiler zu sehen. Aber das gehört zum Veloster Turbo, genauso, wie die hohe Ladekante und die kleine Kofferraum-Luke, die den Zugang zu einem Gepäckabteil freigibt, das zwischen 320 Litern und 1.015 Litern fasst.

Auf der Haben-Seite stehen beim Veloster Turbo solche Extras, wie eine fünf Jahre währende Garantie inklusive Navigations-Karten und bei der Top-Ausstattungslinie Premium serienmäßigen Xenon-Scheinwerfer. Los geht der Turbo-Spaß bei 24.990 Euro. Wer die 3.000 Euro teuere Premium-Variante wählt, bekommt einige Extras mehr. Darunter auch das Navigationssystem.

Testwertung

3,5/5

Hyundai Veloster – edles Design mit 140 PS
redaktion

Hyundai Veloster – edles Design mit 140 PS

Ein kleiner, schicker Sportwagen, mit eleganter Linienführung, Topp-Ausstattung, edel im Design und kraftvoll im Auftritt. Ein Sportler der auffällt. Ein neuer Audi? Nein, der Hyundai Veloster.
Ein aufregendes Coupé, das unter 22.000 Euro startet.

Kleiner Eroberer 
Der Hyundai Veloster ist anders. Der rote Flitzer hat die Herzen aller Redaktionsmitglieder im Sturm erobert. Witziges Detail -Das 2+1 Türenkonzept.
Für den, der hinten rechts auf der Rückbank Platz nehmen möchte, gibt es  eine Tür. Wer hinten links mitfahren will, muss “durchrutschen”, oder über die “Easy-Entry”-Funktion auf der Fahrerseite nach hinten einsteigen.

Viele Ausstattungsdetails serienmäßig
Innen ist der Hyundai sehr luxuriös ausgestattet. Das erfreut den Fahrer, da viele Extras serienmäßig sind. In der Premium-Ausstattungslinie sind sogar die Ledersitze inklusive. Für das DSG-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad muss aber ein Aufpreis gezahlt werden.
Der kleine Sportler steht auf 215er Reifen. In den 18 Zoll -Alufelgen findet sich das veloster red metallic der Lackierung wieder.

Alltagstauglich und gutaussehend
Der Hyundai Veloster sieht von vorne schon sehr gut aus, von hinten ist er allerdings eine echte Augenweide. Die Dachlinie läuft nach hinten steil hinunter zum Heck. Auch im Alltagsgebrauch hat er überzeugt. Ohne Probleme finden vier Kisten Wasser und eine Kiste Bier im Kofferraum Platz. Damit hat der Veloster die Alltagstauglichkeit klar unter Beweis gestellt.

Wie bereits erwähnt, ist das Einsteigen in den Fond etwas ungewöhnlich. Der Hyundai Veloster wiegt, je nach Ausstattung, zwischen 1.260 und 1.354 Kilogramm. Auf 100 Km/h beschleunigt er in knapp zehn Sekunden. Einen Minuspunkt gibt’s für die Übersichtlichkeit. Nach vorn und zur Seite ist sie noch gut, nach hinten, wegen der dicken C-Säule, allerdings sehr eingeschränkt. Gut, wenn man die Rückfahrkamera hat. Sie ist kein nettes Gimmick, sondern eher ein Muss, um sich keinen Park-Rempler einzufangen. 

Der Hyundai Veloster hat unheimlich viel Spaß gemacht. Er ist ein schönes, flottes und kleines Coupé, das starke Emotionen auslöst. Der Preis ist mit knapp unter 28.000 Euro absolut gerechtfertigt. Der Veloster ist ein echter Sporler, der allerdings den Führerschein des Fahrers nicht ständig in Gefahr bringt. Nur alle 30.000 Kilometer muss man in die Werkstatt. Hyundai  bietet fünf Jahre Garantie und dies wartungskostenfrei. Der Kunde bekommt damit die volle Kostenkontrolle. Da können sich die deutschen Hersteller eine dicke Scheibe von abschneiden

Kraftstoffverbrauch
Der Kraftstoffverbrauch lag im Schnitt bei moderaten 7 Litern ohne wirklich als “Langeweiler” aufzufallen. Der Hyundai Veloster will aber Drehzahl sehen, um wirklich Spaß zu machen. Bei flotter Gangart fließen auch schon mal 8 bis 9 Litern durch, für den Sprint auf der Autobahn auch fast 13 Liter.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100]
Autoplenum Vergleichsrunde 86 72 7,1
Landstraße normal 45 58 7,2
Landstraße sparsam 68 55 6,7
BAB normal 356 100 7,0
BAB schnell 53 133 12,7

 

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

 

Hyundai Veloster Zombie Survival Machine  - Kettensägen gegen die Apokalypse
Autoplenum

Kettensägen gegen die Apokalypse Hyundai Veloster Zombie Survival Machine

Von allen denkbaren Apokalypsen ist ein Zombie-Angriff die wohl unwahrscheinlichste. Wer trotzdem vorsorgen will, sollte die Comic-Messe in San Diego besuchen. Dort zeigt Hyundai, wie man das Kompakt-Coupé Veloster fit für die Begegnung mit hirnfressenden Untoten macht.

In bester Mad-Max-Manier setzen die Koreaner dabei nicht auf High-Tech, sondern auf Do-it-yourself-Mentalität, umsichtiges Recycling und handwerkliches Geschick. Für den Schutz der Motorhaube etwa sorgen daher nicht Stahl- oder Kevlar-Platten, sondern handelsübliche Sandsäcke. Damit diese möglichst gar nicht mit Zombies in Berührung kommen, finden sich an der Front zwei Kettensägen in Beinhöhe sowie ein mit Spitzen bewehrter Kühlergrill. Bei weiter entfernten Zielen sollen ein auf dem Dach montiertes Maschinengewehr sowie Flammenwerfer an den Flanken zum Einsatz kommen. Am Heck sind zudem ein Samurai-Schwert sowie ein mit Nägeln versehener Baseballschläger montiert.

Das bis ins Groteske überzeichnete Zombie-Mobil soll auf der Comic-Messe Werbung für die vielfach ausgezeichnete Comic- und TV-Serie „The Walking Dead“ machen. Hyundai und Schwestermarke Kia sind generell stark im Comic-Geschäft engagiert. Beide Marken haben bereits mehrere Showcars mit entsprechenden Motiven aufgelegt, darunter etwa einen Kia Optima in Superman-Optik.

Ein Auto muss einen bequem von A nach B bringen, muss sparsam sein und sicher. Auch bei einem Zombie-Angriff, findet Hyundai.

Fazit

Ein Auto muss einen bequem von A nach B bringen, muss sparsam sein und sicher. Auch bei einem Zombie-Angriff, findet Hyundai.
Hyundai Veloster Turbo: Koreaner für Individualisten
auto-news

Mit Hochdruck anders

München, 31. Mai 2013 - Eines ist sicher: Keine Meinung kann man zum Hyundai Veloster nicht haben. Der Koreaner polarisiert. Die einen empfinden das außergewöhnliche Sportcoupé als überdesigned und knubbelig, für die anderen ist der Veloster eine angenehme Abwechslung zum Design-Einheitsbrei à la VW und Co. Neuer Motor Angekreidet wurde dem Veloster neben seinem Blechgewand seit der Markteinführung 2011 auch sein freudloser 1,6-Liter-Benziner, der einfach nicht zum sportlichen Anspruch des Viertürers passen wollte. Nun hat Hyundai reagiert und dem Veloster einen Turbo-Motor verpasst, der 186 PS aus ebenfalls 1,6 Liter Hubraum generiert - 46 PS mehr als der Sauger. Äußerliche VeränderungenAuch als Turbo-Variante kennzeichnet den Veloster vor allem sein ausgefallenes Türkonzept. Während auf der Fahrerseite eine einzige große Tür den Einstieg zum Fahrersitz freigibt, ermöglichen zwei Türen auf der Beifahrerseite den Fondpassagieren den Zugang zur Rückbank. Anders als das Basismodell ist der Neuling mit einem komplett schwarzen Kühlergrill, einer zusätzlichen Spoilerlippe und runden Nebelscheinwerfern ausgestattet. Auch die Endrohre des mittig sitzenden Doppelauspuffs sind rund statt wie bisher eckig. Zudem weisen die 18-Zoll-Felgen mit eigenständigem Design den Veloster als Turbo-Sportler aus. Im Innenraum unterstreicht die Alu-Pedalerie den sportlichen Charakter.

Drehfreudiger Motor Der Turbo-Veloster macht auf Anhieb Spaß. Der Motor überzeugt mit kräftigem Durchzug im Drehzahlkeller und ein maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern, das über ein breites Drehzahlband von 1.500 bis 4.500 Umdrehungen anliegt. Die Beschleunigung ist spritzig, 200 km/h erreicht der Power-Veloster willig, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 214 km/h. Ein Vorteil im Innenstadtverkehr: 30 km/h sind problemlos im dritten Gang machbar. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, wie es sich für einen Sportler gehört, die Dämpfereinstellungen passen: Wankbewegungen in den Kurven sind kaum wahrnehmbar. Der Sound enttäuscht Bei all der Freude über den munteren Motor sorgt dessen Sound für eine der wenigen Enttäuschungen. Statt temperamentvoll zu brabbeln und zu dröhnen, klingt der Turbo-Veloster kaum anders als ein Durchschnitts-Hundai. Von einem spritzigen Sportcoupé erwartet man mehr. Auch bei der Schaltung besteht Verbesserungsbedarf, der Schaltknauf wandert recht hakelig durch die Gänge. Exzentrischer Innenraum Der Innenraum präsentiert sich ähnlich exzentrisch wie das Blechkleid des leicht skurrilen Koreaners. Die Mittelkonsole erinnert an einen Alien-Kopf und dominiert das Armaturenbrett. Unnötig scheinen die rechts und links vom Schalthebel angebrachten Haltegriffe. Trotz Turbomotor wird sich kaum ein Passagier nach vorne gebeugt daran klammern (müssen). Ähnlich wenig durchdacht wirken die Griffe in der Türverkleidung. Zwar lässt sich damit die Türe zuziehen, dafür behindern sie die Bedienung der Fensterheber und schränken die Nutzung der Armablagen ein. Der Bildschirm des Infotainment-Systems ist auf gleicher Höhe wie die Rundinstrumente untergebracht und überzeugt durch eine ansprechende Grafik.
Beschränktes Platzangebot In der ersten Reihe sitzt es sich als normal große Redakteurin angemessen bequem, die Rückbank ist allerdings nur für Personen unter 1,60 Meter geeignet. Der Zustieg klappt durch die zweite Tür auf der Beifahrerseite zwar problemlos und auch die Beine finden ausreichend Platz. Aufrecht sitzen ist aber schon bei 1,74 Meter quasi nicht möglich. Die beim Rückbank-Test eingenommene Haltung mit dem Kopf irgendwo zwischen Kopfstütze und Heckscheibe sorgt dafür für ungeahnte Perspektiven. In den Blick fällt vor allem der mit einem geometrischen Muster bezogene Dachhimmel, der bei längerer Betrachtung sicherlich hypnotisch wirkt. Schwierige Sicht So richtig klar wird außerdem, wie weit die Heckscheibe des Velosters ins Dach gezogen ist. Diese lange, aber auch sehr flache Scheibe ermöglicht einen wunderbaren Blick in den Himmel, mit der Sicht nach hinten sieht es allerdings ganz schön mau aus. Besonders, weil ein Querbalken und die extrabreiten C-Säulen für zusätzliche Einschränkungen sorgen. Elektronische Hilfe ist beim Parken daher vonnöten. Parkpiepser gibt es für den Turbo ab Werk, die Rückfahrkamera kostet im Paket mit dem Navigationssystem 1.520 Euro.

Fazit

Der Veloster ist ein leicht skurriler aber äußerst sympathischer Paradiesvogel, dem bisher der passende Motor zum bulligen Aussehen fehlte. Mit dem aufgeladenen Benziner ist der exotische Koreaner nun endlich so schnell, wie er aussieht und überzeugt durch muntere Drehfreude. Die 4.700 Euro Aufpreis im Vergleich zum Basis-Veloster sollte man in jedem Fall investieren. + Spritziger Motor, straff abgestimmtes Fahrwerk, direkte Lenkung, pfiffiges Design - Kümmerlicher Sound, schlechte Rundumsicht, Rückbank aufgrund der eingeschränkten Kopffreiheit nur für Kinder geeignet

Testwertung

4,5/5

Hyundai Veloster 1.6 Turbo im Fahrbericht: Jetzt auch unter Hochdruckeinfluss
auto-motor-und-sport

Hyundai Veloster 1.6 Turbo im Fahrbericht: Jetzt auch unter Hochdruckeinfluss

Marketing-Experten sprechen ja gern tiefgründig von "emotional aufladen", wenn neue Sportvarianten die allzu brave Produktpalette aufpeppen. Beim Hyundai Veloster-Topmodell stimmt das mit dem Aufladen tatsächlich, denn aus dem 1,6 Liter großen Direkteinspritzer holt ein Turbolader 186PS – ein Plus von 46PS gegenüber der weiterhin angebotenen Saugversion. Die vollvariable Ventilsteuerung und eine doppelflutige Anströmung des Laders (Twin Scroll) sorgen dabei für ein Drehmoment-Plateau von 265Nm zwischen 1.500 und 4.500 U/min. Turbotriebwerk passt bestens zum Hyundai Veloster Tatsächlich nimmt der Vierzylinder im Hyundai Veloster Turbo bereits knapp über Leerlauf willig Gas an und stürmt nach kurzem Luftholen leichtfüßig und gleichmäßig durchs Drehzahlband. Beim Sprint auf Tempo 100 ledert er den Basis-Veloster um 1,3 Sekunden ab; der in Rüsselsheim entwickelte Benziner verkneift sich Vibrationen und laute Verbrennungsgeräusche. Selbst ohne Start-Stopp-System herrscht im Stand nahezu Stille. Bestens zum viersitzigen Coupé mit seinem ungewöhnlichen 2 1-Türkonzept passen das präzise Sechsganggetriebe mit kurzen Schaltwegen und die straffere Abstimmung, die nur wenig Wankbewegungen in Kehren zulässt. Seinen Aufpreis von 2.700 Euro bei vergleichbarer Ausstattung ist der Turbomotor im Hyundai Veloster in jedem Fall wert. Schließlich macht er den Kompaktsportler endlich so schnell, wie er aussieht.

Testwertung

3,0/5

Kurzmeldung - Hyundai Veloster Turbo
Autoplenum

Hyundai Veloster Turbo Kurzmeldung

Ab Oktober ergänzt eine Turbovariante das Motorenprogramm des Hyundai Veloster. Der aufgeladene 1,6-Liter-Benziner leistet 137 kW/186 PS und ist damit 46 PS stärker als die weiterhin angebotene hubraumgleiche Version ohne Turbo. Das kompakte Sportcoupé kostet  24.690 Euro und verbraucht im Schnitt 6,9 Liter.

Ab Oktober ergänzt eine Turbovariante das Motorenprogramm des Hyundai Veloster.

Fazit

Ab Oktober ergänzt eine Turbovariante das Motorenprogramm des Hyundai Veloster.
Hyundai Veloster - Turbo-Power für den Korea-Scirocco
Autoplenum

Turbo-Power für den Korea-Scirocco Hyundai Veloster

Eine Turbovariante ergänzt ab Oktober das Motorenprogramm des kompakten Sportcoupés Hyundai Veloster. Der aufgeladene 1,6-Liter-Benziner leistet 137 kW/186 PS und ist damit 46 PS stärker als die weiterhin angebotene hubraumgleiche Version ohne Turbo. Der Spurt auf Tempo 100 ist in 8,4 Sekunden absolviert, maximal sind 214 km/h möglich. Den Verbrauch des neuen Top-Triebwerks gibt der Hersteller mit 6,9 Litern an. Zur Kraftübertragung an die Vorderräder dient ein manuelles Sechsganggetriebe, optional ist eine Sechsstufenautomatik zu haben. Die Preisliste für den Turbo-Veloster startet bei 24.690 Euro. Zur Ausstattung des VW Scirocco-Konkurrenten zählen Ledersitze, 18-Zoll-Felgen und Klimaanlage.

Parallel zur Einführung des neuen Spitzenmodells senken die Koreaner den Einstiegspreis für die 103 kW/140 PS starke Saugervariante auf 19.990 Euro. Bislang waren mindestens 21.600 Euro fällig. Die Ausstattung des Basismodells umfasst unter anderem Klimaanlage, Audiosystem und Lederlenkrad.

Das sportliche Äußere des Hyundai Veloster spiegelt sich bislang in den Fahrleistungen nur unzureichend wieder. Ein neuer Motor soll das nun ändern.

Fazit

Das sportliche Äußere des Hyundai Veloster spiegelt sich bislang in den Fahrleistungen nur unzureichend wieder. Ein neuer Motor soll das nun ändern.
Hyundai Veloster 1.6 GDI - Mehr Schein als Sein
Autoplenum

Hyundai Veloster 1.6 GDI - Mehr Schein als Sein

Der dreitürige Hyundai Veloster polarisiert durch sein Erscheinungsbild, lässt jedoch auf den zweiten Blick noch einige Wünsche offen.

Was haben ein Lieferwagen, ein VW Bus und der Hyundai Veloster gemeinsam? Richtig, jeder von ihnen hat drei Einstiegstüren, eine links und zwei rechts. Das war es aber eigentlich auch schon. Abgesehen von den vier gummierten Rädern, wovon nur die beiden vorderen für den Vortrieb zuständig sind, zeichnet sich der kleine Polarisationsmeister aus Südkorea besonders mit seiner reinen Städtetauglichkeit aus - nicht mehr aber auch nicht weniger.

Der von außen recht eigenwillig, aber durchaus dynamisch und sportlich auftretende Hyundai lässt beim bloßen Blick auf seine auf Wunsch grell-orange Außenhaut auf ein ebenfalls sportliches Innenleben hoffen. Für die Erkenntnis, dass er tatsächlich auf der sicheren rechten Seite, da diese ja dem Bordstein am nächsten ist und sich somit angenehmer zum Be- und Entsteigen eignet, eine zusätzliche Tür hat, benötigen die meisten Zuschauer im Übrigen erst ein paar Augenblicke. Denn anders, als von einer normalen Tür gewohnt und wie es auch beim Veloster in zweifacher Ausführung der Fall ist, befindet sich der Türgriff nicht in der lackierten Fläche, sondern hinten oben rechts auf der Schulter des kleinen, zumindest optisch mit Muskeln bepackten Wagens.

Dieses Muskelspiel scheint bei dem ab 21.600 Euro erhältlichen Veloster sowohl beim Außen- als auch beim Innendesign eine übergeordnete Rolle gespielt zu haben, da er auch innen wie ein echter Sportler anmutet. Besonders ins Auge fallen die Innenseiten der beiden vorderen Türen. Hier erreicht die dynamische Linienführung ihre Grenzen - viel mehr geht nicht. Leider spielt beim Veloster eine ganz andere Grenze eine noch viel gewichtigere Rolle, nämlich die der Größe der Mitfahrer. Sollten sich mehr als eine Person für eine Mitfahrt im schicken Hyundai anmelden, sollten diese deutlich unter 1,85 Meter in der Länge messen. Dem designverschuldeten Platzmangel auf der hinteren Sitzbank sei Dank.

Doch dies ist nicht der einzige Nachteil des von außen so potent wirkenden Auftretens. Die Sicht zu den beiden hinteren Flanken ist nicht nur eingeschränkt, sie ist gleich null. Gleich eins ist die Motorenauswahl. Der Fronttriebler wird nämlich bis heute, unabhängig vom Ausstattungsniveau, ausschließlich als 1.6 GDI angeboten. Wer jetzt glaubt, dass es sich hier um ein Drehmoment starkes 1,6 Liter großes Dieselaggregat handelt, der irrt gewaltig. Den Veloster, der sich zwischen dem i30 und dem i40 einreiht, ist bis heute ausschließlich mit einem 103 kW/140 PS leistenden Benzinmotor erhältlich. Es darf zwar noch zwischen einem manuellen Sechsgang- und einem Automatikgetriebe sowie zwischen der Version Style und Premium gewählt werden, mehr ist aber nicht möglich.

Dabei würde dem von außen ja so sportlich wirkenden 4,22 Meter langen Hyundai ein durchzugsstärkerer Motor noch besser stehen, als der aktuelle. Ein 148 kW/201 PS starker Turbomotor wurde zwar Anfang des Jahres auf der Detroit Motor Show gezeigt, doch müssen sich Hyundaikunden vorerst nur mit dem 1.6 Benziner vergnügen. Natürlich reichen 140 PS sowie 167 Newtonmeter Drehmoment für die Stadt und selbstverständlich muss ein Auto nicht schneller als 201 Kilometer pro Stunde fahren können. Aber wer so laut hier schreit, wenn es um sportliches Auftreten geht, der sollte es dann auch bitte schön zeigen können. Hierzu gehört auch eine angemessene Sprintzeit von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Mit den 9,7 Sekunden des Vierzylinders dürfte bei keinem Sportwagen-Quartett auch nur ein Stich zu holen sein.

Wer jetzt sagt, dass der Weg zur Höchstgeschwindigkeit das eigentlich Schöne sein soll, dem sei gesagt, dass beim manuellen Schalten, egal in welchem Gang oder welcher Drehzahl sich das Getriebe befindet, ein Heraufschalten durch eine deutliche Beschleunigungspause untermalt wird. Bei einem Turbomotor würde hier der Begriff Turboloch fallen dürfen. Passend zur fehlenden Kraft mangelt es ihm zudem an einer rassigen Soundkulisse. Hier hätte Hyundai zugunsten des Fahrers ein wenig nachhelfen können. Der Spritverbrauch von gut sieben Litern auf 100 Kilometern wäre davon ja nicht beeinträchtig worden.

Und nicht nur bei der Sportwagen verwöhnten Männerwelt verliert der vollbesetzt 320 Liter Gepäck fassende Veloster bei näherer Betrachtung wertvolle Punkte. Damen, welche ihre Haarpracht mit einem Zopf zu zähmen versuchen, werden ob der in einem schlechten Winkel nach vorn reichenden Kopfstütze ebenfalls zumindest den einen Punkt bezüglich des Sitzkomforts auf der Negativseite ihres Für und Wider-Zettels vermerken. Hinzu kommt ein leichtes aber doch spürbares Versetzen bei schnell gefahrenen Kurven mit leichten Unebenheiten.

Um dies zu spüren darf vorausgesetzt werden, dass sich der 1,3 Tonnen schwere Veloster auf dem Weg von einem A zum vielleicht unbekannten B befindet. Wer sich in einem solchen Fall blind auf das Navigationsgerät, welches im Zusammenhang mit dem Technikpaket für 2.250 Euro in der Aufpreisliste geführt wird, kann nicht zu 100 Prozent sicher sein, dass er B zur erhofften Zeit erreicht. Nicht nur einmal bittet die Frauenstimme, unterstützt durch eine kleine Grafik auf dem sieben Zoll kleinen Display, um ein klassisches Wendemanöver, obwohl der Rest der Grafik, die Straßenführung und auch der Verstand für eine Geradeausfahrt sind. Aber so lange er gut aussieht, verzeihen ihm seine Kunden vielleicht auch diese Schwäche.

Hyundai Veloster und Opel Astra: Kompakt-Coupés auf Dynamiksuche
auto-motor-und-sport

Hyundai Veloster und Opel Astra: Kompakt-Coupés auf Dynamiksuche

Weil es in unserer schnelllebigen Zeit droht in Vergessenheit zu geraten, wollen wir an dieser Stelle an ein kaum zu unterschätzendes Jubiläum erinnern: 37 Jahre Opel Kadett C City. Der zweitürige, hinterradgetriebene C-Kadett war das erste kompakte Schrägheckmodell der Marke, sollte fescher daherkommen als die Stufenlimo. Mit ihm wollte Opel den Golf kontern. Was unter anderem nicht gelang. Den Anspruch, mehr als ein schnöder Zweitürer zu sein, trägt der Opel Astra GTC weiter. Er versteht sich ja schon seit der letzten Generation als Coupé, weil normale Kompakt-Zweitürer sich nur noch mäßig verkaufen – Ford etwa bietet den Focus ausschließlich mit vier Portalen an. Zudem kann Opel den Astra GTC so über der normalen und gerade aufgefrischten Astra-Limousine positionieren.

Veloster mit einer Tür links und zwei Türen rechts Abseits konventioneller Konzepte sortiert sich der dreitürige Hyundai Veloster ins Hyundai-Programm. Auf der Beifahrerseite hat er zwei, auf der Fahrerseite nur eine Tür. Für Länder mit Linksverkehr betreibt Hyundai sogar den Aufwand, das anzupassen – im Gegensatz übrigens zum Mini Clubman. Und damit wir dieses ganze Tür-Thema abschließen können: Ja, trotz des engen Ausschnitts gelangen Passagiere leicht in den Fond, in dem es aber an Kopfraum mangelt. Dagegen reisen Erwachsene auf der Rückbank des Opel Astra GTC 1.4 Turbo fast so ungedrängt und bequem wie im normalen Opel Astra – wenn sie sich nach hinten durchgewurstelt haben. Haken wir noch das Thema Kofferraum ab. Bei beiden Kontrahenten stören hohe Außen- und Innenkanten sowie kleine Klappenausschnitte. Hyundai Veloster mit mehr Bedienkomfort, aber weniger Wertigkeit So, jetzt aber nach vorn. Alles solide verarbeitet im Opel Astra GTC 1.4 Turbo, bis auf die flacher stehenden A-Säulen und die nochmals schlechtere Rundumsicht. Es bleibt also bei der etwas mühsamen Bedienung mit vielen Tasten und verschachtelten Infotainment-Menüs. Das kann der Hyundai Veloster Blue 1.6 mit seinem Touchscreen-Konzept besser. Allerdings überglittert sein Pseudo-Alu nicht die etwas enttäuschende Verarbeitungs- und Materialgüte. Von Hyundai erwartet man da inzwischen mehr Sorgfalt. Und von einem formal außergewöhnlichen Coupé innen mehr Extravaganz. Doch im Einrichtungsstil wirkt der Veloster auch nicht deutlich anders als etwa der ix20.

Beim Fahren übrigens ebenso wenig. Womöglich gelingt es den Konstrukteuren wegen des Baukastensystems von Hyundai/Kia nicht, den Modellen einen eigenen Charakter zu geben. Ja, der Hyundai Veloster Blue 1.6 federt straff, die präzise Schaltung geht strammer, aber trotzdem bleibt es auch hier beim typischen Einheitsfahrgefühl. Am meisten fällt das bei der Lenkung auf, der es drastisch an Rückmeldung sowie deutlich an Präzision fehlt und die gleichzeitig inhomogene Lenkkräfte aufbaut. Dazu schränkt die unausgewogene Fahrwerksabstimmung mit zu straffer Federung und zu schwacher Dämpfung Fahrkomfort und Handling des Veloster ein. Einerseits auf stures Untersteuern getrimmt, zappelt er bei Lastwechsel mit dem Heck und alarmiert so das rigide und früh eingreifende ESP. Alles undramatisch, aber Dynamikansprüchen wird der Hyundai Veloster Blue 1.6 so kaum gerecht. Opel Astra GTC 1.4 Turbo satt und ruhig auf der Straße Beim Opel Astra GTC 1.4 Turbo lohnt sich der größere Aufwand: Neben dem aus der Limousine bekannten agilitätsfördernden Wattgestänge an der Verbundlenker-Hinterachse bekommt der GTC eine sturzkonstante Vorderachse (Hyperstrut), die Lenkeinflüsse mindert und das Handling verbessert. Das hält den Zweitürer satt und ruhig auf der Straße. Gleichzeitig sichert die Abstimmung ausgewogenen Komfort – auch wegen optionaler Adaptivdämpfer. Zwar liegen die Kennlinien der drei Modi eng beieinander, doch im komfortablen Tour-Programm lässt der GTC das Schunkeln sein, und selbst in "Sport" spricht er nicht bolzig an.

Biegungen umkurvt der Opel Astra GTC 1.4 Turbo neutraler, lässt sich selbst von provoziertem Lastwechsel nicht zum Heckzucken verführen, das fein abgestimmte ESP muss erst spät eingreifen. Nur die rückmeldungsarme, etwas unpräzise elektromechanische Lenkung und der sperrige Wendekreis kosten ein paar Punkte in der Fahreigenschaftswertung. Hyundai Veloster Blue 1.6 ist schwacher Gegner Überraschender als der Sieg dort, ist für einen Opel der im Antriebskapitel. Doch dazu braucht es schon einen so schwachen Gegner wie den 1,6-Liter-Direkteinspritzer des Hyundai Veloster Blue 1.6. Der durchzugsmüde und dröhnige Saugmotor dreht zwar flockiger und verbraucht etwas weniger, fällt jedoch in der Elastizität gegenüber dem stämmigeren und kultivierten Turbo im Opel Astra GTC 1.4 Turbo zurück. Auch dessen 1.400er im GTC geht zäh, drückt aber mit seinen 200 Nm wacker gegen das Übergewicht desselben an. Dabei hilft ihm die selbst im sechsten Gang passende Abstufung des etwas hakelig zu schaltenden Getriebes. Was nichts daran ändert, dass es bei beiden gern etwas nachdrücklicher vorangehen könnte. Immerhin gibt es den Veloster ab Juli auch als 186-PS-Turbo. Womöglich wird er damit zum gefährlicheren Gegner für den Astra GTC. So holt der Hyundai mit einer günstigeren Kostenbilanz und besserer Garantie ein wenig auf. Dagegen punktet der Opel Astra GTC 1.4 Turbo vor allem dank Tugenden, die er vom normalen Astra übernimmt: dem guten Komfort, der soliden Verarbeitung und dem besseren Platzangebot. Während er sich deswegen vielleicht vorwerfen lassen muss, doch nur ein schnöder Zweitürer zu sein, kann zumindest das dem Hyundai Veloster nie passieren.

Testwertung

3,0/5