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Ssangyong

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Über Ssangyong

SSANGYONG – Der unbekannte Koreaner

Herzlichen Glückwunsch. Wenn Du diese Seite gefunden hast und Dich für die unterschiedlichen Modelle dieses koreanischen Autoherstellers interessierst, gehörst Du zu den wenigen Aufgeklärten, die schon einmal etwas von SsangYong gehört haben. Mit einem Marktanteil von unter einem Prozent ist es auch schwierig, entsprechende Beachtung zu finden. Allerdings wurden 2015 fast so viele SsangYong verkauft wie Alfa Romeo - nur dass sich fast jeder Autointeressierte etwas unter den italienischen Sportwagen vorstellen kann. Kurz und gut: Es wird Zeit, sich über die Zahlen, Fakten und Daten der unterschiedlichen Modelle zu informieren. Videos und Fotos zeigen Dir anschaulich, was Du optisch vom jeweiligen Modell erwarten kannst, die Erfahrungsberichte der SsangYong-Fahrer erzählen Dir ungeschminkt, welche Richtung die Reise der Koreaner nimmt. Auf geht’s!

SsangYong setzt auf SUV

Bei der Markteinführung in Deutschland hakte es bei SsangYong gewaltig. Da war von mangelnder Qualität die Rede, die Elektronik machte nicht immer das, was sie sollte, und die Spaltmaße waren nicht das, was sich der Deutsche gemeinhin als Qualitätsarbeit vorstellt. Zudem meldete der südkoreanische Automobilhersteller 2009 vorübergehend Insolvenz an. Nun aber hat SsangYong seit 2010 einen indischen Investor und die Erfahrungsberichte der neu vorgestellten Wagen klingen durchaus positiv. Da wäre zum Beispiel der 2015 überarbeitete Rexton zu nennen: Der große, robuste SUV mit Mercedes-Diesel-Antrieb (178 PS) und zeitgemäßen Sicherheitsfeatures ist in der Minimalausstattung für unter 30.000 € neu zu kaufen. Sowohl die Autojournalisten als auch die Nutzer sind voll des Lobes für so viel Auto für wenig Geld. Ebenso ökonomisch kommt der Korando daher: Der kleine Bruder des Rexton hat ein straffes Fahrwerk, was den Fahrspaß vor allem auf Landstraßen erhöht, einen selbst entwickelten Zweiliter-Dieselmotor (149 PS) und einen zuschaltbaren Allradantrieb. All das und der attraktive Preis könnten ihn durchaus zu einem Geheimtipp werden lassen. Wenn Du es noch kompakter magst, kannst Du Dich vielleicht am SsangYong Tivoli erfreuen. Der kompakte Kombi-SUV mit dem knuffigen Design wurde 2015 auf dem deutschen Markt vorgestellt und kann mit zwei Motorisierungen als Benziner oder Diesel gekauft werden.

Von einem Unbekannten zu einer Größe

Die SsangYong Motorcompany wird bei uns zwar als Neuling wahrgenommen, wurde jedoch schon 1954 gegründet und hat sich inzwischen zum viertgrößten südkoreanische Automobilhersteller entwickelt. Obwohl es auch in der Firmengeschichte Irrungen und Wirrungen, zahlreiche Aufkäufe, Beteiligungen und Rückabwicklungen gab, hat sich seit 2010, dem Beginn der Zusammenarbeit mit dem indischen Automobilkonzern Mahindra & Mahindra, die Fahrzeugentwicklung und Expansion verstetigt.

In den SsangYong-Automobilen stecken auch Teile von europäischen Herstellern. So hat der Koreaner schon seit den 90er Jahren eine Kooperation mit Mercedes-Benz. Die Stuttgarter liefern vor allem Dieselmotoren für die SUVs von SsangYong. Auch Teile des britischen Spezialfahrzeugherstellers Panther Westwinds, der vorwiegend für leistungsstarke Cabrios im Stil der 30er Jahre bekannt war, sind mit der Firmengeschichte SsangYongs verwoben. Die Reste von Panther wurden nach dessen Konkurs von SsangYong aufgekauft. Noch eine Kooperation macht sich für SsangYong bezahlt: Der italienische Designer Fabrizio Giugiaro, der dem ersten VW Golf und dem DeLorean zum Erfolg verhalf, ist für das Facelift des SUV Korando zuständig und hat diesem zu durchaus ansehnlichen Kurven verholfen. So treffen die vormals mehr eckig und kantig daher kommenden Allrad-SUVs mehr den Geschmack der Europäer. SsangYong scheint jetzt auf dem Weg zu sein, von der belächelten Exoten-Marke zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten zumindest in einem Nischenmarkt zu werden.