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Mercedes-Benz C-Klasse C 220 Diesel 95 PS (1993–2000)

Mercedes-Benz C-Klasse C 220 Diesel 95 PS (1993–2000)
17 Bilder
Varianten
  • Leistung
    70 kW/95 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    16,3 s
  • Ehem. Neupreis ab
    24.166 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    7,4 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMittelklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen4
Sitzplätze5
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum1993–1997
HSN/TSN0708/469
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum2.155 ccm
Leistung (kW/PS)70 kW/95 PS
Zylinder4
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h16,3 s
Höchstgeschwindigkeit175 km/h
Anhängelast gebremst1.575 kg
Anhängelast ungebremst700 kg
Maße und Stauraum
Länge4.487 mm
Breite1.720 mm
Höhe1.418 mm
Kofferraumvolumen430 Liter
Radstand2.690 mm
Reifengröße195/65 R15 91T
Leergewicht1.400 kg
Maximalgewicht1.880 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum2.155 ccm
Leistung (kW/PS)70 kW/95 PS
Zylinder4
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h16,3 s
Höchstgeschwindigkeit175 km/h
Anhängelast gebremst1.575 kg
Anhängelast ungebremst700 kg

Umwelt und Verbrauch

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt62 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben7,4 l/100 km (kombiniert)
9,7 l/100 km (innerorts)
6,1 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben195 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch6,8 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen180 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseEU1
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Ehem. Neupreis ab24.166 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
First stepVerkaufe Dein Auto in 3 Schritten - schnell. bequem. kostenlos.Auto verkaufen

Alle Erfahrungen
Mercedes-Benz C-Klasse C 220 Diesel (95 PS)

4,4/5

5,0/5

Meinung von Japaner1000, Februar 2017

Zuverlässigkeit und extreme Langlebigkeit hat einen Namen: Mercedes Benz Diesel. Dieser Benz ist nun seit knapp 20 Jahren in Besitz unserer Familie. Er hat nun 200.000 km, aber ich bin mir sicher, dass er ohne zu Murren mindestens 500.000km läuft! Schnell geht anders. Dafür ist er für die 95 PS einfach zu schwer. Macht aber nichts. Der Fahrcomfort, das Super Fahrwerk in Kombination mit den weichen Sitzen entschädigen für Alles! Es spielt keine Rolle wie weit das Ziel entfernt ist, man steigt immer entspannt aus. Probleme gab es nur einmal mit der Zentralverriegelung und der Kofferraumfeder, die aus der Halterung gerissen war. Für alle Vielfahrer die einen unkaputtbaren Motor suchen ist der C-Klasse Diesel absolut empfehlenswert!

3,8/5

Meinung von Mercedesw111, Juli 2015

Gutes geräumiges Fahrzeug. Hatte vorher einen 190 2,5 D.
Die Beschleunigung ist langsam, aber gerade ausreichend. Auto ist fast wie ein w 124, nur die Beladung des Kofferraums ist anders. Bin "Selbstschrauber" und "Warter" meiner Pkw. Bei dem C 200 D ist das viel mühseeliger als beim 190 er oder 124 er, dafür ist er doch drinnen schon deutlich mehr als der190 er.
Aber Glühkerzenwechsel usw. nicht so locker wie beim 190er.
Mein 220 d schafft auch keine 200 km/h, aber für 190 km/h ist er kurzfristig (170 km/h Dauergeschwindigkeit) gewappnet.
Ich habe den Sport, der sehr gute Straßenlage hat.
Irgendwie könnte der Wagen für die Autobahn einen 6. Gang vertragen. Bis max. 150 km/h reicht er auch so.
Vom Rahmen her muss man Rostmäßig viel Glück haben.
Das Differenzial der Hinterachse ölt gerne. Ein gutes Fahrzeug besonders, was einen günstigen Monteur haben sollte.
Gut wäre eins mit getauschter Dieselpumpe, denn die kostet soviel wie eine ganzer !!!. Bei mir kam mal eine neue. Und die Aussage meines Bekannten, der bei seiner Taxe, die dann 800000 km lief und immer noch läuft, beruhigte mich in der Hinsicht sehr.
Viel Glück mit einem stabilen Mercedes. Einen der letzten Saugdiesel !!! Ach so für die verarsche mit der "grünen Plakette" nicht geeignet, obwohl ein CDI Feinstaub macht. o. W

4,1/5

Meinung von MadMarian, Dezember 2010

Ich besitze meine C-Klsse jetzt etwas länger al ein Jahr und kann nur sagen: Das Auto hat mich voll überzeugt. Wenn man einsteigt erwartet einen ein hochwertiger Innenraum und man hat dieses "Zuhause sein Gefühl". Die 95 PS sind ausreichend es könnten aber machmal ruhig mehr sein. Vom Verbrauch bin ich sehr überrascht mein 4-Gang Automat verbraucht nie mehr al 6,6 Liter eher weniger(6,2 im durchschnitt).

Manko sind jedoch die hohen ersatzteilkosten wie ich am eigenen Leib erfahren musste (neue Dieselpumpe 2000€ ink. einbau).
Ebenso ist es etwas unschön den Wagen bei Schnee und Eisglätte zu fahren. Da die C-Klasse wie fast alle Mercedes Benz über einen Hinterradantrieb verfügt bricht gerne mal (trotz guter Winterreifen) das Heck aus, kann man jedoch meist durch angepasste Fahrweise vermeiden.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Auto und möchte so schnell auch kein anderes.

4,4/5

Meinung von Anonymous, Mai 2010

Sehr schicker Hobel, hat jetzt bereits 270 000 km drauf und nachdem ein paar Kinderkrankheiten beseitigt wurden (Blinkerhebel ausgefallen, bekannte Einspritzpumpe die beim Hobbymechaniker gefixt werden kann, Achse kallibriert), ist er nun sehr zuverlässig und schnurrt besser als 1995, seinem Baujahr. Fahre seit 1999.

Kurzfassung, was mir sonst noch so am C220 D esprit gefällt:

-Fahrwerk und Federung: Sehr gemütlich zu fahren, federt teilweise besser Unebenheiten weg als aktuelle Mittelklassewagen. Espritversion etwas tiefergelegt und vermittelt sehr stabile Straßenlage.

-Kaum Ölverbrauch: Jawohl, obwohl 2.2 Liter Maschine

-Tolles bereits eingebautes Soundsystem (ab 95)

- Der 95 PS Diesel ohne irgendeinen Turbo vermittelt ein unzerstörbares Gefühl. Was auch postitv ist, daß er nicht das typische "nageln" eines Dieselmotors hat, Freunde sind oft verblüfft wenn sie hören dass es sich um einen Diesel handelt.

-Beschleunigung geht so (ca16sec auf 100), jedoch aus dem Stand kommt er mit ordentlichem Zug weg (liegts am Hubraum von2.2?) Bei starken steigungen macht sich der oldtime diesel jedoch zu schaffen, rechtzeitig runtergeschaltet ist er jedoch agil

-Komfortable Sitze hinten wie forne. Ne Klimaanlage is bei uns auch drin, die jedoch oft (auch im winter) angemacht werden muss, sonst fällt sie recht schnell aus und check und flüssigkeit nachfüllen ist teuer.

-Verbrauch ist super, liegt bei vorgegeben 7 litern im durchschnitt

Cheers

4,0/5

Meinung von Anonymous, September 2009

Der Wagen hat jetzt 405 TKM gelaufen. Einmal durchrepariert waren Kinderkrankheiten bald erledigt. Braucht kein Öl. Habe bei ca. 280 TKM Fahrersitz erneuert (Recaro). Auf langen Strecken gut zu fahren. Auch im Stadtverkehr kein Problem. Spritverbrauch im Rahmen. Bin mit dem Auto nach wie vor zufrieden. Nur die Werkstattkosten sind reichlich teuer. Daher künftig kleine Allround-Meisterwerkstatt bevorzugt.

4,9/5

Meinung von mic, April 2008

Hallo alle zusammen,
das war mein erster Erfahrungsbericht, ich habe mir Mühe gegeben! - Irgendwie hat er es letztes mal nicht so richtig angenommen, bzw. die Kategorie war irgendwie seltsam, also hab ich ihn nochmal (jetzt richtig) eingestellt ;)
Ich habe erst seit einem Jahr (2007) meinen Führerschein. Bin jedoch schon etliche zig-tausend Kilometer als Beifahrer mitgefahren. Und ich meine, auch dort sammelt man viel Erfahrung!
Seit März 2007 bin ich im Besitz des schönen C Esprits, er ist mein Erstwagen. Davor fuhr ihn, seit ungefähr dem Jahre 2000, meine Mutter (Zweithand).

Inhalt: Auto, Motor, Innenausstattung, Chassis, Sicherheit, Fahrverhalten, Ergonomie & Komfort, Design, Verbrauch, Alltag, Probleme, Anbauten, Fazit.

So, nun zum Auto ...
Pauschal möchte ich doch behaupten, dass diese C-Klasse ein sehr zuverlässiges Modell ist. Bei uns kann es im Winter schon mal -20 Grad sein, er startet sowohl dann als auch nach einer etwas längeren Stehzeit (anderthalb Monate) ohne jegliche Probleme. Die Luxus-Technik funktioniert (außer Schiebedach und Kassettenspieler – siehe unter „Probleme“) einwandfrei. Auch die Fahr-Technik ist ein zuverlässiger Partner. Ebenso das Chassis ist Mercedes-Benz-Typisch, vom Bug bis zum Heck, sehr stabil (außer der Rost – siehe unter „Probleme“). Im Stich hat er uns noch nie gelassen! Er läuft, und läuft, und läuft, und läuft ... ;)

Der Motor ...
Der Motor ist ein urherber Diesel. 4 Zylinder Reihe, mit rund 2200 Hubraum. Ohne jedwede Power-Technik, wie Beispielsweise CDI oder TDI. Hinsichtlich dieses Aspektes gleicht sein Motor-Charakter eher dem eines LKWs. Von 0 auf 100 in rund 20 Sekunden – und auch nur wenn der Motor warm ist ^^, jedoch zieht er in den unteren Gängen ALLES vom Fleck.
Außerdem ist er für absolut Nichts anfällig. Er hat nun rund 290.000 Kilometer auf dem Buckel und fährt noch wie am ersten Tage! Keine besonderen Vorkommnisse.

Die Innenausstattung ...
Die blaue Esprit-Version, mit blauen Sitzen, blauem Plastik Dekor und Schwarzen Möchtegern-Leder. Keine Klima, keine Sitzheizung, kein GPS, kein CD, kein DVD, keine „Stylischen“-Sitze. Cool ist natürlich eine Frage des Geschmacks ;)! Von dem was jedoch vorhanden ist möchte ich sagen, dass es sehr gut verarbeitet ist! Es sind zwar sehr schlichte Materialien, doch sind sie in einer gewissen Art und Weise Hochwertig! Der Sitz ist nach etlichen Malen des Ein- und Aussteigens keineswegs abgescheuert, es blättern keine seltsamen „Folien“ von der Türverkleidung und auch nicht von der Mittelarmlehne ab. Nichts ist porös, nichts ist gewellt, nichts ist gebrochen, nichts quietscht, nichts rappelt und rumpelt, alles hat noch seine Farbe – nagut, etwas geschwächt vielleicht ^^.

Das Chassis ...
Azuritblau – verfärbt sich von Dunkelblau zu einer Art Lila, wenn man Sonne und Perspektive ändert. Der Stahl ist natürlich schön schwer, sehr stabil und kaum kaputt zu kriegen. Man kann sich getrost mit 70kilo auf die Heckklappe setzen ^^. Jedoch gibt es etliche Rost-Probleme (näheres siehe hier unter „Probleme“). Sonst weiß ich nicht genau was ich sagen kann.

Die Sicherheit ...
Bei mir sind Fahrer- und Beifahrerairbag vorhanden. Ebenfalls Seiten-Airbags. Die Kopfstützen hinten sind umklappbar. Dank des stabilen Chassis, fühle ich mich sehr sicher im Wagen.

Das Fahrverhalten ...
Das Fahrverhalten ist relativ Straff (Esprit-Version!). Jedoch kann man mit dem Lenkeinschlag kein Rennen fahren :) – natürlich ist das auch nicht der Sinn des C’s. Ebenfalls erweist sich dies als doch anstrengend, da die Servolenkung nicht so empfindlich ist, wie in den meisten modernen Rasierapparat-Autos. Dennoch möchte ich behaupten, dass das Verhalten immerhin (mehr oder weniger ^^) sehr sportlich ist und man doch flott unterwegs sein kann!
Zum Cruisen ist er jedoch nicht so gut geeignet, wie man annehmen möchte. Bereits auf der Landstraße mit rund 100km/h befindet sich die Nadel des Drehmoments bei 3000 (von insgesamt rund 5000). Er ist doch lauter als man vermutet. Wem jedoch die „laute“ Umgebung nicht so viel ausmacht (wie mir ^^), findet sich sehr schnell damit ab.
Die Schaltung ist sehr flüssig und auch die Schaltwege sind sehr kurz. Der 5. Gang hapert ab und an, da man den "Puck" (den Schaltknüppel) doch recht Bewusst nach rechts drücken muss. Der Rückwärtsgang ist nicht synchronisiert, aber das stört nicht weiter ^^.

Die Ergonomie und der Komfort ...
zur Ergnomie gibt es wohl wenig Kritik zu üben. Mercedes-Typisch alles perfekt ausgelegt und gut überlegt. Er passt wie angegossen ;)! Das Lenkrad ist beträchtlich größer (relativ zum bsp. Golf), doch ist es hervorragend zu halten. Die Lehne links als auch rechts sind perfekt auf Ellenbogenhöhe. Instrumentenanzeige (Tacho, ...) in jeder Lenkradstellung gut ablesbar, das Dashboard ist sehr strukturiert und sehr übersichtlich!
Die Sitze sind relativ gesehen zur S-Klasse sehr stramm gehalten, relativ zum Twingo gesehen jedoch weicher :) - die großen Deckenleuchten erstrahlen das Auto voll und ganz und sehr hell ^^. Ebenso die Beinfreiheit im Fond ist großzügig - solange kein allzu großer Mensch Vorne/Hinten Platz nimmt. Ich gehe also mal - guten Gewissen davon aus - dass sich dieser Benz gut als Familienwagen eignet.

Das Design ...
Ich finde es fantastisch! Das etwas Kastige/Kantige gefällt mir persönlich sehr gut. Die Front ist tief gehalten und der Hintern kommt zum glück nicht so hoch wie bei manch anderer Version (Classic). Ebenfalls hat er eine hervorragende Seitenlinie. Er wirkt sehr souverän, stramm, dennoch flexibel, sportlich und dynamisch. Eben ein junger, flotter, eleganter Gentleman ;).

Der Verbrauch ...
Man kann ihn mit rund 6 Litern fahren, wenn man Gas gibt jedoch auch schon mal um die 10 ;) herum.

Die Alltagstauglichkeit ...
Er ist wohl für fast alle Gelegenheiten geeignet – ob kalt, ob warm, ob nass, ob trocken, ob hügelig, ob flach, ob stürmisch, ob ruhig, ob sonnig, ob regnerisch. Er ist sowohl für einen fleißig arbeitenden „Bauarbeiter“ in schlammigen oder hügligen Gebiet, als auch für einen jungen, aufstrebenden Geschäftsmann. Der Kofferraum hat zwar leider keine Durchlademöglichkeit (was sich bei längeren Gegenständen als Problematisch erweist – aber wozu hat man denn ein Schiebedach), kann jedoch ohne Probleme Gegenstände größeren Umfangs transportieren (Kutschenräder, (Bier)Fässer, Kisten, Koffer, Rindenmulch, Blätter, Schulranzen, Räder, etc.).
Er hat zwar eine geringe PS-Zahl, zieht aber (wie bereits weiter oben gesagt), alles weg vom Fleck ^^! Ein richtiges Arbeitstier. Kann sich aber auch sehr hübsch für Hochzeiten machen, und ihm stehen weiße Blumen total ;)!

Die Probleme ...
Seine größten Probleme sind wohl der Rost. Er setzt gerne an den Türen an (vor allem unten), am Schloss des Kofferraums und an den Radkästen. Über den Grund dessen, lassen sich wohl nur Vermutungen anstellen. Dies Rostproblem ist jedoch weit bei dieser C-Klasse (1993 – 2000) verbreitet und tritt häufig auch noch in späteren Mercedes-Modellen (bis 2002) auf.
Ein weiteres Problem ist das Schiebedach. Die Elektrik (bzw. das Bedien-Panel) spinnt manchmal ein wenig. Sprich: Das Schiebedach lässt sich nicht mehr vollständig schließen oder öffnet nicht mehr flüssig. Trotz das man das Problem leicht beheben kann (Das Schiebedach Kippen – dann loslassen – dann „weiter Kippen“ für 3 Sekunden), kann es einen doch ab und an nerven. Im Allgemeinen kann man sagen, dass dieses Panel reichlich Probleme verursacht (auch in der damaligen E-Klasse).
Die Probleme des Kassettenspielers lassen sich wohl eher aufs Alter zurückführen. Hin und wieder spielt er eine Kassette mit falscher Geschwindigkeit ab. Also sprich: mal mindestens doppelt so schnell und mal sehr, sehr langsam!

Extra Anbauten...
Als einziges Extra hat er eine dritte Bremsleuchte. Günstig im ATU gekauft, dann schnell und ohne Probleme eingebaut/verkabelt. Sonst ist alles Original.

Fazit ...
Meines Erachtens nach ein treuer Begleiter. Trotz seiner kleineren Tücken, ist er sehr zuverlässig. Die Technik zur Fortbewegung ist schier unverwüstbar, die Luxus-Technik (Schiebedach, etc.) kann manchmal schon ein wenig verrückt spielen. Darüber hinaus sieht er schön und elegant aus. Wie alles im Leben: eine Frage des Geschmacks! Ein Auto was locker seine 500.000 Kilometer fährt. Pflege ist jedoch das A und O. Und von den geringen Instandhaltungskosten, kann sogar mancher Neuwagenbesitzer nur träumen.
ACHTUNG: Der 220 Diesel ist jedoch mit der berüchtigten Lucas-Pumpe versehen. Daher aufpassen beim Kauf auf Km-Anzahl. Der 250er ist hinsichtlich dieses Aspektes sehr viel zuverlässiger. Oder eben den w203 nehmen, bei dem ist Bosch verbaut.

Grüße,
michael

Quelle:
http://www.w202-freunde.de/
Fotos:
selbst geschossen - Juli 2008

LOGBUCH:
- EPC (EDC?) leuchte erschien (270Tkm)
- Rost an Tür, Kofferraum, Schiebedach, Seitenblinkern nimmt zu (305 Tkm)
- Anscheinend starker Rost an Trägerteile
- Radlager und irgendwas Gelenkartiges am vorderen Rad kaputt (311 Tkm)
- Festgerostete Glühkerze. Reparatur nicht möglich (319 Tkm)
- Abgasrückführventil funktioniert nicht mehr (319 Tkm)
- EPC (EDC?) und Einspritzpumpe (natürlich von Lucas) zicken stark (321Tkm)
- Leerlaufschalter kaputt, Zickereien von Pumpe etc. nehmen zu (326 Tkm)
- Einspritzpumpe derart kaputt, dass das Fahrzeug beim geradeauslauf nicht immer unter kontrolle ist (hüpft nach vorn oder plötzlicher Leistungsverlust). Ebenfalls geht er im Leerlauf aus oder springt auch mal gar nicht an. (330 Tkm)
==> Wagen wurde verkauft (an Händler) (330Tkm, Juni 2010)

4,4/5

Meinung von mic, März 2008

Hallo alle zusammen,
das ist meine erster Erfahrungsbericht, ich werde mir mühe geben! ;)
Ich habe erst seit einem Jahr meinen Führerschein. Bin jedoch schon etliche zig-tausend Kilometer als Beifahrer mitgefahren. Und ich meine, auch dort sammelt man viel Erfahrung!
Seit März 2007 bin ich im Besitz des schönen C Esprits, er ist mein Erstwagen. Davor fuhr ihn, seit ungefähr dem Jahre 2000, meine Mutter (Zweithand).

Inhalt: Auto, Motor, Innenausstattung, Chassis, Sicherheit, Fahrverhalten, Ergonomie & Komfort, Design, Verbrauch, Alltag, Probleme, Anbauten, Fazit.

So, nun zum Auto ...
Pauschal möchte ich doch behaupten, dass diese C-Klasse ein sehr zuverlässiges Modell ist. Bei uns kann es im Winter schon mal -20 Grad sein, er startet sowohl dann als auch nach einer etwas längeren Stehzeit (anderthalb Monate) ohne jegliche Probleme. Die Luxus-Technik funktioniert (außer Schiebedach und Kassettenspieler – siehe unter „Probleme“) einwandfrei. Auch die Fahr-Technik ist ein zuverlässiger Partner. Ebenso das Chassis ist Mercedes-Benz-Typisch, vom Bug bis zum Heck, sehr stabil (außer der Rost – siehe unter „Probleme“). Im Stich hat er uns noch nie gelassen! Er läuft, und läuft, und läuft, und läuft ... ;)

Der Motor ...
Der Motor ist ein urherber Diesel. 4 Zylinder Reihe, mit rund 2200 Hubraum. Ohne jedwede Power-Technik, wie Beispielsweise CDI oder TDI. Hinsichtlich dieses Aspektes gleicht sein Motor-Charakter eher dem eines LKWs. Von 0 auf 100 in rund 20 Sekunden – und auch nur wenn der Motor warm ist ^^, jedoch zieht er in den unteren Gängen ALLES vom Fleck.
Außerdem ist er für absolut Nichts anfällig. Er hat nun rund 290.000 Kilometer auf dem Buckel und fährt noch wie am ersten Tage! Keine besonderen Vorkommnisse.

Die Innenausstattung ...
Die blaue Esprit-Version, mit blauen Sitzen, blauem Plastik Dekor und Schwarzen Möchtegern-Leder. Keine Klima, keine Sitzheizung, kein GPS, kein CD, kein DVD, keine „Stylischen“-Sitze. Cool ist natürlich eine Frage des Geschmacks ;)! Von dem was jedoch vorhanden ist möchte ich sagen, dass es sehr gut verarbeitet ist! Es sind zwar sehr schlichte Materialien, doch sind sie in einer gewissen Art und Weise Hochwertig! Der Sitz ist nach etlichen Malen des Ein- und Aussteigens keineswegs abgescheuert, es blättern keine seltsamen „Folien“ von der Türverkleidung und auch nicht von der Mittelarmlehne ab. Nichts ist porös, nichts ist gewellt, nichts ist gebrochen, nichts quietscht, nichts rappelt und rumpelt, alles hat noch seine Farbe – nagut, etwas geschwächt vielleicht ^^.

Das Chassis ...
Azuritblau – verfärbt sich von Dunkelblau zu einer Art Lila, wenn man Sonne und Perspektive ändert. Der Stahl ist natürlich schön schwer, sehr stabil und kaum kaputt zu kriegen. Man kann sich getrost mit 70kilo auf die Heckklappe setzen ^^. Jedoch gibt es etliche Rost-Probleme (näheres siehe hier unter „Probleme“). Sonst weiß ich nicht genau was ich sagen kann.

Die Sicherheit ...
Bei mir sind Fahrer- und Beifahrerairbag vorhanden. Ebenfalls Seiten-Airbags. Die Kopfstützen hinten sind umklappbar. Dank des stabilen Chassis, fühle ich mich sehr sicher im Wagen.

Das Fahrverhalten ...
Das Fahrverhalten ist relativ Straff (Esprit-Version!). Jedoch kann man mit dem Lenkeinschlag kein Rennen fahren :) – natürlich ist das auch nicht der Sinn des C’s. Ebenfalls erweist sich dies als doch anstrengend, da die Servolenkung nicht so empfindlich ist, wie in den meisten modernen Rasierapparat-Autos. Dennoch möchte ich behaupten, dass das Verhalten immerhin (mehr oder weniger ^^) sehr sportlich ist und man doch flott unterwegs sein kann!
Zum Cruisen ist er jedoch nicht so gut geeignet, wie man annehmen möchte. Bereits auf der Landstraße mit rund 100km/h befindet sich die Nadel des Drehmoments bei 3000 (von insgesamt rund 5000). Er ist doch lauter als man vermutet. Wem jedoch die „laute“ Umgebung nicht so viel ausmacht (wie mir ^^), findet sich sehr schnell damit ab.
Die Schaltung ist sehr flüssig und auch die Schaltwege sind sehr kurz. Der 5. Gang hapert ab und an, da man den "Puck" (den Schaltknüppel) doch recht Bewusst nach rechts drücken muss. Der Rückwärtsgang ist nicht synchronisiert, aber das stört nicht weiter ^^.

Die Ergonomie und der Komfort ...
zur Ergnomie gibt es wohl wenig Kritik zu üben. Mercedes-Typisch alles perfekt ausgelegt und gut überlegt. Er passt wie angegossen ;)! Das Lenkrad ist beträchtlich größer (relativ zum bsp. Golf), doch ist es hervorragend zu halten. Die Lehne links als auch rechts sind perfekt auf Ellenbogenhöhe. Instrumentenanzeige (Tacho, ...) in jeder Lenkradstellung gut ablesbar, das Dashboard ist sehr strukturiert und sehr übersichtlich!
Die Sitze sind relativ gesehen zur S-Klasse sehr stramm gehalten, relativ zum Twingo gesehen jedoch weicher :) - die großen Deckenleuchten erstrahlen das Auto voll und ganz und sehr hell ^^. Ebenso die Beinfreiheit im Fond ist großzügig - solange kein allzu großer Mensch Vorne/Hinten Platz nimmt. Ich gehe also mal - guten Gewissen davon aus - dass sich dieser Benz gut als Familienwagen eignet.

Das Design ...
Ich finde es fantastisch! Das etwas Kastige/Kantige gefällt mir persönlich sehr gut. Die Front ist tief gehalten und der Hintern kommt zum glück nicht so hoch wie bei manch anderer Version (Classic). Ebenfalls hat er eine hervorragende Seitenlinie. Er wirkt sehr souverän, stramm, dennoch flexibel, sportlich und dynamisch. Eben ein junger, flotter, eleganter Gentleman ;).

Der Verbrauch ...
Man kann ihn mit rund 6 Litern fahren, wenn man Gas gibt jedoch auch schon mal um die 10 ;) herum.

Die Alltagstauglichkeit ...
Er ist wohl für fast alle Gelegenheiten geeignet – ob kalt, ob warm, ob nass, ob trocken, ob hügelig, ob flach, ob stürmisch, ob ruhig, ob sonnig, ob regnerisch. Er ist sowohl für einen fleißig arbeitenden „Bauarbeiter“ in schlammigen oder hügligen Gebiet, als auch für einen jungen, aufstrebenden Geschäftsmann. Der Kofferraum hat zwar leider keine Durchlademöglichkeit (was sich bei längeren Gegenständen als Problematisch erweist – aber wozu hat man denn ein Schiebedach), kann jedoch ohne Probleme Gegenstände größeren Umfangs transportieren (Kutschenräder, (Bier)Fässer, Kisten, Koffer, Rindenmulch, Blätter, Schulranzen, Räder, etc.).
Er hat zwar eine geringe PS-Zahl, zieht aber (wie bereits weiter oben gesagt), alles weg vom Fleck ^^! Ein richtiges Arbeitstier. Kann sich aber auch sehr hübsch für Hochzeiten machen, und ihm stehen weiße Blumen total ;)!

Die Probleme ...
Seine größten Probleme sind wohl der Rost. Er setzt gerne an den Türen an (vor allem unten), am Schloss des Kofferraums und an den Radkästen. Über den Grund dessen, lassen sich wohl nur Vermutungen anstellen. Dies Rostproblem ist jedoch weit bei dieser C-Klasse (1993 – 2000) verbreitet und tritt häufig auch noch in späteren Mercedes-Modellen (bis 2002) auf.
Ein weiteres Problem ist das Schiebedach. Die Elektrik (bzw. das Bedien-Panel) spinnt manchmal ein wenig. Sprich: Das Schiebedach lässt sich nicht mehr vollständig schließen oder öffnet nicht mehr flüssig. Trotz das man das Problem leicht beheben kann (Das Schiebedach Kippen – dann loslassen – dann „weiter Kippen“ für 3 Sekunden), kann es einen doch ab und an nerven. Im Allgemeinen kann man sagen, dass dieses Panel reichlich Probleme verursacht (auch in der damaligen E-Klasse).
Die Probleme des Kassettenspielers lassen sich wohl eher aufs Alter zurückführen. Hin und wieder spielt er eine Kassette mit falscher Geschwindigkeit ab. Also sprich: mal mindestens doppelt so schnell und mal sehr, sehr langsam!

Extra Anbauten...
Als einziges Extra hat er eine dritte Bremsleuchte. Günstig im ATU gekauft, dann schnell und ohne Probleme eingebaut/verkabelt. Sonst ist alles Original.

Fazit ...
Meines Erachtens nach ein treuer Begleiter. Trotz seiner kleineren Tücken, ist er sehr zuverlässig. Die Technik zur Fortbewegung ist schier unverwüstbar, die Luxus-Technik (Schiebedach, etc.) kann manchmal schon ein wenig verrückt spielen. Darüber hinaus sieht er schön und elegant aus. Wie alles im Leben: eine Frage des Geschmacks! Ein Auto was locker seine 500.000 Kilometer fährt. Pflege ist jedoch das A und O. Und von den geringen Instandhaltungskosten, kann sogar mancher Neuwagenbesitzer nur träumen.

Grüße,
michael

Quelle:
http://www.w202-freunde.de/

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