450 „Respekt!“-Schilder gegen Rassismus im VW-Werk Wolfsburg aufgehängt

Testbericht
Im Volkswagen Werk Wolfsburg haben Unternehmen und Betriebsrat heute mit der Verteilung von 450 „Respekt!“-Schildern begonnen. Das erste Schild wurde von den Mitarbeitern Frank Palamar und Armine Bouzid an einem Teamraum angeschraubt. Die Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ wendet sich bundesweit gegen Rassismus und Diskriminierung, etwa wegen Hautfarbe, Herkunft oder Religion.„Wir bei Volkswagen leben Respekt schon lange als einen Grundwert in der Zusammenarbeit. Deswegen unterstützen wir gern die ‚Respekt!‘-Initiative. Für uns ist Respekt die Basis für eine Kultur des Miteinanders und damit auch für ein positives innerbetriebliches Arbeitsklima“, sagte Werkleiter Fiebig.Betriebsrat Stephan Wolf erklärte, das Thema verdiene in der ganzen Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit. „Auf Initiative des Betriebsrates haben wir schon 1996 bei Volkswagen eine Regelung für partnerschaftliches Verhalten an allen Arbeitsplätzen getroffen. Ob Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung: Bei Volkswagen soll jede Benachteiligung verhindert werden“, sagte er. Frank Paetzold von der Vertrauenskörperleitung fügte hinzu, die Initiative „Respekt“ passe zu den Werten der Gewerkschaft, „die für eine Kultur der Solidarität steht“.Das erste Schild wurde in einem Teamraum der Presswerker in der Halle 1a befestigt. Frank Palamar vom Team PWP-1/9 sagte: „Bei uns im Team arbeiten Kollegen verschiedener Herkunft, mit unterschiedlichem Glauben und Anschauungen. Aber das spielt hier keine Rolle, jeder wird respektiert und kann seine speziellen Fähigkeiten einbringen.“ (Auto-Reporter.NET)



























