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auto-reporter.net, 2013-12-03

CAM-Studie: Volkswagen bei Antrieben innovationstärkster Konzern

Testbericht

Aus den Neu- und Weiterentwicklungen der Automobilhersteller können maßgebende Trends für die Zukunft der Fahrzeugtechnik erkannt werden. Das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach untersucht seit mittlerweile neun Jahren diese Innovationsqualitäten der 20 globalen Automobilkonzerne mit ihren insgesamt 52 Marken. Die Studie fußt auf mehr als 5.000 fahrzeugtechnischen Neuerungen der letzten Jahre, darunter allein rund 800 Innovationen aus 2012 und bewertet sie nach technischen und marktbezogenen Kriterien.

Die Aktivitätenbilanz der deutschen Hersteller im Antriebsbereich zeigt sich der Studie zufolge derzeit enorm hoch: Mehr als 40 Prozent aller Antriebsneuerungen stammen aus Deutschland. Studienleiter Prof. Dr. Stefan Bratzel relativiert aufkeimenden Jubel allerdings: „Die Stärke der Deutschen resultiert noch aus dem Bereich der konventionellen Antriebe. Im Bereich der alternativen Antriebe, deren Bedeutung in Zukunft steigt, gibt es noch deutlichen Nachholbedarf. Bei serienfertigen Hybridinnnovationen holen die deutschen Hersteller aber auch hier auf. Dies sei an den aktuellen Innovationsaktivitäten rund um Elektromobilität und Plug-in Hybride wie VW e-up oder Audi A3 e-tron sichtbar.

Mit deutlichem Abstand siegt der Volkswagen-Konzern im Vergleich der 20 wichtigsten Automobilgruppen als innovationsstärkster Konzern im Antriebsbereich. Im Vergleich zum Vorjahr kann VW insbesondere mit seinen Marken Volkswagen und Audi seinen Spitzenplatz mit 66 Neuerungen und einem Innovationstärke-Index von 113 Punkten weiter ausbauen. Auf Rang 2 und 3 folgen Daimler (28 Innovationen/46,5 Punkte) und BMW (29/45,2 Punkte). Weltweit gesehen entwickelt sich das anspruchsvolle Thema Antrieb wegen der aufwendigen Veränderungsdynamik inzwischen zu einer Überlebensfrage. Die Kluft bei Antriebstechnologien zwischen innovationsstarken und innovationsschwächeren Akteuren wird immer größer.

Insbesondere kleinere japanische Autohersteller, aber auch Fiat-Chrysler können laut CAM wegen finanzieller und technologischer Engpässe neue Antriebstechnologien nur selektiv voranbringen oder gar in die Zukunft verschieben - was die Kluft noch weiter öffnen würde. Nur durch  Technologiekooperationen könne zumindest teilweise Abhilfe geschaffen werden. (dpp-AutoReporter/wpr)

Quelle: auto-reporter.net, 2013-12-03
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