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Autoplenum, 2013-09-23

VW Cross Blue - Familienvan anders (Kurzfassung)

Testbericht

Benjamin Bessinger/SP-X

Von winzig klein bis riesengroß: Volkswagen hat die SUV-Nische für sich entdeckt. Dabei spannen die Wolfsburger Strategen den Bogen vom Taigun auf Basis des Up bis zu einem Fünf-Meter-Schiff, das selbst den Touareg schmal und schmächtig aussehen lässt. Form und Format des neuen SUV am oberen Ende der Produktpalette sind seit der Premiere der Studie „CrossBlue“ auf der Messe in Detroit kein Geheimnis mehr. Neun Monate danach haben die Wolfsburger das Messemodell zu einer exklusiven Testfahrt bereitgestellt.



Dabei überrascht der CrossBlue vor allem mit seinem üppigen Platzangebot. Drei Meter Radstand und mit ihnen die drei Sitzreihen sind gesetzt. Weil das Auto außerdem runde zwei Meter breit ist, hat man nicht nur vor den Knien, sondern auch um die Schultern richtig viel Platz. Als trendige Alternative zum Minivan soll das Dickschiff vor allem in Amerika und China punkten. Doch weil auch bei uns Familienväter oft nur noch müde abwinken, wenn sie an Sharan oder Touran denken, hätte das Konzept auch in Europa gute Chancen. Damit die Passagiere auch zumindest ein bisschen Gepäck mitnehmen können, hat VW auf einen entsprechend großen Kofferraum geachtet: Selbst bei voller Bestuhlung liegt er mit 335 Litern fast noch auf Golf-Niveau. Faltet man die dritte Reihe weg, gehen über 800 Liter hinein.



Zwar ist der CrossBlue mit seinen fünf Metern Länge noch einmal 20 Zentimeter länger als der Touareg. Doch im Preis ist er deutlich darunter angesiedelt. Wo es das bisherige SUV-Flaggschiff aus Wolfsburg aktuell für Preise ab 50.850 Euro gibt, soll die Serienfassung des CrossBlue zwischen 35.000 und 40.000 Euro liegen. Möglich macht den Preissprung der Modulare Querbaukasten. Denn der Blaue Riese ist kein XL-Touareg aus dem neuen Komponentensatz für die Oberklasse, sondern eigentlich mächtig aufgeblasener Golf oder besser: der große Bruder des nächsten Tiguan.



Entsprechend vorhersehbar ist die Technik: „Alles was unter die Haube des Golf passt, können wir auch im CrossBlue einbauen“, sagt ein Ingenieur aus dem Team: „Plus einem V6-Motor natürlich, der für Amerika unverzichtbar ist.“ Statt dicker Achtzylinder wird es das Dickschiff deshalb vor allem mit Vierzylinder-Dieseln und –Benziner geben, die wohl zwischen 120 und 200 PS liegen dürften.



Eine Plug-in-Variante scheint bei VW ebenfalls fest eingeplant: Unter der Haube der Studie werkelt ein 140 kW/190 PS starker TDI-Motor, eine E-Maschine mit 40 kW/55 PS sitzt vorne im Getriebe, eine mit 85 kW/110 PS an der Hinterachse, im Mitteltunnel ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 9,8 kWh – diese Komponenten sollen den Verbrauch in der Theorie auf 2,1 Liter drücken.

Wem der VW Touran zu langweilig, der Tiguan zu klein und der Touareg zu teuer ist, für den haben die Wolfsburger eine Alternative in Planung. Die soll mehr Platz bieten als VWs derzeit größtes SUV – zu einem deutlich günstigeren Preis.

Fazit

Wem der VW Touran zu langweilig, der Tiguan zu klein und der Touareg zu teuer ist, für den haben die Wolfsburger eine Alternative in Planung. Die soll mehr Platz bieten als VWs derzeit größtes SUV – zu einem deutlich günstigeren Preis.

Quelle: Autoplenum, 2013-09-23
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