IAA 2011: Weltpremiere für Jaguars Konzeptstudie C-X16
Testbericht
Mit einer Sternfahrt klassischer E-TYPEs nach Frankfurt hat Jaguar die Präsentation der Konzeptstudie C-X16, die auf dem Jaguar-Messestand in Halle 5 zu sehen ist, eindrucksvoll in Szene gesetzt. Über 30 Exemplare der vor 50 Jahren in Genf vorgestellten Sportwagenlegende steuerten das als Präsentationsbühne ausgewählte Palais Thurn & Taxis an. Mit dabei waren auch erklärte Jaguar-Liebhaber wie die Schauspieler Kai Wiesinger und Heino Ferch sowie Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner.
Weitere berühmte Sportwagen aus Coventry wie beispielsweise die Le-Mans-Sieger C- und D-TYPE, der Le Mans-Prototyp XJ 13 oder der SS100 von 1937 standen im Innenhof des Palais Spalier und dokumentierten so die über 75-jährige Tradition Jaguars im Bau aufregender Sportwagen. Im Inneren des Palais stellten Dr. Ralf Speth, CEO Jaguar Land Rover, Adrian Hallmark (Global Brand Director Jaguar Cars) und Jaguar Designchef Ian Callum den eigentlichen Stargast des Events vor: die für die IAA entwickelte Konzeptstudie Jaguar C-X16.
Die Studie C-X16 gibt mit der jüngsten Evolutionsstufe des Jaguar-Designs und einem kraftvollem Hybridantrieb Hinweise auf einen Jaguar-Sportwagen von morgen. Schon das Design, bei dem sich die Aluminium-Außenhaut in gun-metal grey so hautnah wie möglich an die mechanischen Komponenten schmiegt, begeistert auf den ersten Blick. So gelang es dem Designteam rund um Ian Callum, die Essenz des charismatischen Jaguar Designs herauszufiltern und es zugleich auf die nächste Evolutionsstufe zu heben.
Im Inneren des Zweisitzers werden Zukunftstechnologien zur Schau gestellt. Allein das Cockpit mit feinstem Leder in Vermillion Red betont mit Elementen in eloxiertem Alu, glänzendem Klavierlack und Kohlefaser den hohen Qualitätsanspruch Jaguars.
Der C-X16 bedient sich des von Jaguar über Jahrzehnte verfeinerten Layouts eines Frontmotors mit Heckantrieb. Allerdings ist die Interpretation mit einem leistungsstarken 3-Liter-V6-Benziner mit Hybrid-Antrieb und einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung neu. In Verbindung mit dem gewichtsparenden Aluminium-Chassis sprintet der Jaguar C-X16 in nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Höchstgeschwindigkeit wird bei 300 km/h ein Riegel vorgeschoben. Im Gegenzug kommt der Sportwagen mit CO2-Emissionen von 165 g/km und einem Verbrauch (im kombinierten Zyklus) von 6,9 l/100 km aus.
Wer jetzt glaubt, ein solches Schmuckstück aus dem Hause Jaguar sei unbezahlbar, wird sich wundern. Im Gespräch sind 60.000 Euro als Einstiegspreis. Ganz klar eine Ansage in Richtung Sportwagenspezialisten wie Porsche. (Auto-Reporter.NET/sr)




























