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Autoplenum, 2012-04-10

Jaguar F-Type - Buchstabenlehre

Testbericht

Stefan Grundhoff

Die Überraschung auf der New York Autoshow hätte größer sein können. Jaguar verkündete, die sehenswerte IAA-Studie des CX-16 nicht nur als Coupé, sondern auch als Roadster in die Tat umzusetzen – gut so.

Das Warten und Darben der Jaguarfans hat zwar noch kein Ende, aber dieses ist absehbar. Im Sommer nächsten Jahre soll der neue Jaguar F-Type in den Autohäusern stehen und der bevorzugt deutschen Roadsterkonkurrenz von Audi TT, Porsche Boxster, BMW Z4 oder Mercedes kräftig Dampf unter dem Hintern machen. Das Design des F-Type kann sich bereits trotz auffälliger Prototypenbeklebung sehen lassen. Technisch wird sich der F-Type an einer verkürzten XK-Bodengruppe orientieren. So wird der F-TYPE ebenfalls eine ebenso steife wie gewichtssparende Aluminium-Karosserie bekommen. Charakteristisch sind die lange Motorhaube und das kurze Heck. Wie schon beim XK wird auch der kleinere F-Type Roadster mit einem vollelektrischen Stoffdach ausgestattet und das Räderspektrum wird zwischen 18 und 20 Zoll liegen. "Wir haben beim F-Type die modulare Struktur des XK genutzt", so Markenchef Adrian Hallmark, "der E-Type war unser letzter zweisitziger Sportwagen. Auch daher sind wir zurück zur Nomenklatur mit einzelnen Buchstaben."

Mit dem F-Type wird auch lange überfällig eine neue Generation von Benzinmotoren Einzug in die Jaguar-Modellpalette halten. Ian Hoban, Baureihendirektor erklärt: "Ein maßgebliches Entwicklungsziel für den neuen F-TYPE ist ein hohes Maß an Fahrdynamik – dem Pilot soll jederzeit das Gefühl vermittelt werden, in einem echten Jaguar-Sportwagen zu sitzen." Bereits kein Geheimnis mehr, dass der neue F-Type sowohl als Roadster, als auch als Coupé von einem drei Liter großen Sechszylinder angetrieben wird. Dabei halten die Briten durchaus überraschend an der Kompressortechnik fest. Das Leistungsspektrum des F-Type, von dem auch eine R-Sportversion geplant ist, dürfte dabei zwischen 250 und 400 PS liegen. Das Topmodell soll wie beim XK-RS die 300-km/h-Marke knacken. Die Studie des CX-16 auf der Frankfurter Automesse im vergangenen Herbst war zudem mit einem Hybridmodul ausgestattet, dass jedoch zunächst einmal ein Gedankenspiel bleiben dürfte.

So wurde die Konzeptstudie von einem doppelt aufgeladenen Sechszylinder mit drei Litern Hubraum, 221 KW / 300 PS und 450 Nm maximalem Drehmoment befeuert. Ein zusätzliches Elektromodul mit 70 KW / 95 PS sowie 235 Nm in der serienmäßigen Achtgang-Automatik macht den C-X16 zum Hybridsportler, der bis zu 300 km/h Spitze läuft und den Spurt 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden hinter sich bringt. Im Vergleich zum bekannten XK Coupé von Jaguar ist der 1,6 Tonnen schwere Hecktriebler mit einer Länge von 4,45 Metern fast 35 Zentimeter kürzer. Damit wäre die Realumsetzung des der C-X16 das kürzeste Jaguar-Modell seit dem XK 120 aus dem Jahre 1955. Jaguar-Designdirektor Ian Callum: "Jaguar hat auf diesen Feldern in früheren Epochen nachdrückliche Zeichen gesetzt und Geschichte geschrieben. Mit dem neuen F-TYPE schlägt Jaguar nun ein neues Sportwagen-Kapitel in der Klasse der modernen Roadster auf." Preislich dürfte der offene Jaguar F-Type bei rund 60.000 Euro beginnen.

Quelle: Autoplenum, 2012-04-10
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