Nissan Juke-R - Mini-Godzilla für 450.000 Euro

Testbericht
Nissan kreuzt das Mini-SUV Juke mit dem Supersportwagen GT-R. Der zunächst nur als Showcar gedachte Hochleistungs-Kleinwagen wird nun tatsächlich in Kleinserie gebaut – allerdings nur auf Bestellung. Die ersten Käufer für den rund 450.000 Euro teuren Crossover soll es auch schon gehen.
Die ersten drei Fahrzeuge sind laut Hersteller bereits verkauft, zwei davon hat ein Bürger Dubais erworben. Weitere Interessenten können sich in den nächsten vier Wochen bei Nissan melden und ihr Exemplar ordern. Was sie erhalten, kennt jenseits der Extrem-Tuner-Szene keinen Vergleich: Wo im normalen Juke ein 1,6-Liter-Benziner mit 140 kW/190 PS säuselte, röhrt jetzt der V6-Biturbo des GT-R mit 485 PS, der das kleine SUV in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 257 km/h.
Die Normal-Version des Juke tritt hierzulande seit Ende 2010 gegen Modelle wie Mini Countryman, Skoda Yeti und Toyota Urban Cruiser an. Die Motoren starten bei 86 kW/117 PS, die 190 PS starke Top-Version kann als einzige mit Allradantrieb geordert werden. Die Preise für den kleinen Bruder des Nissan Qashqai beginnen bei 15.690 Euro. Der mittlerweile auf 404 kW/550 PS erstarkte Supersportwagen GT-R kostet 92.400 Euro.
Eigentlich war er nur als Showcar gedacht, jetzt wird er auch gebaut. Aber auch in Serie bleibt der Nissan Juke-R extrem. Nicht nur beim Preis dringt das Mini-SUV in bisher unbekannte Sphären vor.
Eigentlich war er nur als Showcar gedacht, jetzt wird er auch gebaut. Aber auch in Serie bleibt der Nissan Juke-R extrem. Nicht nur beim Preis dringt das Mini-SUV in bisher unbekannte Sphären vor.





























