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Autoplenum, 2013-09-18

Lister Motor Company - Rückkehr der Renn-Jaguars

Testbericht

Holger Holzer/SP-X

Der britische Rennwagenhersteller Lister steht vor dem Comeback. Nach knapp einem Vierteljahrhundert sollen künftig wieder Autos am ehemaligen Stamm-Standort in Cambridge hergestellt werden. Als erstes Modell kündigt das Unternehmen einen Nachbau des Lister „Knobbly“ Jaguar an – eines Rennwagens aus den 50er-Jahren.



Die Briten wollen dabei möglichst nah am Original bleiben. So wird unter anderem die Karosserie mit den seinerzeit verwendeten Werkzeugen gebaut, für den Antrieb kommen Nachbauten der damals verwendeten Jaguar-Motoren und -Getriebe zum Einsatz.



Das Unternehmen wurde 1954 von Brian Lister gegründet und schnell mit Rennwagen auf Basis von MG- und Bristol-Modellen erfolgreich. Ende der 50er-Jahre spezialisierte man sich auf Jaguar-Umbauten – wie etwa beim Lister „Knobbly“ Jaguar, der auf dem Jaguar D-Type basierte. Schon Anfang der 60er-Jahre stellte die Marke ihre Produktion nach einem teuren aber erfolglosen Le Mans-Engagement ein. Ein Comeback gab es in den 80er-Jahren zunächst als Jaguar-Tuner.



1993 wurde mit dem Lister Storm der wohl bekannteste Rennwagen der Marke aufgelegt; das bei der FIA-GT-Meisterschaft sehr erfolgreiche Zwölfzylindermodell gab es auch in einer Version mit Straßenzulassung. Danach verschwand das kleine Unternehmen nahezu komplett von der Bildfläche. Nun haben sich die drei zwischenzeitlich getrennten Firmen-Teile mit Hilfe eines neuen Investors wieder zusammengeschlossen.

Die britische Automobil-Geschichte ist voll von kleinen und feinen Firmen. Viele davon sind längst verschwunden – eine kommt nun zurück.

Fazit

Die britische Automobil-Geschichte ist voll von kleinen und feinen Firmen. Viele davon sind längst verschwunden – eine kommt nun zurück.

Quelle: Autoplenum, 2013-09-18
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