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auto-reporter.net, 2011-07-12

Silvretta E-Auto: A1 e-tron setzt sich gegen 31 Konkurrenten durch

Testbericht

Nachdem im Vorjahr die Trophäe für den Gesamtsieg der Silvretta E-Auto Rallye Montafon an den Audi R8 e-tron ging, gewinnt in diesem Jahr die 2. Auflage dieses Laufs der A1 e-tron. Der zweite Audi, ein Q5 HFC mit Brennstoffzelle, erreicht den sechsten Platz. Insgesamt wurden 32 E-Fahrzeuge gewertet. Nach drei Tagen, 307 Kilometern und 11.541 Höhenmetern stand der A1 e-tron mit Startnummer 206 als Siegerfahrzeug der 2. Silvretta E-Auto Rallye Montafon fest, die vom 7. bis 9. Juli im Rahmen der 14. Silvretta Classic stattfand. Der Namensgeber der Rallye, Silvretta verweist auf die Gebirgsgruppe der österreichischen Ostalpen, ist zugleich Programm: Der Fahrzeugtross begibt sich auf alpine Bergtour mit Steigungen von bis zu 15 Prozent, die vor allem Elektrofahrzeugen spontane Leistungsbereitschaft abfordern. Der A1 e-tron, mit Franciscus van Meel, Leiter von Audis Elektromobilitätsstrategie, und dem langjährigen Audi-Mitarbeiter Gerhard Gruber im Cockpit, setzte sich gegen 31 Teilnehmer durch. Der von Audi an den Start gebrachte Q5 HFC erreicht mit dem sechsten Platz das beste Resultat der Fahrzeuge mit Brennstoffzelle. Zur technischen Basis des A1 e-tron gehört ein E-Motor mit einer Spitzenleistung von 75 kW, dessen Lithium-Ionen-Akku über eine Kapazität von 12 kWh verfügt und dem A1 e-tron einen Spielraum von 50 Kilometern gewährt. Damit der Fahrer nicht mit leerer Batterie stehen bleibt, ist ein Verbrennungsmotor an Bord, der bei Bedarf den Akku lädt. Das Einscheiben-Kreiskolben-Aggregat (254 cm³) sitzt unter dem Kofferraumboden; es leistet 15 kW und dient einzig zum Aufladen der Batterie, nicht zum direkten Antrieb der Räder. Ein E-Auto in die Alpen zu schicken, hält van Meel zum „Härtesten, was man ihm antun kann“. Deshalb ließ er die Rallye zunächst auch vorsichtig angehen: „Am ersten Tag sind wir auf Sicherheit gefahren und trotz einer Fahrstrecke von knapp über 100 Kilometer mit jeder Menge Strom im Akku ins Ziel gefahren. Am zweiten Tag waren wir besser eingespielt und konnten einen Tagessieg einfahren, an Tag drei kam ein zweiter Platz dazu, der schließlich für den Gesamtsieg gereicht hat. Das Auto lief tadellos.“ (Auto-Reporter.NET/br)

Quelle: auto-reporter.net, 2011-07-12