Trotz Verlusten behauptete Mazda seinen Marktanteil
Testbericht
Im abgelaufenen Jahr 2010 hat Mazda Motors Deutschland seinen Marktanteil vom Vorjahr mit 1,6 Prozent halten können, obwohl im Jahr eins nach der Umweltprämie der gesamte Pkw-Markt ein Minus von 23,4 Prozent und einen Rückgang auf rund 2,9 Millionen Pkw-Neuzulassungen hinnehmen musste (2009: 3,8 Mio.). Mit 46.210 neu zugelassenen Pkws (2009: 60.032; -23 %) folgte Mazda diesem Markttrend. Ergänzt werden die Pkw-Zulassungen um 270 Einheiten des als Nutzfahrzeug registrierten Mazda BT-50 Pick-up.
2010 war für Mazda u.a. durch die Neueinführung des Mazda5 als eine der Säulen des Modellprogramms geprägt, aber auch durch die Modellpflege des Mazda2 und des Mazda6. Das erfolgreichste Modell im vergangenen Jahr war allerdings der Mazda3. Mit 12.653 verkauften Einheiten behauptete sich der gerade um einen gründlich überarbeiteten 1,6-Liter-Dieselmotor erweiterte Kompakte und trug maßgeblich zum Verkaufsergebnis bei. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Einsteigermodell Mazda2 mit 9.444 Zulassungen und der Mittelklässler Mazda6 (8.987).
„2010 war für Mazda ein Jahr mit großen Herausforderungen. Doch der deutsche Pkw-Markt erholt sich wieder und wir konnten 2010 wieder verstärkt größere und höherpreisige Modelle absetzen, was uns und unsere Händler in puncto Umsatz und Ertrag gefreut hat“, so Josef A. Schmid, Geschäftsführer von Mazda in Deutschland. Für 2011 sieht er „gute Chancen für zusätzliche Verkäufe“ und kündigt für 2011 insgesamt zwölf Produktneuerungen inklusive Sondermodellen an. Marktziel für das neue Jahr sind 54.000 Einheiten und einen Marktanteil von 1,8 Prozent. (Auto-Reporter.NET/sr)





























