Volkswagen: Qualität bei steigender Stückzahl weiter verbessern

Testbericht
Das Standort- und Komponentensymposium 2014 im Volkswagen Werk Wolfsburg stand heute im Zeichen steigender Stückzahlen bei weiter verbesserter Qualität. Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, die zuständigen Fachvorstände Dr. Hubert Waltl, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen Pkw, und Prof. Dr. Werner Neubauer, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für den Geschäftsbereich Komponente, sowie weitere Vorstandsmitglieder bewerteten gemeinsam mit Werkmanagement und Betriebsrat die Ergebnisse des vorigen Jahres und diskutierten wesentliche Zukunftsprojekte aus Sicht des Standortes.
Das vergangene Jahr war im Werk Wolfsburg geprägt vom ersten vollen Produktionsjahr des neuen Golf. Die erfolgreiche Umstellung auf den Modularen Querbaukasten wurde mit dem Anlauf des GTI1 und des Golf R2 fortgesetzt. Die Mitarbeiter erfüllten mit insgesamt 98 Sonderschichten in 2013 die hohe Nachfrage nach Golf, Touran und Tiguan. Gleichzeitig nahmen Fahrzeugbau und Komponentenfertigung des Werkes innovative Anlagen in Betrieb, wie beispielsweise die neue Kunststoffteile-Lackiererei.
Im Jahr 2013 stieg die Zahl der in Wolfsburg produzierten Fahrzeuge trotz der Neuanläufe um mehr als sechs Prozent auf rund 807.000 Autos - den höchsten Wert seit 21 Jahren. Die aktuelle Kapazität des Werkes liegt bei mehr als 3.800 Einheiten am Tag.
Produkt- und Prozessinnovationen bestimmten das Jahr im Bereich Komponente. Thomas Hegel Gunther, Leiter des Geschäftsfelds Kunststoff, verwies außerdem auf die hohe Bedeutung stetiger Innovation und Qualifizierung: „Die Eröffnung des Kompetenz-Centers Kunststoff schafft neue Ansätze beim Leichtbau und bei der Verarbeitung von Naturfasern. Damit wird die Umwelt doppelt entlastet." Das Geschäftsfeld Kunststoff belieferte mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge der Marke Volkswagen mit Bauteilen und Modulen.
Investitionen im Rahmen des Programms „Think Blue. Factory." 2013 in Wolfsburg zahlen sich heute aus: So senkt die neue Kunststoffteile-Lackiererei den Energieverbrauch bis zu 50 Prozent, die Emissionen beim Lackieren werden sogar um 90 Prozent reduziert. (dpp-AutoReporter)



























