VW wird sein „low cost-Auto“ auf der vorherigen Polo-Plattform entwickeln

Testbericht
Die offizielle Entscheidung ist zwar erst in ein paar Wochen zu erwarten, doch ist allen klar - will Volkswagen zum größten Autohersteller der Welt aufsteigen, müssen die Wolfsburger schnellstmöglich in das Segment der „low cost-cars" einsteigen, in dem 2012 knapp acht Millionen Fahrzeuge verkauft wurde. Aus Insider-Kreisen wurde jetzt bekannt, auf welcher Basis - sprich preiswerte und bewährte Technik - das Auto entwickelt werden soll - auf der vorherigen Polo-Plattform.
Bereits auf der diesjährigen IAA hatte Hans Demant, früherer Opel-Chef und jetzt bei Volkswagen verantwortlich für das Projekt „Low Cost Car", im Gespräch mögliche Eckpfeiler erwähnt: Gründung einer neuen Marke in Zusammenarbeit mit einem der beiden jetzigen chinesischen Partner, die Errichtung eines neuen Werkes in China, wo derzeit allein 3,5 Millionen Fahrzeuge jährlich in diesem Segment verkauft werden und die Entscheidung, auf welcher vorhandenen Plattform die Entwicklung und Herstellung eines solch preiswerten Fahrzeugs mit einer Zielrichtung von rund 7.000 Euro auch qualitativ vertretbar sei.
Wurde bislang auch über den in Brasilien gefertigten Gol spekuliert, ist nun die Wahl auf den Polo gefallen. Ob das ursprünglich anvisierte Ziel einer Markteinführung in 2016 aufrecht erhalten werden kann, wird vom endgültigen Startschuss für das neue Projekt abhängen. (dpp-AutoReporter/Hans H. Grassmann)



























