12Gebrauchtwagen.de12Neuwagen.de

Unsere Partnerseiten:

Citroen C3 Aircross SUV PureTech 130 1.2 131 PS (seit 2021)

Fragen & Antworten

Nutzerbewertungen

5.0 von 5
(1 Bewertungen)
5
100.0%
4
0.0%
3
0.0%
2
0.0%
1
0.0%
Sortiere nach:
Bewertung:
Inhalt:

1 Bewertungen

CARWALK_-_Der_Autoblog
29 Tage
Leider listet autoplenum den neuen Citroën C3 Aircross, was sehr ärgerlich ist. Gingen die Franzosen 2024 nämlich nicht mit einem vorsichtigen Facelift hier und ein bisschen neuem Infotainment da an die Sache ran, sondern setzten auf ein echten Reset. Denn der erste C3 Aircross, so wie wir ihn hier kannten, hatte mit einem klassischen SUV eigentlich nur bedingt etwas zu tun. Er war praktisch, sympathisch, angenehm unkompliziert — aber weder ein Raumriese noch ein Offroad-Darsteller. Die leicht erhöhte Sitzposition und die SUV-Anmutung blieben eher optischer Natur. Mit der neuen Generation dreht Citroën das Konzept nun einmal komplett auf links. Weg vom verspielten Lifestyle-Crossover, hin zum klar budgetorientierten Familien-SUV. Das deutlich kantigere, robustere Design unterstreicht diesen Wandel sichtbar. Plötzlich steht da ein Fahrzeug, das nicht mehr nur so tut, als wäre es ein SUV — sondern auch eines sein will. Der spürbare Größenzuwachs schiebt ihn selbstbewusst in die Kompakt-SUV-Liga, und mit der optionalen 7-Sitzer-Variante bringt Citroën sogar ein Ausstattungsmerkmal ins Spiel, das in dieser Klasse alles andere als selbstverständlich ist. Der Fokus liegt nun klar auf Familien, Platzangebot und Alltagstauglichkeit. Das Modell präsentiert sich bewusst analog statt digital inszeniert. Statt Keyless-Go heißt es im C3 Aircross noch ganz klassisch: Schlüsselbart ins Schloss, drehen — und los. Schon dieser Moment macht deutlich, wohin die Reise hier geht. Nicht in Richtung Hightech-Inszenierung, sondern bewusst hin zu bezahlbarer, unkomplizierter Mobilität. Citroën bleibt seiner Linie treu und setzt weiterhin auf einfache Mechanik. Weder Startknopf noch elektronische Spielereien halten Einzug. Wer also digitalen Komfort per Knopfdruck erwartet, wird auch in höheren Ausstattungslinien nicht fündig. Es bleibt bei der elektrischen Zentralverriegelung in Kombination mit dem klassischen Zündschloss — funktional, robust und klar kostenorientiert gedacht. Zu den größten Stärken des neuen C3 Aircross zählt ohne Frage das Raumangebot. Sowohl vorne als auch im Fond fühlen sich Passagiere angenehm luftig untergebracht. Die Beinfreiheit fällt großzügig aus, und selbst über den Köpfen bleibt ausreichend Luft — ein spürbarer Vorteil der aufrechteren Karosserieform. Trotz einer Gesamtlänge von „nur“ 4,39 Metern holt Citroën erstaunlich viel aus dem Packaging heraus. Der Radstand schafft eine solide Basis für ein alltagstaugliches Platzangebot. Mit flachgelegter zweiter Reihe entsteht eine große, ebene Ladefläche. Praktisch für sperriges Gepäck oder größere Transporte. Ein serienmäßiger doppelter Ladeboden erleichtert die Organisation zusätzlich, auch wenn Citroën auf eine verschiebbare Rückbank verzichtet. Serienmäßig verbaut Citroën zudem seine Advanced Comfort Sitze. Sie bieten ordentlichen Seitenhalt, bleiben aber vor allem auf längeren Strecken angenehm gepolstert. Die Mittelarmlehne vorne steigert den Reisekomfort und lässt sich zusätzlich verschieben. Der Innenraum folgt dem bekannten Citroën-Konzept und wird im Aircross konsequent weitergedacht. Die Gestaltung wirkt bewusst reduziert, ohne steril zu erscheinen. Physische Taster bleiben vorhanden und sind schnell erreichbar — ein Pluspunkt in Sachen Bedienlogik. Besonders ins Auge fällt der stoffbezogene Abschnitt im Armaturenbrett, der visuell wie haptisch Wohnraum-Charakter vermittelt und zum Wohlfühlanspruch der Marke passt. Die Fahrinformationen werden auf ein Head-up-Display am Übergang zwischen Armaturenträger und Windschutzscheibe projiziert. Diese Lösung ersetzt ein klassisches Kombiinstrument und liefert alle relevanten Infos, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Das kleine, höhen- und winkelverstellbare Multifunktionslenkrad liegt gut in der Hand und fügt sich in seiner markanten Form stimmig ins minimalistische Cockpit ein. Für das Preissegment insgesamt überzeugend wirkt die Verarbeitung und Materialanmutung solide, ohne in billigen Plastikcharme abzurutschen. Ich durfte die Hybridvariante erfahren. Ein Antriebskonzept, das innerhalb des Stellantis-Konzerns längst bekannt ist. Technisch also kein Neuland, sondern ein erprobtes Setup. Herzstück des 48-Volt-Hybridsystems ist der speziell für teilelektrifizierte Anwendungen entwickelte 1,2-Liter-PureTech-Benziner der neuesten Generation. Ein Dreizylinder, der 136 PS (100 kW) sowie 230 Nm Drehmoment bei 1.750 U/min bereitstellt. Und damit sehr gut zum entspannten Charakter des Aircross passt. Kombiniert wird das Aggregat mit einem elektrifizierten e-DCT-Doppelkupplungsgetriebe, in das ein 21 kW bzw. 28 PS starker Elektromotor integriert ist. Gespeist wird dieser von einer 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. In Summe ergibt sich daraus eine Systemleistung von 145 PS (106 kW). Nur um alle Daten zu erwähnen, die autoplenum hier leider nicht korrekt aufführt. Bereits beim Anfahren zeigt sich der Hybrid angenehm agil. Das Zusammenspiel aus Verbrenner, E-Unterstützung und Sechsgang-Doppelkupplung wirkt harmonisch abgestimmt. Die Gangwechsel erfolgen schnell und weich, das Getriebe hält meist zielsicher die passende Übersetzung bereit. Auch Zwischenspurts gelingen überzeugend, Überholmanöver lassen sich entspannt absolvieren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei fast 200 Stundekilometer, mehr als ausreichend für das Einsatzprofil eines komfortorientierten Familien-SUV. Untermotorisiert fühlt sich das kompakte SUV zu keinem Zeitpunkt an. Der Elektromotor unterstützt den Verbrenner situativ, senkt so Verbrauch und Emissionen und gewinnt beim Rekuperieren Energie zurück. Elektrisches Rangieren ist ebenso möglich wie kurze Segelphasen im Teillastbereich. Wer den Hybrid entsprechend vorausschauend bewegt, kann sich den Herstellerangaben von 5,3 bis 5,5 Litern durchaus annähern. Im Alltag pendelte sich der Durchschnittsverbrauch bei unter sechs Litern pro 100 Kilometer ein, ein realistischer Wert im Alltagsmix. Serienmäßig rollt der C3 Aircross auf der markentypischen Citroën Advanced Comfort® Federung vom Hof. Und genau hier zeigt sich sehr schnell, wo seine Kernkompetenz liegt. Die Abstimmung ist klar auf Wohlbefinden ausgelegt. Unebenheiten, Kopfsteinpflaster oder Bodenschwellen steckt das Fahrwerk angenehm gelassen weg. Gerade auf rauem Untergrund wird deutlich, wie konsequent Citroën den Komfortgedanken verfolgt. Was akustisch noch wahrnehmbar ist, kommt im Innenraum nur stark gefiltert an. Man hört die Straße, spürt sie aber deutlich weniger. Die Geräuschdämmung bewegt sich insgesamt auf solidem Niveau. Kein Flüstermodus wie in höheren Klassen, aber absolut passend für Positionierung und Preissegment. Weniger zuhause fühlt sich der C3 Aircross dort, wo es dynamisch zugeht. Auf kurvigen Landstraßen zeigen sich die komfortorientierten Gene naturgemäß deutlicher. Wankbewegungen in schnell gefahrenen Kurven sind wahrnehmbar — allerdings nie unangenehm oder unkontrolliert. Vielmehr kündigt sich der Grenzbereich sehr früh und transparent an, sodass jederzeit ausreichend Reaktionsspielraum bleibt. Der Aircross will hier gar kein Kurvenräuber sein. Seine Rolle ist eine andere: entspannt reisen, gelassen gleiten, den Alltag komfortabel abfedern. Der C3 Aircross ist kein sportiver Kurvenmeister, sondern ein souveräner Komfortgleiter mit klarem Fokus auf Ruhe statt Rasanz. Trotz seiner klar kostenorientierten Positionierung bringt der C3 Aircross eine umfassende Palette an Fahrerassistenzsystemen mit, die den Alltag spürbar erleichtern und das Sicherheitsniveau zeitgemäß absichern.
vom Nutzer hinzugefügtes Bildvom Nutzer hinzugefügtes Bildvom Nutzer hinzugefügtes Bildvom Nutzer hinzugefügtes Bild
0
0

Citroen C3 Aircross Angebote