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Honda ZR-V SUV Voll-Hybrid 2.0 i-MMD e:HEV 135 kW / 184 PS (seit 2023)

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Honda ZR-V SUV (seit 2023) Voll-Hybrid 2.0 i-MMD e:HEV (135 kW / 184 PS)

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Technische Daten

Ausgewählte Variante:

Technische Daten für Honda ZR-V 2.0 i-MMD e:HEV Advance e-CVT

Auto-Symbol

Allgemeine Merkmale

Kraftstoffart
Benzin
Fahrzeugklasse
untere Mittelklasse
Karroserieform
SUV
Anzahl Türen
5
Sitzplätze
5
Fahrzeugheck
SUV
Bauzeitraum
seit 2023
HSN/TSN
7100/AFN

Maße und Stauraum

Länge
4.568 mm
Breite
k.A.
Höhe
1.613 mm
Kofferraumvolumen
370 - 370 Liter
Radstand
2.657 mm
Reifengröße
225/55R18 (vorne)
225/55R18 (hinten)
Leergewicht
1.710 kg
Maximalgewciht
2.155 kg

Antrieb

Getriebarte
Automatik
Gänge
1
Hubraum
1993 cm³
Leistung
135 kW/184 PS
Zylinder
4
Antriebsart
Vorderradantrieb
0-100 km/h
8,0 s
Höchstgeschwindigkeit
173 km/h

Umwelt und Verbrauch Honda ZR-V SUV (seit 2023)

Kraftstoffart
Benzin
Tankinhalt
57
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben
5,0 l/100 km (kombiniert)
4,0 l/100 km (innerorts)
7,0 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
132 g/km (kombiniert)
Schadstoffklasse
Euro 6d
Energieeffizienzklasse
k.A.

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CARWALK_-_Der_Autoblog
28 Tage
Dass der Honda ZR-V e:HEV Sport technisch eng mit dem Honda Civic e:HEV verwandt ist, merkt man sofort. Der ZR-V fährt sich nicht wie ein typisches SUV, sondern vermittelt ein Maß an Agilität und Präzision, das in dieser Fahrzeugklasse keineswegs selbstverständlich ist. Während viele Konkurrenten vor allem auf ein bequemes, mitunter aber auch etwas beliebiges Fahrgefühl setzen, wirkt der Honda erfreulich direkt und erstaunlich leichtfüßig. Genau diese Nähe zum Civic zählt zu den größten Stärken des ZR-V und verleiht ihm eine fahraktive Note, die man in einem Familien-SUV dieser Größe nicht unbedingt erwartet. Auf kurvenreichen Landstraßen fühlt sich der ZR-V besonders wohl. Er baut viel Grip auf, bleibt jederzeit neutral und vermittelt ein hohes Maß an Kontrolle. Die Karosserie neigt sich nur moderat, Lastwechsel werden sauber verarbeitet und die Spurtreue bleibt auch bei zügiger Gangart stets tadellos. Das Ergebnis ist ein SUV, das sich ausgesprochen souverän und gleichzeitig erstaunlich engagiert bewegen lässt. Das straff, aber keineswegs unkomfortabel abgestimmte Fahrwerk trifft dabei einen sehr gelungenen Mittelweg. Unebenheiten und kurze Stöße werden sauber absorbiert, ohne dass Präzision oder Rückmeldung auf der Strecke bleiben. Der ZR-V fährt angenehm satt und gelassen, ohne jemals träge zu wirken. Einen wesentlichen Anteil daran hat die präzise abgestimmte Lenkung. Sie arbeitet mit einem natürlichen Widerstand, liefert ein gutes Feedback und ist angenehm frei von künstlicher Leichtgängigkeit. Gerade im Zusammenspiel mit dem ausgewogenen Fahrwerk entsteht ein sehr harmonischer Gesamteindruck, der Vertrauen schafft und den Fahrer aktiv ins Geschehen einbindet. Auch bei höheren Geschwindigkeiten überzeugt der Honda mit einer ausgeprägten Richtungsstabilität. Spurrinnen und Fahrbahnunebenheiten bringen das SUV kaum aus der Ruhe, was insbesondere auf längeren Autobahnetappen für ein entspanntes und souveränes Fahrgefühl sorgt. Unterm Strich verbindet der Honda ZR-V Komfort und Dynamik auf überzeugende Weise. Er federt sauber, lenkt präzise und vermittelt ein Maß an Fahrfreude, das in diesem Segment eher die Ausnahme als die Regel darstellt. Wer ein SUV sucht, das sich angenehm agil und erstaunlich fahraktiv anfühlt, findet im ZR-V einen der spannendsten Vertreter seiner Klasse. Der Vollhybrid kombiniert einen Vierzylinder-Benziner mit zwei Elektromotoren und einer Lithium-Ionen-Batterie. Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ist harmonisch. Im Alltag fährt sich der ZR-V erstaunlich häufig rein elektrisch, insbesondere im Stadtverkehr, wo die spontane Kraftentfaltung des Elektromotors für ein angenehm müheloses Vorankommen sorgt. Erst wenn mehr Leistung benötigt wird, schaltet sich der Benziner zu und arbeitet überwiegend als Generator, um den Elektromotor mit Energie zu versorgen. Genau dieses Konzept macht den Reiz des Honda-Hybrids aus. In den meisten Situationen übernimmt der Elektromotor den eigentlichen Antrieb, während der Verbrenner stets in einem besonders effizienten Drehzahlbereich arbeitet. Bei konstant höheren Geschwindigkeiten, etwa auf der Autobahn, verbindet eine Kupplung den Benzinmotor direkt mit den Rädern, um die Effizienz weiter zu steigern. Dass Honda viel Entwicklungsarbeit in die Feinabstimmung gesteckt hat, spürt man. Vermittelt das SUV ein deutlich natürlicheres Beschleunigungsgefühl, als man es von klassischen CVT-ähnlichen Hybridantrieben kennt. Das häufig kritisierte Aufheulen des Motors bleibt selbst bei kräftigem Tritt aufs Gaspedal weitgehend aus. Noch wichtiger als die reinen Zahlen ist jedoch das souveräne Gefühl im Alltag. Das Ansprechverhalten gelingt spontan, Überholmanöver absolviert der Honda mit angenehmer Gelassenheit und gerade im Stadt- und Landstraßenbetrieb wirkt das SUV kraftvoller, als es die nackten Daten vermuten lassen. Über die Schaltwippen am Lenkrad lässt sich zudem die Stärke der Rekuperation in mehreren Stufen variieren. Vier Fahrmodi – Eco, Normal, Sport und Snow – passen Ansprechverhalten, Lenkung und Antriebscharakteristik an die jeweiligen Bedingungen an. Auch beim Verbrauch zeigt sich der Hybridantrieb effizient. Bei zurückhaltender Fahrweise pendelt sich der Verbrauch bei etwas mehr als sechs Litern pro 100 Kilometer ein. Im Stadtverkehr sind bei gelassenem Gasfuß sogar Werte im Bereich von rund vier Litern möglich. Auf längeren Autobahnetappen hängt der Verbrauch deutlich stärker vom Tempo ab und bewegt sich je nach Fahrweise zwischen etwa 6,5 und 9,0 Litern pro 100 Kilometer. Wer das agile Fahrverhalten regelmäßig auskostet, sollte insgesamt mit rund acht Litern rechnen. Unterm Strich passt der Antrieb hervorragend zum Charakter des ZR-V. Er arbeitet kultiviert, effizient und im Alltag angenehm souverän. Statt mit spektakulären Leistungsdaten zu beeindrucken, überzeugt Honda mit einer durchdachten Technik, die jeden Kilometer angenehm unkompliziert macht. Genau diese unaufgeregte Kompetenz ist es, die den ZR-V so sympathisch erscheinen lässt. Bezüglich Assistenzsysteme hat Honda viel Technik zu bieten, allerdings auch zwei kleine Ärgernisse, die aber letztlich nicht für einen kompletten Sterneabzug reichen. Ein halber Stern wäre es dann aber wohl doch. Muss ich abschließend zwei Punkte ansprechen, die mir im Alltag gar nicht gut gefallen haben. Der erste Kritikpunkt betrifft die akustische Warnung bei erkannter Geschwindigkeitsüberschreitung. Seit Sommer 2024 ist dieses System für alle neu zugelassenen Pkw in der EU verpflichtend, daran führt also kein Weg vorbei. Weniger gelungen ist jedoch die von Honda gewählte Umsetzung. Dass sich die Warnfunktion ausschließlich im Stand deaktivieren lässt, sorgt im Alltag für einen unnötig hohen Nervfaktor. Zunächst muss das Fahrzeug geparkt und die Fahrstufe „P“ eingelegt werden, bevor man sich über mehrere Menüpunkte bis zur Verkehrszeichenerkennung durchhangeln kann. Das ist umständlich gelöst und wirkt im Jahr 2026 nicht mehr wirklich zeitgemäß. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Licht. Wer – so wie ich – gerne dauerhaft mit eingeschaltetem Abblendlicht fährt, wird beim Verlassen des Fahrzeugs mit einem akustischen Hinweis daran erinnert, das Licht manuell auszuschalten. Das ist kein gravierender Mangel, aber ein Detail, das in Zeiten weit verbreiteter Lichtautomatiken etwas altmodisch anmutet. Abgesehen von diesen beiden Punkten präsentiert sich der ZR-V jedoch auf einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Beim Einsteigen in den Honda ZR-V e:HEV Sport wird schnell deutlich, dass Honda auch im Innenraum einen bewusst anderen Weg geht als viele Wettbewerber. Statt auf überladene Bildschirmlandschaften und verschachtelte Menüs zu setzen, empfängt das SUV seine Insassen mit einem klar gegliederten Cockpit, das schnörkellos gestaltet ist und auf Anhieb vertraut wirkt. Das horizontal gezeichnete Armaturenbrett überzeugt mit hochwertigen Materialien in Soft-Touch-Ausführung, sauber verarbeiteten Oberflächen und einer angenehm zurückhaltenden Gestaltung. Gemeinsam mit der breiten Mittelkonsole, weich gepolsterten Knieauflagen und komfortablen Armlehnen entsteht ein Innenraum, der haptisch einen ausgesprochen guten Eindruck hinterlässt. Im Zentrum der Armaturentafel sitzt ein neun Zoll großer Touchscreen, über den sich das Infotainmentsystem und verschiedene Fahrzeugeinstellungen steuern lassen. Die Menüstruktur ist logisch aufgebaut, die Touchflächen angenehm groß und damit auch während der Fahrt gut zu treffen. Bei Auflösung, Grafik und Sprachsteuerung gibt es zwar modernere Systeme, die in Sachen Digitalisierung und künstlicher Intelligenz bereits einen Schritt weiter sind. Veraltet wirkt das Honda-System deshalb aber keineswegs. Im Gegenteil: Gerade weil Honda konsequent an physischen Tasten und Drehreglern für Lautstärke, Home-Funktion und Klimaautomatik festhält, gelingt die Bedienung im Alltag besonders intuitiv. Man muss sich nicht durch Untermenüs hangeln, sondern erreicht die wichtigsten Funktionen direkt und ohne Ablenkung. Genau so sollte es sein. Smartphones lassen sich kabellos per Apple CarPlay und Android Auto einbinden. Das Lederlenkrad liegt hervorragend in der Hand und überzeugt mit einer angenehmen Haptik. Über logisch angeordnete Bedientasten lassen sich Audio-, Telefon- und Assistenzfunktionen intuitiv steuern. Praktisch sind zudem die serienmäßigen Schaltwippen, mit denen sich die Stärke der Rekuperation in mehreren Stufen anpassen lässt. Einen vielleicht etwas ungewöhnlichen, aber schnell vertrauten Eindruck hinterlässt die Tastenbedienung für die Fahrstufenwahl in der Mittelkonsole. Nach kurzer Eingewöhnung funktioniert das System ebenso intuitiv wie ein klassischer Automatikwählhebel und trägt zur aufgeräumten Gestaltung des Innenraums bei. Unterm Strich zeigt der Honda ZR-V eindrucksvoll, dass moderne Technik nicht zwangsläufig kompliziert sein muss. Statt mit digitalem Selbstzweck zu beeindrucken, setzt Honda auf eine durchdachte Mischung aus zeitgemäßer Konnektivität, intuitiver Bedienung und einer wohltuend ergonomischen Gestaltung. Genau diese angenehm unkomplizierte Art macht den Innenraum des ZR-V im Alltag so überzeugend. Honda legt beim ZR-V e:HEV Sport großen Wert auf dynamischen Sitzkomfort. Die Vordersitze bieten eine stabile Sitzstruktur mit spürbarer Unterstützung im Lenden- und Beckenbereich und sorgen gemeinsam mit der straffen, aber angenehm nachgiebigen Polsterung dafür, dass auch längere Etappen entspannt absolviert werden können. Die Sitze der Sport-Ausstattung passen gut zum Charakter des Fahrzeugs. Sie bieten guten Seitenhalt, ohne einzuengen, und harmonieren mit der für ein SUV angenehm niedrigen Sitzposition, die eher an einen klassischen Pkw erinnert als an ein hochbeiniges Freizeitfahrzeug. Auch das Platzangebot auf den vorderen Plätzen fällt großzügig aus. Personen bis etwa 1,95 Meter finden mühelos eine bequeme Sitzposition mit reichlich Bein- und Kopffreiheit. Hinzu kommt eine für ein SUV überraschend gute Rundumsicht, die das Rangieren und Manövrieren spürbar erleichtert. Im Fond zeigt sich der ZR-V etwas zurückhaltender. Knie- und Fußraum sind auch für großgewachsene Mitfahrer absolut ausreichend, die leicht angewinkelte Sitzhaltung und die nur durchschnittliche Kopffreiheit setzen sehr großen Passagieren jedoch Grenzen. Für die meisten Nutzer bietet die zweite Reihe dennoch ein komfortables und alltagstaugliches Platzangebot. Der Kofferraum liegt eher im Mittelfeld des Segments. Durch das Umklappen der Rücksitzlehnen wächst das Ladevolumen ausreichend an. Dabei senken sich die Sitzflächen ab, sodass eine nahezu ebene Ladefläche entsteht – ein klarer Vorteil beim Transport größerer Gegenstände. Praktisch gelöst sind die niedrige Ladekante, die breite Kofferraumöffnung sowie der variable Ladeboden. Dieser lässt sich nicht nur als zusätzliche Ablage nutzen, sondern auch als Raumteiler aufstellen, um Einkäufe oder kleinere Gepäckstücke gegen Verrutschen zu sichern. Hinzu kommen Trennwände, eine versenkbare Gepäckraumabdeckung und ein separates Fach unter dem Ladeboden. Im Alltag äußerst angenehm ist die serienmäßige elektrische Heckklappe mit sensorgesteuerter Öffnungsfunktion. Ein kurzer Fußschwenk unter dem Stoßfänger genügt, und die Klappe öffnet sich automatisch. Ebenso praktisch: Entfernt man sich mit dem Fahrzeugschlüssel, schließt und verriegelt sich die Heckklappe selbstständig.
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