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Hyundai Grandeur

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Hyundai Grandeur

Hyundai Grandeur - Koreas neuer großer Fronttriebler
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Koreas neuer großer Fronttriebler Hyundai Grandeur

Hyundai zeigt Skizzen der fünften Modellgeneration des Grandeur, mit dem die koreanische Marke die Lücke zwischen der Mittelklasse-Limousine Sonata und dem hinterradgetriebenen Oberklasse-Modell Genesis füllen will.   Ob der frontgetriebene, mit V6-Motoren ausgerüstete Grandeur in seiner kommenden Modellgeneration nach Deutschland kommt, darf bezweifelt werden. Die zwei in Deutschland angebotenen Vorgängergenerationen - die erste davon hörte auf die Modellbezeichnung XG - verkauften sich auf dem deutschen Markt  nur schleppend. Hierzulande setzt Hyundai neben dem Genesis vor allem auf den Sonata-Nachfolger i40, der ab 2011 als Kombi, später dann auch als Limousine im tschechischen Noschowitz/Nosovice vom Band läuft.

Von Hyundai gibt es eine neue, große Limousine - die genau zwischen Sonata/i40 und Genesis passen soll.

Fazit

Von Hyundai gibt es eine neue, große Limousine - die genau zwischen Sonata/i40 und Genesis passen soll.
Unbekannte Größe: Hyundai Grandeur mit Facelift
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Unbekannte Größe: Hyundai Grandeur mit Facelift

Der Hyundai Grandeur spielt auf dem deutschen Markt nur ein Schattendasein. In den USA verkauft sich die Limousine der oberen Mittelklasse jedoch mit achtbarem Erfolg. Zur Automesse in Chicago haben die Koreaner dem eigenwillig gezeichneten Viertürer deshalb ein Facelift verpaßt, das im dritten Quartal 2010 auch nach Deutschland kommen soll.   Augenfällig sind die neuen Scheinwerfer mit LED-Elementen und die modifizierte Kontur der Rückleuchten. Außerdem wurden die Stoßflächen und Schweller rundum modifiziert, und die Auspuffblenden treten jetzt noch prominenter zum Vorschein. Innen gibt es neue Dekorelemente auf der Mittelkonsole. Gleichzeitig gibt es eine "Eco"-Anzeige.   Auf dem US-Markt erstarkt der 3,3-Liter-V6-Motor von 173 kW/235 PS auf 184 kW/250 PS. Außerdem gibt es einen 200 kW/272 PS starken 3,8-Liter-V6. Die 5-Stufen-Automatik wird durch eine neue 6-Stufen-Automatik ersetzt.   Auch in Europa wird vermutlich der aus dem Sonata bekannte 3,3-Liter-V6 zum Einsatz kommen. Gleichzeitig gibt es hier einen 114 kW/155 PS starken 2,2-Liter-Diesel. Der 3,8-Liter-Motor bleibt hingegen der US-Ausführung des Grandeur vorbehalten, da Hyundai mit diesem Motor in Europa die Oberklasse-Limousine Genesis ohne Kannibalisierungseffekte einführen will. SP-X/jm

SP-X/Chicago. Der Hyundai Grandeur spielt auf dem deutschen Markt nur ein Schattendasein. In den USA verkauft sich die Limousine der oberen Mittelklasse jedoch mit achtbarem Erfolg.

Fazit

SP-X/Chicago. Der Hyundai Grandeur spielt auf dem deutschen Markt nur ein Schattendasein. In den USA verkauft sich die Limousine der oberen Mittelklasse jedoch mit achtbarem Erfolg.
Vergleich: Passat vs. Grandeur - Lohnt Fremdgehen?
Autoplenum

Vergleich: Passat vs. Grandeur - Lohnt Fremdgehen?

Sind erst mal zwei Kids im Haus, votiert der Familienrat lautstark für einen Van oder zumindest einen Kombi. Doch wieso soll Papa nicht auch mit einer Luxuslimousine aus Fernost flirten dürfen? Gibt´s für´s gleiche Geld.

In der Mittelklasse führt am VW Passat Variant kaum ein Weg vorbei: Solide Motoren, viel Platz, gute Verarbeitung und das unzerstörbare Wolfsburger Image machen ihn zu einem Auto für die Massen. Alles andere als spannend ist er - aber wer würde schon behaupten, dass man mit ihm etwas falsch machen kann? Wer sich für einen Passat entscheidet, der greift zum Variant – selbst wenn er den üppigen Laderaum kaum benötigt. Und wenn schon ein Vernunftmobil, dann den 2.0 TDI mit 125 kW/170 PS.

Wer sich also für einen VW Passat Variant 2.0 TDI mit den beliebten Doppelkupplungsgetriebe DSG entscheidet, der legt - ohne jegliche Zusatzausstattung - erst einmal 32.776 Euro auf den Tisch. Doch wenn schon kein A4 oder 3er Touring, dann soll wenigstens die Ausstattung stimmen. Gerade bei gehobenen Motorisierungen wie dem Top-Diesel wollen viele auf Ledersitze, Navigationssystem, Klimaautomatik oder Autotelefon nicht mehr verzichten. Dann kratzt der treue Familienkombi schnell an der 41.000-Euro-Marke. Viel Geld für ein Auto, das in der Reihenhaussiedlung wohl niemanden hinter der Hecke hervorlockt. Das wäre bei einem Flirt mit einer echten Luxuslimousine aus Fernost ganz anders? Schau mer mal.

Hyundai bietet seinen elegant-grazilen Grandeur als Konkurrent von Audi A6 oder Volvo S80 ab sofort auch mit einem Dieseltriebwerk an. Stimmt bei ihm die alte Rechnung "mehr Auto für weniger Geld"? Oder ist der Grandeur eine Mogelpackung, die doch keine Chance gegen den deutschen Mittelklassestar VW Passat hat? Die Entscheidung sollte nicht übereilt fallen. Denn die Zeiten, in denen Fahrzeuge aus Wolfsburg, Ingolstadt oder Rüsselsheim die Asien-Connection in Grund und Boden fuhren, sind lange vorbei. Das gilt auch für Hyundais Star auf deutschen Straßen. 4,90 Meter lang, elegant gezeichnet und mit einer Serienausstattung, die kaum Wünsche offen lässt, kann der potentielle Passatkunde zunächst erst einmal nur neidisch werden. Elektrische Ledersitze, Klimaautomatik, Navigationssystem, Fünfgang-Automatik und Tempomat sind neben dem üppigen Platzangebot gewichtige Argumente. Auch bei der Sicherheit gibt sich der Grandeur keine Blöße: ESP, sechs Airbags, ABS und Nebelscheinwerfer sind serienmäßig.

Das alles gibt es auch beim 4,78 Meter langen Passat. Doch lässt sich Volkswagen die Luxusausstattung eben üppig bezahlen. Identisch ausgestattet fahren Passat Variant 2.0 TDI mit DSG und der Hyundai Grandeur 2.2 CRDi mit jeweils rund 41.000 Euro auf Augenhöhe. Da Preise, Komfort- und Sicherheitsausstattungen Kopf an Kopf liegen, kommt den beiden Dieseltriebwerken eine entscheidende Bedeutung zu. Der VW Passat bietet seit Jahren kraftvolle und sparsame Dieseltechnik. Das ist beim Topmodell nicht anders. Das zwei Liter große Pumpe-Düse-Triebwerk leistet 125 kW/170 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm bei 1.750 U/min. Der Vierzylinder hat keine Mühe, den knapp 1,6 Tonnen schweren Wolfsburger auf Touren zu bringen. Mit einer Spurtzeit des Passat von 0 auf 100 km/h in 8,8 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h sieht der träge Hyundai nur die Rücklichter des betont fahrspaßorientierten Deutschen.

Der 1,8 Tonnen schwere Koreaner wird von einem Commonrail-Diesel mit gerade mal 114 kW/155 PS und 343 Nm bei 1.800 Touren angetrieben. Sportlich und flott ist wirklich anders, denn von 0 auf 100 km/h in 11,4 Sekunden und kaum über 200 km/h Spitze sind in dieser Liga müde Werte. Beide Diesel sind alles andere als leise. Sowohl im Leerlauf als auch bei höheren Geschwindigkeiten sind beide Vierzylinder deutlich zu vernehmen. Das Fahrverhalten ist hüben wie drüben komfortabel und auf längeren Strecken eine wahre Freude. Der Passat ist eine Spur straffer als der Hyundai, bei dem die indirekte Lenkung nervt. Die große Stärke des Passat ist die Schwäche des Grandeur – sein Getriebe. Das Doppelkupplungsgetriebe des VW passt gut zum drehmomentstarken Triebwerk des Norddeutschen. Souverän und ohne spürbare Zugkraftunterbrechungen geht das DSG zu Werke und ist ein Garant für gute Fahrleistungen, Fahrspaß und den Testverbrauch von 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Der Commonrail-Diesel des Grandeur hat seine liebe Mühe mit Fahrzeuggewicht und der trägen Fünfgangautomatik, die nicht überzeugen kann.

"Die Automatik wurde aufgrund der geringen Stückzahlen nicht speziell für den Diesel entwickelt", räumt Jochen Schneider ein, Leiter Produktmanagement bei Hyundai Deutschland: "Wir haben vielmehr das Getriebe des Benziners adaptiert." Wer mit dem Hyundai unterwegs ist, sollte sich auf einen realen Verbrauch von knapp neun Litern Diesel einstellen. Euro-4 schaffen Dank Partikelfilter beide. Die CO2-Wertung entscheidet der VW mit 177 zu 208 g/km ebenfalls für sich.

Bei Platzangebot und Verarbeitung gibt es kaum Unterschiede. Beide bieten ein gleichermaßen hohes Niveau im Innen- und Kofferraum. Doch Bedienelemente, Ergonomie und Sitzposition lassen das Pendel schließlich auch in dieser Wertung für den Passat ausschlagen. Besonders die fehlende Detailliebe kostet den Hyundai den Etappensieg. Die Verstellmöglichkeiten der Sitze reichen kaum aus, die Seitenführung fehlt und die Kopfstützen im Fond sind einfach zu kurz. Ein lieblos eingebautes Radionavigationssystem möchte in der 40.000-Euro-Klasse niemand ernsthaft sehen und eine Radiobedienung am Lenkrad kostet beim VW zwar Aufpreis, ist zumindest aber verfügbar.

So geht der Sieg in diesem klassenübergreifenden Vergleich überraschend deutlich an den VW Passat Variant 2.0 TDI als Familienkombi ohne große Schwächen. Auch wenn der Hyundai Grandeur 2.2 CRDi mindestens eine Klasse höher unterwegs ist und eine Luxusausstattung mit viel Platz in die Wagschale wirft, kostet ihn das allenfalls mittelprächtige Paket aus Motor und Getriebe eine bessere Platzierung.

Praxistest: Hyundai Grandeur 2.2 CRDi - Koreanisches Overstatement
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Praxistest: Hyundai Grandeur 2.2 CRDi - Koreanisches Overstatement

Dass Hyundai mit dem Grandeur in der gehobenen Mittelklasse mitspielen will, zeigt bereits der stolze Preis. Dafür gibt es auch schon eine E-Klasse mit Stern. Und an die kommt der Edel-Koreaner längst nicht ran. Vor allem innen.

An sich ist der Grandeur gar kein übles Auto. So, wie das 4,9 Meter lange Flaggschiff der koreanischen Marke dasteht, kann es auch strengen europäischen Ansprüchen genügen. Die Karosserie ist gediegen, unauffällig - mittelklassig. Das Heck, in dem sich hinter den LED-Rückleuchten ein mit 523 Litern Fassungsvermögen üppiger (und durch Umklappen der Rücksitzlehnen in Maßen erweiterbarer) Kofferraum verbirgt, hat Schwung und erinnert mit seinem angedeuteten "Rucksack" ein wenig an den 7er-BMW. All das macht zwar noch längst kein Design, das ein Auto auf den ersten Blick im Gedächnis verankert. Ein Mercedes, ein Audi, ein BMW sind schon aus dem Augenwinkel heraus zu erkennen. Da ist der Grandeur doch verwechselbarer. Zum Beispiel mit seinem kleinen Bruder Sonata.

Innen ist's dann aber schnell vorbei mit Mittelklasse. Sicher: Der Zustieg ist durch die weit öffnenden Türen sehr bequem, das Platzangebot vorne wie hinten opulent. Und auch die (Leder-)Sitze sind straff und bieten einen - mit den in dieser Kategorie üblichen Abstrichen zugunsten der Bequemlichkeit - ordentlichen Seitenhalt. Die Serienausstattung ist nicht minder üppig wie der Lebensraum - vom Tempomat bis zum Lichtsensor, vom Lederlenkrad bis zur Zwei-Zonen-Klimaautomatik ist alles an Bord, was das Fahren in der Mittelklasse angenehm macht. Dazu kommen Nettigkeiten wie ein selbst abblendender Innenspiegel oder beheizte Außenspiegel.

Aber all das nützt den Koreanern nicht mehr viel: Schon der erste Blick aufs Armaturenbrett sorgt für den Absturz des Grandeur aus der Mittel- in die optische Kompaktklasse. Die Materialien machen zwar einen hochwertigen Eindruck und fühlen sich angenehm an. Doch ansonsten passen außen und innen nicht zusammen. Der Grandeur ist augenfällig noch ein Mischprodukt: Nicht mehr reiner Koreaner wie sein Vorgänger, aber auch noch nicht reiner Europäer wie Hyundais i30. Die Mittelkonsole krankt an der Unsitte der Koreaner, erst nach der Anlandung in Bremerhaven ein Fummel-Radio mit CD-Schlitz und Minimal-Navi rein zu klatschen. Mit Design hat das nicht mehr viel zu tun. Ebenso wenig wie der wuchtige Mitteltunnel, aus dem der Schalthebel der Automatik ziemlich einsam ragt.

Und wer genauer hinschaut, der merkt zwar schnell, dass die Verarbeitung überall sehr gut ist - aber die Designer im Detail geschludert haben. Ein Beispiel: Die Zierleisten der Tür gehen in die des Armaturenbrettes über. So weit die Theorie. Die Praxis zeigt jedoch einen augenfälligen Versatz der Zierleisten gegeneinander. Eine Kleinigkeit? Ja. Aber nicht in einem Auto, das gegen die E-Klasse antritt. Dass dann auch ein integriertes Telefon zumindest gegen Aufpreis erhältlich sein sollte oder diverse elektronische Helferlein, die über ESP und ABS hinausgehen, sei nur noch am Rande vermerkt.

Der 4-Zylinder-Diesel leistet 114 kW/155 PS. Er läuft kultiviert, aber mit spürbaren Vibrationen und hat mit dem koreanischen Schwergewicht mitunter seine Not. Fürs Überholen ist ein wenig Anlauf nötig - von 0 auf 100 braucht der Diesel-Grandeur 11,4 Sekunden, bei 202 km/h ist Schluss. Der E 200 dagegen beschleunigt in 9,9 Sekunden und schafft 214 km/h. Immerhin: Die große Elastizität des turbounterstürzten Selbstzünders und die hohe Durchzugskraft von 343 Nm machen den Grandeur zu einem entspannten und damit angenehmen Cruiser und Reisewagen. Dazu trägt auch das komfortabel abgestimmte Fahrwerk und die ruhig und präzise schaltende Automatik bei.

Wenig erquicklich ist allerdings der Verbrauch. Hyundai gibt 7,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer an, im Test war es gut ein Liter mehr. Das ist selbst beim offiziellen Wert schon reichlich - ein E 200 oder E 220 kommt mit einem Normverbrauch von 6,3 Litern über die gleiche Distanz. Beim CO2-Ausstoß stehen den 208 g/km des Grandeur denn auch nur 167 g/km beim Mercedes gegenüber.

Fahren lässt sich der Grandeur wie bei einem Auto dieser Größe üblich. Der Geradeauslauf ist stabil, in kritischen Situationen greift das ESP frühzeitig entschärfend ein. Die Traktionskontrolle sorgt dafür, dass es mit dem Drehmoment beim Beschleunigen keine Probleme gibt. Die Sicht nach vorne ist gut. Nach Hinten sollte man sich besser auf die akustische Einparkhilfe verlassen. Die Lenkung ist leichtgängig, reagiert aber sehr indirekt. Zudem sind die Einflüsse des Frontantriebs immer wieder spürbar. Die Rückmeldungen von der Fahrbahn dagegen eher weniger.

Ein E-Klasse-Diesel ist bereits ab 37.600 Euro, mit besseren Fahrleistungen und geringerem Verbrauch zu haben. Auch, wenn man dann noch einige tausend Euro zusätzlich investieren muss, bis man auf dem Serienstand des Grandeur liegt, kommt die E-Klasse angesichts des wesentlich höheren Wiederverkaufswertes unterm Strich auch nicht unbedingt teurer. Der Grandeur ist ein durchaus ordentliches Mittelklasse-Auto - dem ein nicht nachvollziehbar hohen Preis so gut wie jede Chance raubt.

Hyundai Grandeur 2.2 CRDi: Der Langstrecken-Meister
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Reisen in der Limousine: Auf langen Strecken zu Hause

München, 20. August 2007 – Der Grandeur ist in Deutschland das Flaggschiff von Hyundai. Der elegante Wagen spielt in einer Liga, die von einheimischen Platzhirschen angeführt wird. Doch der große Koreaner ist eine nicht zu unterschätzende Alternative zu teureren Automobilen. Jetzt wird der Grandeur noch interessanter: Der Hersteller bietet den 4,90 Meter langen Wagen außer mit einem 235 PS starken 3,3-Liter-V6-Benziner auch mit einem 155-PS-Diesel an. Unauffällige Eleganz Der Grandeur ist ein gestreckt wirkender Viertürer von eher unauffälliger Eleganz. Blitzende Chromteile wie Zierleisten an den Seiten werten das Äußere auf. Der sanfte Coupé-Schwung des Daches verleiht dem großen Wagen Dynamik. Am Heck beantwortet der Schriftzug „Grandeur“ den Hinterherfahrenden die oft gestellte Frage, was das wohl für ein schicker Wagen sei. Gut eingerichtetes Interieur Nobel geht es innen zu: Bequeme Ledersitze laden zum Reisen ein. An Lenkrad und Wählhebel finden sich Holzapplikationen. Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet, die Anzahl der Knöpfe und Schalter wurde auf das nötige Maß begrenzt. In der Mittelkonsole gibt es serienmäßig ein DIN-Radio mit Navigationssystem, das allerdings farblich nicht passt und arg nachgerüstet wirkt.

Motor innen leise Der neue Selbstzünder ist innen nur im Hintergrund zu hören, verrät aber außen den Passanten sein Tun. Kombiniert mit einer sanft schaltenden Fünfgang-Automatik, leistet die Maschine im Grandeur ordentliche Dienste, ist aber nicht besonders spritzig. 11,4 Sekunden auf Tempo 100 Der Motor bringt den etwa 1,8 Tonnen schweren Wagen in 11,4 Sekunden auf Tempo 100 und weiter auf eine Spitze von 202 km/h. Während lange Autobahnetappen mit dem großen Hyundai geradezu ein Genuss sind, würde man sich in Kurven etwas mehr Fahrdynamik und weniger Seitenneigung wünschen. Für 41.640 fast komplett Der Grandeur 2.2 CRDi ist ab 41.640 Euro zu haben. In diesem Preis sind acht Airbags, das ESP und das Leder mit drin. Auf der Extra-Liste stehen nur drei Positionen, darunter ein Navigationssystem mit großem Display.

Fazit

Der Hyundai Grandeur ist ein geräumiges und bequemes Reiseauto, das in seiner Klasse durchaus noch ein Geheimtipp ist. Wer nicht unbedingt eine sportlich-durchtrainierte Limousine braucht, wird mit dem Top-Hyundai seine Freude haben. Denn zu einem vernünftigen Preis bekommt man einen gut ausgestatteten Gleiter, in dem man sich auf langen Strecken wie zu Hause fühlen kann.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Grandeur im Test: Des Kaisers neuer Begleiter
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Hyundai Grandeur im Test: Des Kaisers neuer Begleiter

Burscheid, 21. November 2005 – Wenn 2006 die Fußball-WM in Deutschland angepfiffen wird, werden Prominente wie Kaiser Franz offiziell nicht in einem deutschen Mobil, sondern in einem noblen Hyundai Grandeur vorgefahren. Das hat einen Grund: Der koreanische Hersteller setzt als FIFA-Partner seine Limousinen als VIP-Shuttle ein. Wir haben bereits jetzt getestet, was die koreanischen Autobauer (nicht nur) für den Beckenbauer und andere Promis auf die Räder gestellt haben. Flaggschiff löst den XG 350 ab Das neue Hyundai-Flaggschiff löst den XG 350 ab. Der Grandeur fährt mit seiner 4,90 Meter langen Eleganz in einer Liga mit, in der die deutschen Marken bekanntermaßen die Platzhirsche sind. „Das wird sicher auch in absehbarer Zeit so bleiben“, weiß auch Hyundai-Chef Karl-Heinz Engels. Also Entwarnung für die einheimischen Mitbewerber: Ein Volumenmodell soll und wird die neue Limousine hierzulande nicht werden. Hyundai plant, im Jahr 2006 in Deutschland etwa 500 Fahrzeuge zu verkaufen. Dezent-unauffällige Optik Doch schauen wir uns den Nobel-Koreaner näher an: Der Grandeur ist ein klassisch geschnittener Viertürer, der dezent wirkt. Der sanfte Coupé-Schwung des Daches verleiht dem großen Wagen Dynamik. Als markante Blickpunkte fallen die leicht ausgestellten hinteren Kotflügel und der aufgesetzte Kofferraumdeckel ins Auge. Am Heck gibt es ein durchgezogenes Leuchtenband. Der Schriftzug Grandeur beantwortet den Hinterherfahrenden die oft gestellte Frage, was das für ein Wagen sei. Zwei Auspuffenden entlüften den V6 und künden von der Kraft der 235 PS, die weiter vorn zur Arbeit antreten. Die Frontpartie wird von relativ flachen Scheinwerfern und einem verchromten Kühlergrill dominiert.

Stilvoll eingerichteter Salon Die Eleganz der Außenhaut macht Lust auf Einsteigen. Der Salon des Grandeur ist stilvoll und modern eingerichtet. Man fühlt sich sofort heimisch. Die verwendeten Materialien wirken wertig und sind ordentlich verarbeitet. Die Armaturentafel ist übersichtlich und funktional gestaltet. Holzapplikationen an Lenkrad, Mittelkonsole und Wählhebel tragen zum Wohlfühl-Ambiente bei. Nur das serienmäßige DIN-Radio mit integriertem Navigationssystem passt nicht so ganz stimmig ins harmonische Bild der Steuerzentrale. Für diesen Platz kann auch ein DVD-Navigationssystem mit großem Monitor für einen Aufpreis von 1.990 Euro geordert werden. Straffe und bequeme Sitze Völlig neu entwickelt wurden die Sitze: Die beheizbaren Ledersessel sind straff gepolstert und bequem, könnten aber ein wenig mehr Seitenhalt bieten. In punkto Serienausstattung lässt der große Hyundai kaum Wünsche offen. Zu den Annehmlichkeiten gehören neben einer Zweizonen-Klimaautomatik eine Memory-Funktion für zwei Fahrer, Licht- und Regensensoren und eine Einparkhilfe für hinten. Zu den wenigen aufpreispflichtigen Extras gehören das Schiebedach, das erwähnte Navigationssystem und die Mica-Metalliclackierung. Leise bei niedrigen und mittleren Touren Schicken wir den Grandeur auf die Piste: Der 3,3-Liter-V6 erwacht leise und punktet mit einem kultivierten Leerlauf. Im unteren und mittleren Drehzahlbereich dringt der Klang der Maschine kaum ans Ohr. Jedoch bei höheren Touren dürfte die Maschine gern etwas leiser sein. Hyundais großer Wagen setzt sich beim scharfen Anfahren sehr forsch in Bewegung: Man bekommt auf trockenem Asphalt sogar beim Geradeaus-Start die Räder kurz zum Durchdrehen. Bevor die Traktionskontrolle die Situation in den Griff bekommt, quietscht es kurz. Wem das passiert, der schaut sich verschämt um – man macht mit einem Nobel-Mobil wie dem Grandeur keinen Kavaliersstart.

Sanft schaltende Automatik Die Kraft der 235 PS wird von einer sanft schaltenden Fünfgang-Automatik auf die Vorderräder übertragen. Beim Kickdown allerdings würde man sich wünschen, dass die Power schneller wieder anliegt. Wer mag, kann auch die Gänge sequentiell mit der Hand wechseln. Doch hier gibt es einen Sicherheits-Modus: Selbst bei Handbetrieb schaltet das Getriebe hoch, bevor die Drehzahlmessernadel in den roten Bereich fluscht und schaltet beim Bremsen und Anhalten soweit runter, dass sich der Grandeur problemlos an- oder weiterfahren lässt. In nur 7,8 Sekunden auf Tempo 100 Die Dynamik-Werte sind für einen Wagen dieser Größe beachtlich: In nur 7,8 Sekunden sprintet der Grandeur auf Tempo 100. Nur 4,3 Sekunden vergehen von Tachoanzeige 60 bis Tachoanzeige 100 – das nimmt Überholvergängen entscheidend die Angst. Hyundai beziffert die Spitzengeschwindigkeit mit 237 km/h, dieser Wert hat der Grandeur bei unserem Test nur mit Mühe erreicht. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 10.2 Litern Normalbenzin an. Bequemer Reisewagen für lange Strecken Die Abstimmung des Fahrwerks verrät, was der Grandeur sein soll: ein bequemer Reisewagen für lange Strecken. Kurven forsch oder sportlich zu fahren, quittiert der große Viertürer mit einer spürbaren Neigung der Karosserie. Da die Sitze nur wenig Seitenhalt bieten, verkneift man sich einen ambitionierten Reisestil und verlegt sich aufs gelassene Chauffieren. Ab 36.450 Euro Kommen wir zur Anschaffung: Der Grandeur ist nahezu voll ausgestattet für 36.450 Euro zu haben. Selbst Features wie ESP, ein Navigationssystem, eine Lederausstattung und die elektrisch verstellbaren Sitze sind bereits ab Werk an Bord. Hyundai sieht die Konkurrenz vor allem bei Mitbewerbern wie dem Peugeot 607, dem Lexus GS oder dem Citroën C6. Allerdings kosten all diese mit einer vergleichbaren Motorisierung bereits im Grundpreis über 40.000 Euro. Einzig der Chrysler 300C 3.5 V6 für 38.600 Euro kommt preislich an den Hyundai heran. (hd)

Fazit

Der Hyundai Grandeur ist eine Limousine, in der sich der Kaiser Franz sicher wohlfühlen wird: Viel Platz wie im Stadion, bequeme Plätze für die VIPs mit Leder wie am Ball. Nur mit dem Flutlicht klappts nicht, denn der Grandeur wird nicht mit Xenon-Scheinwerfern angeboten. Wer darüber hinaus mit seinem Wagen lieber Reisen als Rasen möchte und auf eine betont sportliche Fahrweise verzichten kann, ist mit dem Grandeur bestens bedient. Für vergleichsweise wenig Geld bekommt man einen gut ausgestatteten Wagen der oberen Mittelklasse, der gehobenen Komfortansprüchen genügt. (hd)