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Hyundai Kona

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3,7/5

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Hyundai Kona

Hyundai Kona Iron Man  - Der kleine Comicer
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Der kleine Comicer Hyundai Kona Iron Man

SP-X/Köln. Das vor gut anderthalb Jahren gestartete Mini-SUV Hyundai Kona ist ab sofort in einer speziellen Version namens „Iron Man“ zu haben.

Das 34.000 Euro teure, limitierte Sondermodell bietet neben einer umfangreichen Ausstattung einige exklusive Designdetails, die jeweils Bezüge zur Superhelden-Figur Iron Man herstellen. So finden sich jeweils Marvel-Logos auf einer speziellen Belüftungsöffnung der Motorhaube oder an den vorderen Kotflügeln. Auch die Bicolor-Lackierung in Mattgrau und Iron-Man-Rot, ein dunkel verchromter Frontgrill oder exklusive 18-Zoll-Räder sollen eine Brücke zu der bekannten Comicfigur schlagen.

Innen stimmen Rot-Akzente, eine „Tony-Stark“-Signatur auf dem Armaturenbrett sowie eine „Stark-Industrie“-Animation, die sich im Kombiinstrument, 8-Zoll-Display und Head-up-Display zeigt, ebenfalls auf das Iron-Man-Thema ein. Zudem gibt es Ledersitze und ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem.

Einzig verfügbare Motorisierung ist der 130 kW/177 PS starke Top-Benziner 1.6 T-GDI in Kombination mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe 7DCT. In der Frontantriebsversion erlaubt dieser eine Sprintzeit von 7,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Für 1.700 Euro Aufpreis kann man zusätzlich noch einen Allradantrieb bestellen. Zwar deklariert Hyundai den Kona Iron Man als Sondermodell, doch zumindest im Vergleich zu den bekannten Ausstattungsversionen bietet diese kein Sparpotenzial. Im Gegenteil. Selbst in der höchsten und nahezu vollausgestatteten Variante Unique Plus kostet der Serien-Kona 2.400 Euro weniger.

Hyundai legt vom Mini-SUV Kona ein ungewöhnliches Sondermodell auf, das nicht nur Edelextras bietet, sondern außerdem in leicht eigenwilliger Weise dem Superhelden Iron Man huldigt.

Fazit

Hyundai legt vom Mini-SUV Kona ein ungewöhnliches Sondermodell auf, das nicht nur Edelextras bietet, sondern außerdem in leicht eigenwilliger Weise dem Superhelden Iron Man huldigt.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona  - Top-Benziner auch mit Vorderradantrieb
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Top-Benziner auch mit Vorderradantrieb Hyundai Kona

SP-X/Köln. Das koreanische Kompakt-SUV Hyundai Kona gibt es ab sofort mit dem Top-Benziner nicht mehr nur in Verbindung mit Allradantrieb. Auch eine Version, bei der lediglich die beiden Vorderräder vom 1,6 Liter großen Turbobenziner angetrieben werden, ist nun erhältlich. Die Leistung des Triebwerks bleibt bei 130 kW/177 PS, das Drehmoment bei 265 Newtonmeter. Serienmäßig verfügt der Kona mit dem stärksten Ottomotor über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Der Preis für den 177-PS-Kona in der Ausstattung „Trend“ liegt bei 23.600 Euro, 3.100 Euro unter der Variante mit Allradantrieb, die allerdings auch über eine gehobenere Serienausstattung verfügt. Bei „Trend“ sind unter anderem Rückfahrkamera, Einparkhilfe hinten, ein beheiztes Lenkrad, Infotainment-System mit sieben Zoll großem Bildschirm sowie ein aktiver Spurhalteassistent im Serienumfang enthalten.Hyundai bietet das kompakte SUV Kona nun auch mit einer Kombination aus dem stärksten Benziner und Vorderradantrieb an. Dadurch sinkt der Preis.

Fazit

Hyundai bietet das kompakte SUV Kona nun auch mit einer Kombination aus dem stärksten Benziner und Vorderradantrieb an. Dadurch sinkt der Preis.

Testwertung

3,5/5

Hyundai Nexo und Kona  - Elektrische Alternativen
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Elektrische Alternativen Hyundai Nexo und Kona

Alle Welt spricht vom Elektroauto, doch aktuell fahren die meisten Bundesbürger noch immer mit Benzin- oder Dieselkraftstoff. Dabei steigt das Angebot an E-Modellen bei fast allen Herstellern. Bei Hyundai beispielsweise kann man sich zwischen fünf Modellen entscheiden: Ioniq PHEV, Ioniq Elektro, zwei verschiedenen Kona Elektro (100 kW/136 PS und 150 kW/204 PS) sowie dem wasserstoffbetriebenen Nexo.

Von Reichweitenangst ist inzwischen kaum mehr die Rede – das E-Auto hat inzwischen einen hohen Grad Alltagstauglichkeit erreicht. Wer sich beispielsweise für den Kona Elektro mit 150 kW/204 PS entscheidet, bekommt nicht nur Fahrspaß auf den Weg, sondern auch eine ansehnliche Batterie mit 64 kWh Kapazität. Hyundai nennt eine Reichweite von 482 Kilometern gemäß WLTP. Auch wenn die Praxis anders aussieht, sind selbst bei voller Auslastung der Klimaanlage und im beschleunigungsintensiven Stadtverkehr über 300 Kilometer Reichweite möglich. Doch das einigermaßen unbeschwerte Fahren bedarf natürlich noch immer mehr Planung als beim konventionellen Verbrenner. Es stellt kein großes Problem mehr da, eine öffentliche Ladesäule zu finden, so dass auch Städter auf ihre Kosten kommen können – aber das Laden kann je nach Stromtankstelle einige Stunden in Anspruch nehmen. Zwar kann der Akku des Kona Elektro auch an einer CCS-Ladesäule mit 70 kW Ladeleistung befüllt werden – dann kann der Power-Stromer nach rund einer Stunde real wieder auf die Straße, aber entsprechende Ladesäulen sind derzeit noch eher rar. Es gibt kaum 600 von ihnen im Bundesgebiet.

Grundsätzlich tut Vereinfachung Not – zu viel Durcheinander beim Thema Laden steht der Praxistauglichkeit von E-Fahrzeugen im Weg. Auch die Bezahlbarrieren sind noch nicht abgebaut – häufig klappt das Tanken erst nach vorheriger Anmeldung. Und natürlich sind die Grundpreise knackig. Für einen elektrisch angetriebenen Kona möchte der Hersteller wenigstens 34.600 Euro sehen. Viel Geld – auch abzüglich der 4.000 Euro Prämie von Staat und Industrie. Der konventionell angetriebene Kona steht immerhin schon ab 17.500 Euro beim Händler – wenngleich in einer etwas leistungsschwächeren Variante.

Hyundai ist prinzipiell gut aufgestellt bei der Mobilität der Zukunft – und hat jüngst die zweite Generation eines Serienfahrzeugs mit wasserstoffbetriebener Brennstoffzelle vorgestellt: das SUV namens Nexo. Auch hier gilt aber der Grundsatz, dass ein Trendsetter-Leben teuer ist. Zwar verfügt der junge Koreaner über so ziemlich alle Features, die annehmlich sind, Sicherheit bringen und Spaß machen – aber der Kunde wird mit wenigstens 69.000 Euro zur Kasse gebeten. Günstig womöglich für eine Vorreiter-Technologie – teuer aber für einen 120 kW/163 PS-Wagen.

Wer noch Extra-Budget hat, kann das 3.500 Euro teure Premium-Paket mit Panorama-Glasdach und klimatisierten Sitzen ordern. Außerdem kommt noch ein Soundsystem hinzu. Spaß machen die Stromer übrigens durchaus – wer die Investition also bewusst tätigt, um sich mit dem Geld einen fülligen Drehmomentverlauf zu erkaufen, handelt nicht falsch. Mit dem E-Motor des Nexo kommt man richtig gut voran, der 1,9-Tonner spurtet kräftig los und gehört auch auf deutschen Autobahnen nicht zu den phlegmatischen Exemplaren. Noch kerniger geht es naturgemäß im 204-PS-Kona zu. Der presst seine Passagiere bei durchgetretenem Fahrpedal schon merklich in die Sitze und vermittelt so eine deutlich sportliche Note. Laut Hyundai Deutschland sind dieses Jahr übrigens schon alle Exemplare Kona Elektro vergriffen.

Fazit

Beim Thema Elektromobilität ist der koreanische Hersteller vorne dabei. Ökonomisch betrachtet ist das E-Fahrzeug nicht immer eine Vernunftentscheidung. Aber fein zu fahren sind die Stromer.

Testwertung

4,0/5

Fahrbericht: Hyundai Kona Electric - SUV unter Strom
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SUV unter Strom Fahrbericht: Hyundai Kona Electric

Erst seit vergangenem Herbst wildert Hyundai mit dem Kona im Segment der kleinen SUV und konnte in diesem Jahr bereits über fünftausend Kunden in Deutschland davon überzeugen. Die allerdings mussten sich noch zwischen zwei Benzinern und einem Diesel entscheiden – ab August steht mit dem Kona Electric nun eine weitere Antriebsvariante in den Schauräumen.

Mit dem Strom-SUV ist Hyundai erster in dieser Klasse, allerdings muss man mit mindestens 34.600 Euro dafür auch doppelt so tief in die Tasche greifen, wie für das herkömmliche Einstiegs-Modell. Es geht sogar noch teurer: Von Beginn an bietet Hyundai die Elektro-Version in zwei Ausführungen an. Der Basis-Stromer bringt einen E-Motor mit 100 kW/136 PS Leistung mit und zieht seine Energie aus einem 39,2 kWh großen Akku; das soll laut neuem WLTP-Messzyklus für 312 Kilometer Reichweite genügen. Mehr Kapazität und mehr Power hat das Long-Range-Modell, dort montiert Hyundai eine 64-kWh-Batterie mit Strom für 482 WLTP-Kilometer, gepaart mit einem auf 150 kW/204 PS erstarkten E-Motor. Dadurch steigt der Preis auf 39.000 Euro und greift man zur Premium-Ausstattung, die dem Top-Modell vorbehalten ist, sollte man schon mal 45.600 Euro zur Seite legen. Dafür sind dann unter anderem auch belüftete Ledersitze, ein Head-up-Display, der Stauassistent, ein Querverkehr-Warner und die Verkehrszeichenerkennung mit an Bord.  

Ob es die ganz große Batterie braucht, ist fraglich. Wer weiß, dass er oft an die 400 Kilometer, die der Kona realistisch betrachtet schaffen wird, fährt, und eine Ladestation hat, die am Ziel auf ihn wartet, tut vielleicht gut daran, etwas mehr zu investieren. Alle anderen aber sollten lieber das ein oder andere Mal mehr Nachladen. Über 300 Kilometer werden schließlich die wenigsten am Tag zurücklegen und hängt der Kona über Nacht an der Steckdose, ist er am Morgen wieder frisch gestärkt. Zumindest, wenn in der heimischen Garage ein Wallbox installiert ist: Mit dem 7,2-kW-On-Board-Lader ist der kleine Akku in gut sechs Stunden voll, der große braucht neuneinhalb. Steht dagegen nur eine herkömmliche Haushaltssteckdose bereit, kann man sich auf eine lange Nacht einstellen: Bei der Maxi-Version dauert es weit über einen Tag bis der Akku voll ist. Immerhin: Der Kona kann auch an einer Gleichstrom-Schnelllade-Station angeschlossen werden, die dann mit 100 kW Stromlinge in die Batterie presst und den großen Speicher in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent füllen soll. Wie die meisten Stromer, liegt auch der frontgetriebene Kona dank der schweren Batterie im Fahrzeugboden satt auf der Straße und pfeilt präzise durch die Kurven.

Trotz unterschiedlicher Leistung, steht beiden E-Kona-Varianten das gleiche Drehmoment zur Verfügung: 395 Newtonmeter. Die sorgen zusammen mit dem großen Motor dafür, dass der Kona in 7,6 Sekunden die Tempo-100-Marke knackt. Das fühlt sich, wie bei Stromern üblich, wegen des starken Antritts beim kleinsten Zucken im rechten Fuß aber deutlich flotter an. Keine allzu großen Ansprüche darf man dagegen an die Vmax stellen: Maximal läuft der große E-Kona 167 km/h, der kleinere schafft nur 155 Sachen; den 100-km/h-Sprint absolviert er in 9,7 Sekunden. Jenseits des Landstraßentempos kann man aber ohnehin der Stromtankuhr zuschauen, wie sie sich in Richtung Nullpunkt bewegt. Ein bisschen Power zurückgewinnen kann man beim Bremsen: Die Schaltpaddel am Lenkrad wurden umfunktioniert, schließlich hat das per Tasten auf der schwebenden Mittelkonsole bediente Getriebe ohnehin nur einen Gang. Dafür lässt sich mit den Hebelchen die Rekuperationsleistung in mehreren Stufen einstellen, bis hin zur One-Pedal-Funktion: Dann verzögert der Kona beim Loslassen des Gaspedals bis zum Stillstand und die mechanische Bremse muss nur noch selten eingreifen. Wie erwähnt, sitzen die Akkus im Unterboden. Dafür mussten die Ingenieure allerdings die hintere Sitzbank etwas höher montieren, was vor allem großen Fondpassagieren zum Nachteil gereicht, die jetzt ein bisschen weniger Kopffreiheit haben. Auch der Kofferraum ist mit 332 Litern etwas geschrumpft. Ansonsten aber sind es Kleinigkeiten, die den Electric von den Verbrennern unterscheiden: Die geschlossene Kühlerfront fällt auf, er trägt leicht modifizierte Schürzen – die ihn um einen Zentimeter auf 4,18 Meter wachsen lassen – und fährt mit speziellen Rädern vor.

Hyundai Kona Electric - Technische Daten: Fünfsitziges Klein-SUV, Länge: 4,18 Meter, Breite: 1,80 Meter, Höhe: 1,57 Meter, Radstand: 2,60 Meter, Kofferraumvolumen: 332 bis 1.114 Liter. 100 kW: Permanentmagnet-Synchronelektromotor, 1-stufiges Reduktionsgetriebe, 100 kW/136 PS, maximales Drehmoment: 395 Nm, Batterie: Lithium-Polymer, Batterie-Kapazität: 64 kWh, 0-100 km/h: 9,7 s, Vmax: 155 km/h, Durchschnittsverbrauch: 13,9 kWh, CO2-Ausstoß: 0 g/km, Effizienzklasse: A+, Preis: ab 34.600 Euro 150 kW: Permanentmagnet-Synchronelektromotor, 1-stufiges Reduktionsgetriebe, 150 kW/204 PS, maximales Drehmoment: 395 Nm, Batterie: Lithium-Polymer, Batterie-Kapazität: 39,2 kWh, 0-100 km/h: 7,6 s, Vmax: 167 km/h, Durchschnittsverbrauch: 14,3 kWh, CO2-Ausstoß: 0 g/km, Effizienzklasse: A+, Preis: ab 39.000 Euro

Hyundai Kona Electric - Kurzcharakteristik: Warum: Weil er das erste Klein-SUV mit E-Antrieb ist. Warum nicht: Weil der Preis ziemlich happig ist. Was sonst: In dieser Klasse steht er vorerst alleine da Wann: ab August 2018Als erster Hersteller setzt Hyundai sein kleines SUV unter Strom und bietet den Kona Electric gleich mit zwei verschiedenen E-Antrieben an.

Fazit

Als erster Hersteller setzt Hyundai sein kleines SUV unter Strom und bietet den Kona Electric gleich mit zwei verschiedenen E-Antrieben an.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Iron Man Edition - Superhelden-SUV
Autoplenum

Superhelden-SUV Hyundai Kona Iron Man Edition

Ab Ende 2018 will Hyundai sein Mini-SUV Kona als Sondermodell „Iron Man Edition“ anbieten. Anders als mancher vielleicht vermuten möchte, wollen die Koreaner damit weniger Triathleten als vielmehr Fans des Marvel-Comic-Helden Iron Man begeistern. Dessen Filmreihe wird Anfang 2019 mit einem vierten Teil fortgesetzt. Mit einigen Designänderungen will Hyundai Ähnlichkeiten zur Superhelden-Figur herstellen. So erinnert ein neues Scheinwerferdesign an die Augenschlitze der Comicfigur. Zusätzlich finden sich auf dem Fahrzeugdach das Maskenmotiv des Helden sowie auf der Motorhaube eine V-förmige Verzierung mit Marvel-Logo wieder. Eine Bicolor-Lackierung in Mattgrau und Iron-Man-Rot, spezielle Gravuren, ein dunkel verchromter Frontgrill oder exklusive 18-Zoll-Räder runden den Sondertrimm der Außenhaut ab. Innen stimmen die Fahrgäste Rot-Akzente, ein spezieller Schalthebelknopf und eine Iron-Man-Animation für das Head-up-Display auf das Thema ein. Obwohl Hyundai die Sonderedition nach erster Aussage weltweit vermarkten will, steht noch nicht endgültig fest, ob und wann der Kona Iron Man nach Deutschland kommt.Eine Comic-Fugur als Vorbild fürs Auto-Design? Hyundai hat diesen ungewöhnlichen Schritt gewagt.

Fazit

Eine Comic-Fugur als Vorbild fürs Auto-Design? Hyundai hat diesen ungewöhnlichen Schritt gewagt.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Elektro - Der Stromer kostet ab 34.600 Euro
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Der Stromer kostet ab 34.600 Euro Hyundai Kona Elektro

Dass der neue Hyundai Kona Elektro in zwei Motorvarianten nach Deutschland kommt, war schon länger klar. Jetzt stehen auch die Preise fest: Als Einstiegsvariante mit 100 kW/136 PS und 39-kWh-Batterie, die Strom für rund 300 Kilometer speichert, gibt es den Kona ab 34.600 Euro. Für das 150 kW/204 PS starke Topmodell mit 64-kWh-Akku für 480 Kilometer Reichweite werden mindestens 39.000 Euro fällig. In der Basis-Ausstattungsvariante „Trend“ ist unter anderem ein aktiver Spurhalteassistenten mit Lenkeingriff sowie ein 8,0-Zoll-Navi enthalten.   Topmodell ist der Kona Elektro „Premium“. Hier sind ein Head-up-Display, beheiz- und kühlbare Ledersitze sowie ein Stauassistent Teil der Serienausstattung. Wer den stärkeren Antriebsstrang mit der höchsten Ausstattung kombinieren möchte, zahlt aber schon mindestens 45.600 Euro.   Optisch unterscheidet sich der Elektro-Kona durch eine geschlossene Front vom Verbrenner-Modell, neue Kanäle leiten die Luft effizienter an den Vorderrädern mit  aerodynamischeren Felgen vorbei. Im Innenraum blickt der Fahrer auf volldigitale Instrumente und ein Head-up-Display, über Schaltpaddels am Lenkrad steuert er die Rekuperation. Das Smartphone wird über Android Auto und Apple CarPlay eingebunden und kann kabellos geladen werden.Technische Details zum neuen Kona Elektro hatte Hyundai schon im Februar bekanntgegeben. Nun wissen wir auch, was das kompakte Elektro-SUV hierzulande kosten wird.

Fazit

Technische Details zum neuen Kona Elektro hatte Hyundai schon im Februar bekanntgegeben. Nun wissen wir auch, was das kompakte Elektro-SUV hierzulande kosten wird.

Testwertung

3,5/5

Hyundai Kona Electric - Elektrisch nachgelegt
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Hyundai Kona Electric - Elektrisch nachgelegt

Der kompakte SUV namens Kona hat Hyundai viel Aufsehen gebracht. Jetzt legen die Koreaner eine elektrische Variante nach. 470 Kilometer elektrischer Reichweite drehen der Konkurrenz eine schmerzhafte Nase.

Die einen haben eine Reichweite von allenfalls 150 Kilometern, andere sind nicht lieferbar, während andere weit über 50.000 Euro kosten und das Trendsegment eines SUV sucht man bei den bezahlbaren Elektroautos ohnehin noch vergeblich. Damit macht Hyundai nunmehr Schluss und stellt seinem 4,18 Meter langen Kona eine rein elektrische Variante zur Seite. Die Reichweite lässt potenzielle Kunden sicher erstmals überlegen, ob es nicht doch ein elektrischer Crossover sein dürfte. 470 Kilometer sind eine ganze Menge und selbst wenn die Realität nicht nur im eiskalten Winterfinale auf die Reichweite drückt, sorgt das für Ruhe hinter dem Lenkrad. Das Platzangebot ist nahezu identisch mit dem Verbrennermodell; das Ladevolumen liegt bei 390 Litern.

Wenn man sich an die etwas verschrobene Front mit den tief sitzenden Scheinwerferaugen erst einmal gewöhnt hat, ist der Hyundai mit seinem farblich abgesetzten Dach ein ganz schickes Auto. Bei der Frontgestaltung folgt Hyundai einem Modell wie dem Jeep Cherokee, der mit der ungewöhnlichen Frontgestaltung auf die alles andere als sehenswerte Nase gefallen ist. Im Vergleich zum Modell mit Verbrennungsmotor würde die Kühlermaske verkleidet und damit etwas vom Standardmodell abgesetzt.

Der elektrische Kona wird in zwei Leistungsstufen mit schmalen 99 kW / 135 PS und deutlich dynamischeren 150 kW / 204 PS sowie 395 Nm Drehmoment angeboten. Die stärkerer Variante bietet Dank des 64 kWh-Akkus eine maximale Reichweite von 470 Kilometern, während es für die Einstiegsvariante mit 39 kWh immerhin noch 300 elektrische Kilometer mit einer Tankfüllung sind. 0 auf Tempo 100 schafft der Koreaner in 7,6 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit dürfte bei 150 km/h liegen. In beiden Modellen arbeitet ein Permanentmagnet-Synchronelektromotor, die Speicherung übernehmen im Unterboden platzierte Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Leider ist auch die 205-PS-Topversion nicht als Allradler zu bekommen. Das Akkupaket lässt sich an einer 100-kW-Schnellladestation in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent aufladen. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox beläuft sich allerdings auf üppige sechs Stunden in der 99-kW- und gigantische neuneinhalb Stunden in der 150-kW-Variante. Die Ladeleistung des Onboard-Chargers beträgt in beiden Modellen 7,2 Kilowattstunden.

Zur Information des Fahrers gibt es digitale Instrumente für Geschwindigkeit, Energieflussanzeige, Fahrmodus und Batterieladung, die je nach gewähltem Fahrprogramm Farbe und Informationen ändern. Hinzu kommt ein Head-Up-Display, das auf Knopfdruck oberhalb der Anzeigen aus dem Armaturenbrett herausfährt. Über die Schaltpaddel am Lenkrad kann der Fahrer die Rekuperation beeinflussen. Für Sicherheit sorgen Assistenzsysteme wie Abstandstempomat, Spurhaltewarnung und Totwinkelwarner. Bleibt der Preis und der Kostenaufschlag dürfte vielen Interessenten dann Falten auf die Stirn treiben. Während der normale Hyundai Kona mit 120-PS-Benziner für rund 17.500 Euro beginnt, dürfte es beim Elektromodell fast das doppelte sein. Schließlich kostet bereits der elektrische Hyundai Ioniq mit seinen 88 kW / 120 PS mindestens 33.300 Euro.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Elektro  - Mehr Details zum Strom-SUV
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Mehr Details zum Strom-SUV Hyundai Kona Elektro

In der zweiten Jahreshälfte bringt Hyundai sein Mini-SUV Kona auch als elektrische Variante auf den Markt. Der Stromer wird in zwei Leistungsstufen angeboten: Als Einstiegsvariante mit 99 kW/135 PS und 39-kWh-Batterie, die Strom für rund 300 Kilometer speichert, und als 150 kW/204 PS starkes Topmodell mit 64-kWh-Akku. Damit soll die maximale Reichweite nach dem neuen WLTP-Zyklus bei beachtlichen 470 Kilometern liegen. Premiere feiert das E-Auto auf dem Genfer Salon (8.-18.  März). In 7,6 Sekunden sprintet die stärkere Variante aus dem Stand auf Tempo 100. Das Drehmoment von 395 Newtonmetern ist bei beiden Modellen identisch. Bezüglich der Ladezeiten gibt Hyundai eine knappe Stunde für 80 Prozent Füllstand an einer Autobahn-Schnellladesäule an. Optisch unterscheidet sich der Elektro-Kona durch eine geschlossene Front, neue Kanäle leiten die Luft effizienter an den Vorderrädern mit aerodynamischeren Felgen vorbei. Im Innenraum blickt der Fahrer auf volldigitale Instrumente und ein Head-up-Display, über Schaltpaddels am Lenkrad steuert er die Rekuperation. Das Smartphone wird über Android Auto und Apple CarPlay eingebunden und kann kabellos geladen werden. Einen Preis für den Kona Elektro nennt Hyundai noch nicht. Konventionell angetrieben startet der Kona bei rund 18.000 Euro, die E-Version dürfte deutlich teurer werden. Die (schwächere) Elektro-Variante des kompakten Markenbruders Ioniq startet bereits bei rund 31.600 Euro.Mini-SUV mit Maxi-Reichweite: Hyundais elektrischer Kona kommt in rund einem halben Jahr – und fährt dann besonders weit mit einer Akkuladung.

Fazit

Mini-SUV mit Maxi-Reichweite: Hyundais elektrischer Kona kommt in rund einem halben Jahr – und fährt dann besonders weit mit einer Akkuladung.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Elektro -  Mini-SUV mit Maxi-Reichweite
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Mini-SUV mit Maxi-Reichweite Hyundai Kona Elektro

Hyundai präsentiert auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) erstmals sein Mini-SUV Kona in einer batterieelektrischen Variante. Mit Details halten sich die Koreaner noch bedeckt, doch kündigen sie bereits eine eindrucksvolle Reichweite für das neue Modell an, das in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland auf den Markt kommen soll.


Hyundai bietet den Kona Elektro in zwei Leistungsstufen an, sie sind zudem mit unterschiedlich großen Akkus ausgestattet. Über die Kapazität der Lithium-Polymer-Batterien schweigen sich die Koreaner aus, allerdings kündigen sie für die leistungsstärkere Variante mit dem größeren Stromspeicher eine Reichweite von 470 Kilometer nach neuer WLTP-Verbrauchsnorm an. Nach alter NEFZ-Messung wären sogar 100 Kilometer mehr drin. Damit könnte der Kona Elektro nach dem Tesla Model S 100D das reichweitenstärkste E-Auto im deutschen Markt sein. Laut NEFZ kommt der Tesla mit einer Batterieladung 620 Kilometer weit. Ein ebenfalls reichweitenstarker Stromer ist der Opel Ampera-e, dessen Radius nach NEFZ-Messung 520 Kilometer betragen soll. Für den WLTP-Zyklus haben die Rüsselsheimer eine reduzierte Reichweite von 380 Kilometer berechnet.

Der wachsende Markt der E-Autos ist zunehmend von einem Reichweiten-Wettrüsten geprägt. Einen neuen Höhepunkt dürfte der für die zweite Jahreshälfte angekündigte Hyundai Kona Elektro setzen.

Fazit

Der wachsende Markt der E-Autos ist zunehmend von einem Reichweiten-Wettrüsten geprägt. Einen neuen Höhepunkt dürfte der für die zweite Jahreshälfte angekündigte Hyundai Kona Elektro setzen.

Testwertung

3,5/5

Q2, Kona, T-Roc im Test: 2 Neulinge versuchen sich am Q2
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Q2, Kona, T-Roc im Test: 2 Neulinge versuchen sich am Q2

Audi Q2 2.0 TFSIHyundai Kona 1.6 T-GDI 4WDVW T-Roc 2.0 TSI 4MotionAls Kulisse für diesen Test haben wir uns die Baumhäuser im Natur-Resort Tripsdrill ausgeguckt. Warum wir genau hierhergefahren sind? Nun, die hölzernen Hütten passen sehr gut zum aktuellen Zeitgeist. Denn so staksig sie auch ausschauen, innen verfügen die Hütten über Fußbodenheizung, Flachbild-TV, Schminkspiegel, Kaffeepadmaschine und WLAN, sind kuschelig eingerichtet, und abends kann man den Wölfen aus dem nahen Wildpark lauschen.Die Hütten passen also ganz gut zu den Besitzern peppiger, putziger, teils auch geländegängiger Crossover, von denen schon viele durch das Resort gekurvt sein dürften. Und ginge es nach Hyundai und VW, sollen es ab sofort möglichst viele Kona oder T-Roc sein. Welchen wir für Ausflüge dieser Art bevorzugen, klären wir mit einem Vergleich der starken Benziner mit Allradantrieb – und dem Audi Q2 als Messlatte.

Teuer und gut: der Q2
Starten wir mit dem Q2. Als Audi ihn vor einem Jahr auf den Markt brachte, schüttelten viele verwundert den Kopf. Zu bunt, zu speziell, zu unpraktisch, zu teuer – so der Tenor. Doch die Nachfrage spricht eine andere Sprache, er verkauft sich blendend, und sicher gilt er vielen SUV-Gestaltern als Vorbild.Eines – das steht auch nach diesem Vergleich fest – wird er all seinen Gegnern weiter voraushaben: sein feines Ambiente, die fühl- und sichtbare Qualität. Dabei sind es gar nicht mal die Materialien, die beeindrucken, denn auch im Q2 finden sich reichlich harte Kunststoffe. Aber sie sind mit Bedacht ausgewählt, zum Teil zart bedruckt oder matt getönt und meist gut aufeinander abgestimmt. Zugleich schafft es Audi besser als andere, die Teile auch sauber einzubauen.Aber – und das ist der größte und im Grunde einzige Nachteil des Q2 – Qualität hat ihren Preis. Denn fast alle Nettigkeiten im und am Auto kosten extra, obwohl Audi für den 190 PS starken Q2 2.0 TFSI Sport bereits 34.150 Euro verlangt. Dabei geht es gar nicht um den angenehm großen TFT-Monitor oder das sehr empfehlenswerte virtuelle Cockpit. Nein, nicht einmal ein Bordcomputer ist Serie, und selbst die silberfarbenen Einsätze rund um die Lüftausströmer oder an den Fensterhebertasten wollen extra bezahlt sein. Nur 90 Euro – aber es läppert sich gewaltig. Der Preis des Testwagens steigt so auf knapp über 50.000 Euro. Dafür bekommen Sie auch schon 1,5 vollausgestattete Kona inklusive der fünf Jahre Garantie. Aber dazu später mehr.Erst einmal lassen wir Kona und T-Roc bei den Hütten stehen und drehen mit dem Audi unsere Runden. Traktionsprobleme kennt der Allradler naturgemäß nicht, und da unter der Haube ein wenig charismatischer, aber kräftiger Turbobenziner sitzt, geht es ausgesprochen spritzig voran. Den Spurt von null auf 100 km/h erledigt der 4,19 Meter lange SUV in 7,1 Sekunden, kleine Zwischensprints sind dank 320 Nm (ab 1.500/min) schnell erledigt, und selbst die 200-km/h-Marke wird locker geknackt. Wobei sich hier übrigens alle drei Probanden nur wenig schenken.Das beim 2.0 TFSI serienmäßige Siebengang-DKG arbeitet wie gewohnt zackig und meist ruckarm; es passt bestens zum sportlichen Auftritt. Wer mag, kann zudem via Schaltpaddel am fein belederten Lenkrad (395 Euro) die Gänge wechseln. Dabei bleiben Vierzylinder und Auspuffanlage in nahezu jeder Situation so manierlich leise, dass es fast schon etwas langweilig werden könnte. Wird es aber nicht – schließlich gibt es ja auch Kurven. Und die durcheilt der mit adaptiven Dämpfern (800 Euro) bestückte Audi sehr behände und mit weniger Seitenneigung als seine beiden Konkurrenten. Dabei bleibt der Allradler lange neutral auf Linie und neigt erst spät zum Untersteuern. In der Not helfen extrem kräftig zupackende Bremsen (33,3 Meter aus 100 km/h) und ein sensibel eingreifendes ESP.Das klingt alles recht rasant und nach einem straffen, holprigen Fahrwerk. Von wegen – ähnlich wie der komfortable T-Roc federt der 1,51 Tonnen schwere Q2 sowohl in der Stadt als auch bei schneller Fahrt sehr manierlich und rüttelt seine Insassen nur höchst selten durch. Zudem halten sich die Abroll- und Windgeräusche sehr in Grenzen.Auch über Rückenbeschwerden dürften die vorderen Insassen kaum klagen, denn die beim Q2 Sport serienmäßigen Sportsitze sind bestens konturiert und bieten genug Beinauflage. Weniger gemütlich haben es die Passagiere im eng geschnittenen Fond. Die Sitzbank hier ist zwar gut ausgeformt, aber die Lehne steht einen Tick zu steil, und Reisende über 1,80 Meter Länge streicheln mit der Schläfe die C-Säule. Ähnlich eng geht es im Kofferraum weiter, nur 355 bis 1.000 Liter Gepäck lassen sich hier verstauen. Immerhin erleichtert eine dreigeteilte Lehne (250 Euro) den Transport langer Gegenstände – vielleicht ein paar Walking-Stöcke für den Marsch durch den Wald?

Schnell und günstig: der Kona
Immerhin 361 bis 1.143 Liter schluckt der mit 26.400 Euro deutlich günstigere Kona 1.6 T-GDI 4WD in Style-Ausstattung. In einem Unterbodenfach lassen sich kleine Gepäckstücke sicher und sichtgeschützt verstauen, doch mit einer Durchladeöffnung in der Fondlehne oder spürbar mehr Platz als der Audi kann der mit reichlich Kunststoff beplankte Hyundai nicht dienen. Wohl aber mit einer etwas gemütlicheren Rücksitzbank.Große Passagiere nehmen also besser vorn Platz und dürften sich sehr schnell zurechtfinden. Sie blicken auf klassische, gut ablesbare Rundinstrumente, einen großen Touchscreen mit scharfer Darstellung oberhalb der Mittelkonsole und große Direktwahltasten – alles sinnig platziert und solide eingebaut. Vor dem Schalthebel findet sich zudem ein großes Fach mit induktiver Ladestation für das Smartphone, 12-Volt-Buchsen und USB-Anschluss. Anders als bei Q2 und T-Roc sind sie übrigens serienmäßig – ebenso wie Klimaautomatik, DAB, Mirrorlink, Rückfahrkamera und einiges mehr. Ganz neu hingegen und für Hyundai geradezu aufmüpfig farbenfroh ist das Sitz-paket (1.400 Euro), das mit bunten Kunststoffeinsätzen, Nähten und Gurten sowie auffälligen Lackfarben junge Kundschaft anlocken soll.Uns interessiert allerdings mehr, wie der 4,17 Meter lange Kona fährt. Also los zur zweiten Runde. Schon nach den ersten Metern ist klar: Der SUV lenkt zwar präzise ein und kann einem Q2 auf kurvigen Strecken gut folgen, doch mit der Geschmeidigkeit und Harmonie hapert es noch ein wenig. Auf seinen 18 Zoll großen Rädern rumpelt er bei Stadttempo über Querfugen, sein 1,6-Liter-Turbobenziner klingt allzu präsent, und das Doppelkupplungsgetriebe legt nicht sonderlich beflissen den passenden Gang ein.Bei flotter Fahrt steigen die Innengeräusche sogar massiv an, und der Testverbrauch liegt mit Werten zwischen 7,4 (minimal) und 9,8 l (im Mittel) deutlich über dem Zweiliter-TSI aus dem VW-Konzern. Schade, denn trotz seiner 13 PS und 55 Nm weniger ist der Vierzylinder ein sehr tüchtiger Geselle. Er bringt den Hyundai völlig ebenbürtig in Schwung und wirkt subjektiv tatkräftiger, als es die Werte zeigen. Gleichfalls sehenswert: die soliden Bremswerte (35,5 Meter).

Groß und bequem: der T-Roc
Womit wir schon beim einzigen Schwachpunkt des T-Roc 2.0 TSI 4Motion mit DSG sind. Vorgefahren in der Sport-Version, prunkt er zwar mit roten Bremssätteln, doch die anderen verzögern kräftiger. Das kostet ihn wichtige Punkte, insbesondere im Duell mit dem Q2.Hinsichtlich Vortrieb lässt der 190 PS starke VW dagegen nichts anbrennen. Sein gut gedämmter Turbobenziner zieht vom Start weg kräftig an, liefert über ein breites Drehzahlband immer mächtig Schub, während das DSG virtuos mit den sieben Gängen jongliert. Die Unterschiede zum Audi sind minimal, doch als Einziger der drei besitzt der T-Roc einen Drehknopf, um den Allradantrieb dem Untergrund in drei Modi (Straße, Schnee, Offroad) anzupassen.Entsprechend könnte man sich etwas tiefer ins Resort wagen. Aber wir lassen das – schon aufgrund der mächtigen 19-Zoll-Räder und einer Bodenfreiheit von 16 Zentimetern – und bleiben lieber auf der Straße. Ausstaffiert mit adaptiven Dämpfern (1.045 Euro) und einer direkten, präzisen Lenkung, ist der 4,23 Meter lange T-Roc gleichermaßen komfortabel wie wendig und auf Strecken aller Art ein idealer Begleiter.

Wer macht das Rennen?
Schließlich soll das T im Namen die innige Bindung zum Tiguan zeigen, und Roc spricht ja für sich selbst. Der Wagen soll rocken, Jungvolk locken. Mittels kantiger Form, kräftiger Lackfarben, weiß oder schwarz gefärbter Dächer und bunter Dekoreinlagen – leider nicht zu sehen in unserem 30.800 Euro teuren Topmodell. Den 2.0 TSI gibt es nur als „Sport“, und der präsentiert sich mit Klavierlack in der Mittelkonsole und sauber eingepassten Einsätzen in Caribou Grey konservativ.Nachteile fängt er sich damit freilich nicht ein. Das Cockpit ist übersichtlich und aufgeräumt. Dazu finden sich ein bestens bedienbarer großer Touchscreen mit zwei Drehreglern, die ansehnlichen digitalen Instrumente und bequeme Sportsitze mit der längsten Beinauflage (52 cm). Ähnlich gut fühlt man sich auf den gemütlichen Rücksitzen samt Durchlade aufgehoben. Und da es im Fond zugleich eine ordentliche Innenhöhe (vier Zentimeter mehr als im Kona) gibt, geht man im VW auch sehr entspannt auf Reisen. Passend dazu fällt der Kofferraum (392 bis 1.237 Liter) hier am größten aus.

Testwertung

4,0/5