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Hyundai Kona SUV (seit 2017)

Alle Motoren

1.0 T-GDI (120 PS)

2,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 120 PS
Neupreis ab: 17.500 €
Hubraum ab: 998 ccm
Verbrauch: 5,2 l/100 km (komb.)

1.6 T-GDI (177 PS)

4,0/5 aus 3 Erfahrungen
Leistung: 177 PS
Neupreis ab: 23.930 €
Hubraum ab: 1.591 ccm
Verbrauch: 6,3 l/100 km (komb.)

1.6 CRDi (115 PS)

0/0
Leistung: 115 PS
Neupreis ab: 21.580 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 4,1 l/100 km (komb.)

1.6 CRDi (136 PS)

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Leistung: 136 PS
Neupreis ab: 26.630 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 4,2 l/100 km (komb.)

EV (136 PS)

4,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 136 PS
Neupreis ab: 34.400 €
Hubraum ab: 0 ccm
Verbrauch: 0,0 l/100 km (komb.)

EV (204 PS)

4,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 204 PS
Neupreis ab: 41.400 €
Hubraum ab: 0 ccm
Verbrauch: 0,0 l/100 km (komb.)

1.6 GDI (141 PS)

0/0
Leistung: 105 PS
Neupreis ab: 26.900 €
Hubraum ab: 1.580 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)
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Hyundai Kona 2017

Fabrikneu und aufregend: Das Kona SUV von Hyundai wird seit 2017 in erster Generation gebaut. Das SUV kommt auf eine ganz ordentliche Bewertung und erreicht im Durchschnitt 3,7 von fünf Sternen. Zu diesem Ergebnis kommt allerdings bislang nur eine geringe Anzahl von sechs Erfahrungsberichten. Alle Bewertungen ergeben sich aus den Erfahrungen unserer Nutzer mit dem Kona SUV. Wir empfehlen zusätzlich zu den Erfahrungsberichten einen Blick in die 16 Tests zu werfen. Darin gibt es zum Teil mehr verlässliche Informationen über dieses Modell. Denn die Tests werden von sachverständigen Automobil-Redakteuren geschrieben, die schon viele Kilometer in verschiedenen Automodellen zurückgelegt haben.

Mit Außenmaßen von 4.180 x 1.800 x 1.570 Millimetern und einem Radstand von 2.600 Millimetern in der kleinsten Ausführung entspricht der Wagen der typischen Größe eines SUVs. Im Fünftürer finden fünf Personen einen bequemen Sitzplatz. Das relativ überschaubare Kofferraumvolumen reicht von mindestens 332 Litern bis maximal 1.143 Litern (Letzteres mit heruntergeklappten Rücksitzen). In der Baureihe ist das SUV von Hyundai in zehn Ausstattungsvarianten lieferbar, Sonderausstattungen inklusive. Fabrikneu starten die Preise bereits bei 17.500 Euro. Je nach Ausstattung schießt der Preis bis zu 48.000 Euro in die Höhe.

Das Fahrzeug ist in dieser Generation als Benzinmotor, Diesel, Elektromotor und Hybrid lieferbar. Je leichter ein Auto, desto weniger wird der Motor beansprucht. Der PKW bietet in dieser Hinsicht einen echten Vorteil und überzeugt mit einem Leergewicht von maximal 1.818 Kilogramm.

Mit vier von maximal fünf Sternen zeigten unsere Nutzer eindeutig, dass der 1.6 T-GDI (177 PS) unter den möglichen Antrieben ihr Favorit ist. Der PS-stärkste Motor dieser Baureihe ist der EV (204 PS): Seine PS-Leistung entspricht einem typischen Wert für ein SUV. So erhält er noch 4,0 von fünf Sternen von unseren Fahrern. Entsprechend der Abgasnorm von 2015 hat das Fahrzeug als Neuzulassung die Schadstoffklasse EU6.

Und, haben wir dein Interesse am Hyundai SUV geweckt?

Alle Tests

Hyundai Kona SUV (seit 2017)

Hyundai, Mazda, Opel, Skoda im Test: Kann’s der Kamiq so gut wie Kona, CX-3 und Crossland X?
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Hyundai, Mazda, Opel, Skoda im Test: Kann’s der Kamiq so gut wie Kona, CX-3 und Crossland X?

Da sind sie also, die bösen SUV, auf die man sich in gewissen Kreisen nun gern einschießt. Also jedenfalls vier davon: Der neue Skoda Kamiq wird zum ersten Vergleichstest gebeten, als Konkurrenten warten Hyundai Kona, Mazda CX-3 und Opel Crossland X.Fahren wir mal los, mit diesen Spritfressern und Flächenbeanspruchungsmonstern aus der Subkompaktklasse. Freilich nicht ohne zu Beginn ein paar Messwerte in den Raum zu werfen: Die vier Kandidaten bedecken draußen zwischen 7,4 (Opel) und 7,6 (Skoda) Quadratmeter Deutschland. Nicht mehr mithin als ein normaler Kompakt- oder Kleinwagen. Aber dann verbrauchen sie doch bestimmt mehr Treibstoff, oder? Schauen wir mal. Zu diesem Test kommen die kleinen SUV mit Benzinern zwischen 115 (Skoda) und 130 PS (Opel), jeweils kombiniert mit Sechsgang-Schaltgetriebe.

Fahraktiver Mazda
In diesem Segment hat sich ja der Dreizylinder-Turbobenziner als Mainstream-Motor etabliert, drei der vier Konkurrenten verfügen über solch ein Triebwerk. Nur der Mazda macht eine Ausnahme, denn er wird von einem Zweiliter-Vierzylinder angetrieben, turbolos und nicht downgesized. Das geht also auch noch. So motorisiert kostet der CX-3 in der hier vorgefahrenen Version Sports-Line 25 080 Euro, ist dann bereits sehr üppig ausgestattet – unter anderem mit Navi, LED-Licht, Head-up-Display und schlüssellosem Starten. Dass der kleine SUV kein Raumwunder ist, daran hat sich beim jüngsten Facelift nichts geändert. Vorn fühlt man sich gut, im Fond geht es schon ziemlich eng zu, und der Laderaum scheint ebenfalls etwas knapp bemessen. Nichts wirklich Überraschendes also.Ebenso wenig beim Motor, der seine 121 PS und 207 Nm irgendwie lustlos und uninspiriert abgibt. Viel kultivierter als die Dreizylinder der Konkurrenz läuft er ebenfalls nicht. Immerhin leistet er sich keine Blöße beim Verbrauch: Mit einem Testmittel von 7,3 Litern liegt er durchaus auf der Höhe der Dreizylinder-Konkurrenz. Bei sparsamer Fahrweise kommt man mit rund sechs Litern je 100 km aus, ein weiteres Statement zur aktuellen SUV-Debatte.Zudem beherrscht der CX-3 diese Mazda-Paradedisziplin immer noch: die hervorragende Schaltbarkeit des Sechsgang-Schaltgetriebes. Es gibt ja Autos, die wegen einer ganz bestimmten, womöglich sogar unscheinbaren Eigenschaft liebens- und begehrenswert werden. Der CX-3 ist so eines. Die Bedienfreude, wenn hier der griffige Stummel von einer Gangebene in die nächste geknufft wird, kommt so intensiv in keinem der anderen drei Kandidaten auf.Solche Details trösten sogar etwas über den eher bescheidenen Federungskomfort hinweg, denn der Mazda tritt da etwas rumpelig auf. Das straffe Fahrwerk lässt ihn jedoch recht hurtig um Ecken turnen, sodass er in dieser Runde klar zu den fahraktiveren Autos zählt. Was mit dazu beiträgt, dass er ein paar Punkte vor dem Hyundai Kona auf Platz zwei landet.

Variabler Opel
Etwas deutlicher fällt der Punktevorsprung auf den Crossland X aus. Der tritt hier mit dem 130 PS starken 1.2-Turboantrieb an, mehr Leistung hat keiner in diesem Vergleich. Freilich nutzt der Opel diesen Vorteil nicht allzu konsequent. Zwar schafft er als einziger bei Bedarf über 200 km/h (Vmax: 201 km/h), doch in Beschleunigung und Durchzug zeigt er sich nicht merklich flotter als Mazda und Skoda.Subjektiv fühlt es sich allerdings zäher an, was auch am recht widerspenstig schaltenden Getriebe liegt. Der Wählhebel will auf langen Wegen durch hakende Gassen gefingert werden, so richtig Spaß macht das nicht. Vor allem, wenn man aus dem Mazda in den Opel umsteigt. Kleiner Tipp dazu: Für moderate 1350 Euro Aufpreis gibt es den Crossland X in dieser Leistungsstufe wahlweise mit Sechsstufenautomatik, das wäre womöglich für viele die bessere Wahl. Freilich sollen ebenso die positiven Seiten des Opel-Antriebs angeführt werden: Der Crossland ist recht sparsam, verbraucht praktisch genauso wenig wie der Skoda Kamiq und weist zudem das höchste Sparpotenzial auf. Die auto motor und sport-Ecorunde absolviert er mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 5,4 Litern je 100 km, mithin das ein oder andere Zehntel weniger als CX-3 und Kamiq. Der Kona liegt mit einem halben Liter mehr dann schon deutlicher drüber. Lauter durstige SUV? Ja nee, ist klar! Ohnehin zeigt der Opel echte Alltagsqualitäten. In Sachen Variabilität ist er überaus talentiert, die Rückbank lässt sich 15 cm weit verschieben, schafft so wahlweise mehr Platz im Fond oder Kofferraum. Allerdings gehört dieses Feature zum 400 Euro teuren Funktionspaket. Ansonsten ist der kleine Opel-SUV ein preiswertes Auto, in der Innovation-Ausstattung genau 23.110 Euro teuer. Darin sind unter anderem ein schwarz abgesetztes Dach, zusätzlicher Chromzierrat und ein silbrig lackierter Unterfahrschutz enthalten. In puncto Sicherheitsausstattung ist er hingegen nicht ganz up to date und weniger gut bestückt als die Konkurrenz. Das kostet viele Punkte und letztlich eine bessere Platzierung in diesem Test.

Hübscher Hyundai
Billiger ist in diesem Vergleich nur der Hyundai Kona, der ein paar Punkte vor dem Opel auf dem dritten Platz landet. Mit dem 120 PS starken T-GDI Dreizylinder gibt es ihn ab 17.730 Euro, als Style wie hier im Test kostet er mindestens 22.530 Euro. Dafür bringt er unter anderem Klimaautomatik, 18-Zoll-Räder, Privacy-Verglasung hinten und Rückfahrkamera samt Parksensoren hinten mit, nur LED-Scheinwerfer, Navi und ein Assistenzpaket müssen extra bezahlt werden. Das Navi gibt es für moderate 850 Euro, alles andere in der 2.200 Euro teuren Premium-Ausstattung oder in weiteren Paketen (LED-Paket, 1.100 Euro).Das Bemühen, den Kona als wertiges, cooles Auto dastehen zu lassen, ist ohnehin kaum zu übersehen. Und obwohl es für ein gelungenes Design keine Punkte gibt, darf man feststellen, dass der Hyundai ein hübsches, elegantes Auto mit geschmackvollem und ergonomisch durchdachtem, jedoch nicht allzu geräumigem Interieur ist. Das gilt umso mehr, wenn er – wie der Testwagen auf diesen Seiten – mit dem Sitzpaket Lime aufgemöbelt ist, das neben farbenfroh eingefasstem Leder elektrisch verstellbare und klimatisierte Sitze umfasst.Allerdings schneidet der Hyundai nicht in allen Kriterien so gut ab, weshalb er diesmal weniger Punkte sammelt als Mazda und Skoda. So misslingt es dem Antrieb etwas, sich richtig in Szene zu setzen. Womöglich weil er doch pummelig daherkommt. Mit 1.309 kg wiegt er genau 62 kg mehr als der CX-3, das leichteste Auto im Vergleich.Entsprechend schwer tut sich der Dreizylinder-Turbo mit dem Kona, der subjektiv und messbar betulicher beschleunigt als seine drei Konkurrenten. Rund eine Sekunde länger benötigt er, um auf 100 km/h zu traben, beim Durchzug von 80 auf 120 km/h lässt er sich ebenfalls deutlich mehr Zeit. Dazu klingt er etwas gequält und wirkt wenig spritzig. Und er genehmigt sich mehr Kraftstoff, wobei die Unterschiede – wie bereits erwähnt – eher gering sind. Aber auch das Handling des in leuchtendem Acid Yellow lackierten Kona ist weniger stark ausgeprägt, da sind CX-3 und Kamiq deutlich fahraktiver.

Geräumiger Skoda
Dem neuen Kamiq kann er ebenfalls nicht wirklich gefährlich werden. Mit sehr deutlichem Vorsprung liegt der Skoda nämlich am Ende dieses Vergleichstests vorn, vor allem weil er in keiner Disziplin wirkliche Schwächen, dafür jedoch einige ausgeprägte Stärken hat. Im Raumangebot beispielsweise wirkt er beinahe eine Klasse luftiger und geräumiger als die Konkurrenz in diesem Vergleich. Der Laderaum fasst maximal 1,4 Kubikmeter Gepäck, was so mancher viel größere Kombi nicht hinbekommt. Und auch der Passagierraum erweist sich als großzügiger.Dazu kommen die üppiger bemessenen Sitzmöbel, die ebenso zum Wohlgefühl an Bord beitragen wie das sauber abgestimmte Fahrwerk. Es federt geschickter und feiner ansprechend als die hier angetretene Konkurrenz, ohne deswegen den Wagen und die Insassen mit Schaukeleien zu behelligen. So kurvt er sehr talentiert um Biegungen, bleibt dabei neutral und vertrauenerweckend. Hier mag die relativ tiefe Sitzposition eine Rolle spielen, denn der Fahrer logiert nur 52 Zentimeter über dem Asphalt – acht tiefer als im hochbeinigeren Crossland. Wenig Überraschendes gibt es aus dem Antriebskapitel zu berichten. Der Einliter-Dreizylinder mit vergleichsweise bescheidenen 115 PS dreht munter und kultiviert vor sich hin, ein Leistungsmanko gegenüber der bis zu 15 PS kräftigeren Konkurrenz ist nicht zu bemerken. Und der insgesamt Sparsamste ist der Motor aus dem dreizylindrigen Zweig der EA-211-Familie hier ohnehin (6,8 l/100 km). All diese Eigenschaften sind ja bereits aus anderen Konzernprodukten bekannt.Freilich kann selbst der neue Kamiq nicht alles brillant. Bei der Bedienung wären etwa Drehknöpfe für Lautstärke und Menü-Scrollen hilfreich, wie es sie im nahen Verwandten VW T-Cross gibt. Nuancen sind das, die nichts daran ändern, dass der Skoda mit reichlich Vorsprung ins Ziel kommt.

Hyundai Kona Iron Man  - Der kleine Comicer
Autoplenum

Der kleine Comicer Hyundai Kona Iron Man

SP-X/Köln. Das vor gut anderthalb Jahren gestartete Mini-SUV Hyundai Kona ist ab sofort in einer speziellen Version namens „Iron Man“ zu haben.

Das 34.000 Euro teure, limitierte Sondermodell bietet neben einer umfangreichen Ausstattung einige exklusive Designdetails, die jeweils Bezüge zur Superhelden-Figur Iron Man herstellen. So finden sich jeweils Marvel-Logos auf einer speziellen Belüftungsöffnung der Motorhaube oder an den vorderen Kotflügeln. Auch die Bicolor-Lackierung in Mattgrau und Iron-Man-Rot, ein dunkel verchromter Frontgrill oder exklusive 18-Zoll-Räder sollen eine Brücke zu der bekannten Comicfigur schlagen.

Innen stimmen Rot-Akzente, eine „Tony-Stark“-Signatur auf dem Armaturenbrett sowie eine „Stark-Industrie“-Animation, die sich im Kombiinstrument, 8-Zoll-Display und Head-up-Display zeigt, ebenfalls auf das Iron-Man-Thema ein. Zudem gibt es Ledersitze und ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem.

Einzig verfügbare Motorisierung ist der 130 kW/177 PS starke Top-Benziner 1.6 T-GDI in Kombination mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe 7DCT. In der Frontantriebsversion erlaubt dieser eine Sprintzeit von 7,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Für 1.700 Euro Aufpreis kann man zusätzlich noch einen Allradantrieb bestellen. Zwar deklariert Hyundai den Kona Iron Man als Sondermodell, doch zumindest im Vergleich zu den bekannten Ausstattungsversionen bietet diese kein Sparpotenzial. Im Gegenteil. Selbst in der höchsten und nahezu vollausgestatteten Variante Unique Plus kostet der Serien-Kona 2.400 Euro weniger.

Hyundai legt vom Mini-SUV Kona ein ungewöhnliches Sondermodell auf, das nicht nur Edelextras bietet, sondern außerdem in leicht eigenwilliger Weise dem Superhelden Iron Man huldigt.

Fazit

Hyundai legt vom Mini-SUV Kona ein ungewöhnliches Sondermodell auf, das nicht nur Edelextras bietet, sondern außerdem in leicht eigenwilliger Weise dem Superhelden Iron Man huldigt.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona  - Top-Benziner auch mit Vorderradantrieb
Autoplenum

Top-Benziner auch mit Vorderradantrieb Hyundai Kona

SP-X/Köln. Das koreanische Kompakt-SUV Hyundai Kona gibt es ab sofort mit dem Top-Benziner nicht mehr nur in Verbindung mit Allradantrieb. Auch eine Version, bei der lediglich die beiden Vorderräder vom 1,6 Liter großen Turbobenziner angetrieben werden, ist nun erhältlich. Die Leistung des Triebwerks bleibt bei 130 kW/177 PS, das Drehmoment bei 265 Newtonmeter. Serienmäßig verfügt der Kona mit dem stärksten Ottomotor über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Der Preis für den 177-PS-Kona in der Ausstattung „Trend“ liegt bei 23.600 Euro, 3.100 Euro unter der Variante mit Allradantrieb, die allerdings auch über eine gehobenere Serienausstattung verfügt. Bei „Trend“ sind unter anderem Rückfahrkamera, Einparkhilfe hinten, ein beheiztes Lenkrad, Infotainment-System mit sieben Zoll großem Bildschirm sowie ein aktiver Spurhalteassistent im Serienumfang enthalten.Hyundai bietet das kompakte SUV Kona nun auch mit einer Kombination aus dem stärksten Benziner und Vorderradantrieb an. Dadurch sinkt der Preis.

Fazit

Hyundai bietet das kompakte SUV Kona nun auch mit einer Kombination aus dem stärksten Benziner und Vorderradantrieb an. Dadurch sinkt der Preis.

Testwertung

3,5/5

Hyundai Nexo und Kona  - Elektrische Alternativen
Autoplenum

Elektrische Alternativen Hyundai Nexo und Kona

Alle Welt spricht vom Elektroauto, doch aktuell fahren die meisten Bundesbürger noch immer mit Benzin- oder Dieselkraftstoff. Dabei steigt das Angebot an E-Modellen bei fast allen Herstellern. Bei Hyundai beispielsweise kann man sich zwischen fünf Modellen entscheiden: Ioniq PHEV, Ioniq Elektro, zwei verschiedenen Kona Elektro (100 kW/136 PS und 150 kW/204 PS) sowie dem wasserstoffbetriebenen Nexo.

Von Reichweitenangst ist inzwischen kaum mehr die Rede – das E-Auto hat inzwischen einen hohen Grad Alltagstauglichkeit erreicht. Wer sich beispielsweise für den Kona Elektro mit 150 kW/204 PS entscheidet, bekommt nicht nur Fahrspaß auf den Weg, sondern auch eine ansehnliche Batterie mit 64 kWh Kapazität. Hyundai nennt eine Reichweite von 482 Kilometern gemäß WLTP. Auch wenn die Praxis anders aussieht, sind selbst bei voller Auslastung der Klimaanlage und im beschleunigungsintensiven Stadtverkehr über 300 Kilometer Reichweite möglich. Doch das einigermaßen unbeschwerte Fahren bedarf natürlich noch immer mehr Planung als beim konventionellen Verbrenner. Es stellt kein großes Problem mehr da, eine öffentliche Ladesäule zu finden, so dass auch Städter auf ihre Kosten kommen können – aber das Laden kann je nach Stromtankstelle einige Stunden in Anspruch nehmen. Zwar kann der Akku des Kona Elektro auch an einer CCS-Ladesäule mit 70 kW Ladeleistung befüllt werden – dann kann der Power-Stromer nach rund einer Stunde real wieder auf die Straße, aber entsprechende Ladesäulen sind derzeit noch eher rar. Es gibt kaum 600 von ihnen im Bundesgebiet.

Grundsätzlich tut Vereinfachung Not – zu viel Durcheinander beim Thema Laden steht der Praxistauglichkeit von E-Fahrzeugen im Weg. Auch die Bezahlbarrieren sind noch nicht abgebaut – häufig klappt das Tanken erst nach vorheriger Anmeldung. Und natürlich sind die Grundpreise knackig. Für einen elektrisch angetriebenen Kona möchte der Hersteller wenigstens 34.600 Euro sehen. Viel Geld – auch abzüglich der 4.000 Euro Prämie von Staat und Industrie. Der konventionell angetriebene Kona steht immerhin schon ab 17.500 Euro beim Händler – wenngleich in einer etwas leistungsschwächeren Variante.

Hyundai ist prinzipiell gut aufgestellt bei der Mobilität der Zukunft – und hat jüngst die zweite Generation eines Serienfahrzeugs mit wasserstoffbetriebener Brennstoffzelle vorgestellt: das SUV namens Nexo. Auch hier gilt aber der Grundsatz, dass ein Trendsetter-Leben teuer ist. Zwar verfügt der junge Koreaner über so ziemlich alle Features, die annehmlich sind, Sicherheit bringen und Spaß machen – aber der Kunde wird mit wenigstens 69.000 Euro zur Kasse gebeten. Günstig womöglich für eine Vorreiter-Technologie – teuer aber für einen 120 kW/163 PS-Wagen.

Wer noch Extra-Budget hat, kann das 3.500 Euro teure Premium-Paket mit Panorama-Glasdach und klimatisierten Sitzen ordern. Außerdem kommt noch ein Soundsystem hinzu. Spaß machen die Stromer übrigens durchaus – wer die Investition also bewusst tätigt, um sich mit dem Geld einen fülligen Drehmomentverlauf zu erkaufen, handelt nicht falsch. Mit dem E-Motor des Nexo kommt man richtig gut voran, der 1,9-Tonner spurtet kräftig los und gehört auch auf deutschen Autobahnen nicht zu den phlegmatischen Exemplaren. Noch kerniger geht es naturgemäß im 204-PS-Kona zu. Der presst seine Passagiere bei durchgetretenem Fahrpedal schon merklich in die Sitze und vermittelt so eine deutlich sportliche Note. Laut Hyundai Deutschland sind dieses Jahr übrigens schon alle Exemplare Kona Elektro vergriffen.

Fazit

Beim Thema Elektromobilität ist der koreanische Hersteller vorne dabei. Ökonomisch betrachtet ist das E-Fahrzeug nicht immer eine Vernunftentscheidung. Aber fein zu fahren sind die Stromer.

Testwertung

4,0/5

Fahrbericht: Hyundai Kona Electric - SUV unter Strom
Autoplenum

SUV unter Strom Fahrbericht: Hyundai Kona Electric

Erst seit vergangenem Herbst wildert Hyundai mit dem Kona im Segment der kleinen SUV und konnte in diesem Jahr bereits über fünftausend Kunden in Deutschland davon überzeugen. Die allerdings mussten sich noch zwischen zwei Benzinern und einem Diesel entscheiden – ab August steht mit dem Kona Electric nun eine weitere Antriebsvariante in den Schauräumen.

Mit dem Strom-SUV ist Hyundai erster in dieser Klasse, allerdings muss man mit mindestens 34.600 Euro dafür auch doppelt so tief in die Tasche greifen, wie für das herkömmliche Einstiegs-Modell. Es geht sogar noch teurer: Von Beginn an bietet Hyundai die Elektro-Version in zwei Ausführungen an. Der Basis-Stromer bringt einen E-Motor mit 100 kW/136 PS Leistung mit und zieht seine Energie aus einem 39,2 kWh großen Akku; das soll laut neuem WLTP-Messzyklus für 312 Kilometer Reichweite genügen. Mehr Kapazität und mehr Power hat das Long-Range-Modell, dort montiert Hyundai eine 64-kWh-Batterie mit Strom für 482 WLTP-Kilometer, gepaart mit einem auf 150 kW/204 PS erstarkten E-Motor. Dadurch steigt der Preis auf 39.000 Euro und greift man zur Premium-Ausstattung, die dem Top-Modell vorbehalten ist, sollte man schon mal 45.600 Euro zur Seite legen. Dafür sind dann unter anderem auch belüftete Ledersitze, ein Head-up-Display, der Stauassistent, ein Querverkehr-Warner und die Verkehrszeichenerkennung mit an Bord.  

Ob es die ganz große Batterie braucht, ist fraglich. Wer weiß, dass er oft an die 400 Kilometer, die der Kona realistisch betrachtet schaffen wird, fährt, und eine Ladestation hat, die am Ziel auf ihn wartet, tut vielleicht gut daran, etwas mehr zu investieren. Alle anderen aber sollten lieber das ein oder andere Mal mehr Nachladen. Über 300 Kilometer werden schließlich die wenigsten am Tag zurücklegen und hängt der Kona über Nacht an der Steckdose, ist er am Morgen wieder frisch gestärkt. Zumindest, wenn in der heimischen Garage ein Wallbox installiert ist: Mit dem 7,2-kW-On-Board-Lader ist der kleine Akku in gut sechs Stunden voll, der große braucht neuneinhalb. Steht dagegen nur eine herkömmliche Haushaltssteckdose bereit, kann man sich auf eine lange Nacht einstellen: Bei der Maxi-Version dauert es weit über einen Tag bis der Akku voll ist. Immerhin: Der Kona kann auch an einer Gleichstrom-Schnelllade-Station angeschlossen werden, die dann mit 100 kW Stromlinge in die Batterie presst und den großen Speicher in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent füllen soll. Wie die meisten Stromer, liegt auch der frontgetriebene Kona dank der schweren Batterie im Fahrzeugboden satt auf der Straße und pfeilt präzise durch die Kurven.

Trotz unterschiedlicher Leistung, steht beiden E-Kona-Varianten das gleiche Drehmoment zur Verfügung: 395 Newtonmeter. Die sorgen zusammen mit dem großen Motor dafür, dass der Kona in 7,6 Sekunden die Tempo-100-Marke knackt. Das fühlt sich, wie bei Stromern üblich, wegen des starken Antritts beim kleinsten Zucken im rechten Fuß aber deutlich flotter an. Keine allzu großen Ansprüche darf man dagegen an die Vmax stellen: Maximal läuft der große E-Kona 167 km/h, der kleinere schafft nur 155 Sachen; den 100-km/h-Sprint absolviert er in 9,7 Sekunden. Jenseits des Landstraßentempos kann man aber ohnehin der Stromtankuhr zuschauen, wie sie sich in Richtung Nullpunkt bewegt. Ein bisschen Power zurückgewinnen kann man beim Bremsen: Die Schaltpaddel am Lenkrad wurden umfunktioniert, schließlich hat das per Tasten auf der schwebenden Mittelkonsole bediente Getriebe ohnehin nur einen Gang. Dafür lässt sich mit den Hebelchen die Rekuperationsleistung in mehreren Stufen einstellen, bis hin zur One-Pedal-Funktion: Dann verzögert der Kona beim Loslassen des Gaspedals bis zum Stillstand und die mechanische Bremse muss nur noch selten eingreifen. Wie erwähnt, sitzen die Akkus im Unterboden. Dafür mussten die Ingenieure allerdings die hintere Sitzbank etwas höher montieren, was vor allem großen Fondpassagieren zum Nachteil gereicht, die jetzt ein bisschen weniger Kopffreiheit haben. Auch der Kofferraum ist mit 332 Litern etwas geschrumpft. Ansonsten aber sind es Kleinigkeiten, die den Electric von den Verbrennern unterscheiden: Die geschlossene Kühlerfront fällt auf, er trägt leicht modifizierte Schürzen – die ihn um einen Zentimeter auf 4,18 Meter wachsen lassen – und fährt mit speziellen Rädern vor.

Hyundai Kona Electric - Technische Daten: Fünfsitziges Klein-SUV, Länge: 4,18 Meter, Breite: 1,80 Meter, Höhe: 1,57 Meter, Radstand: 2,60 Meter, Kofferraumvolumen: 332 bis 1.114 Liter. 100 kW: Permanentmagnet-Synchronelektromotor, 1-stufiges Reduktionsgetriebe, 100 kW/136 PS, maximales Drehmoment: 395 Nm, Batterie: Lithium-Polymer, Batterie-Kapazität: 64 kWh, 0-100 km/h: 9,7 s, Vmax: 155 km/h, Durchschnittsverbrauch: 13,9 kWh, CO2-Ausstoß: 0 g/km, Effizienzklasse: A+, Preis: ab 34.600 Euro 150 kW: Permanentmagnet-Synchronelektromotor, 1-stufiges Reduktionsgetriebe, 150 kW/204 PS, maximales Drehmoment: 395 Nm, Batterie: Lithium-Polymer, Batterie-Kapazität: 39,2 kWh, 0-100 km/h: 7,6 s, Vmax: 167 km/h, Durchschnittsverbrauch: 14,3 kWh, CO2-Ausstoß: 0 g/km, Effizienzklasse: A+, Preis: ab 39.000 Euro

Hyundai Kona Electric - Kurzcharakteristik: Warum: Weil er das erste Klein-SUV mit E-Antrieb ist. Warum nicht: Weil der Preis ziemlich happig ist. Was sonst: In dieser Klasse steht er vorerst alleine da Wann: ab August 2018Als erster Hersteller setzt Hyundai sein kleines SUV unter Strom und bietet den Kona Electric gleich mit zwei verschiedenen E-Antrieben an.

Fazit

Als erster Hersteller setzt Hyundai sein kleines SUV unter Strom und bietet den Kona Electric gleich mit zwei verschiedenen E-Antrieben an.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Iron Man Edition - Superhelden-SUV
Autoplenum

Superhelden-SUV Hyundai Kona Iron Man Edition

Ab Ende 2018 will Hyundai sein Mini-SUV Kona als Sondermodell „Iron Man Edition“ anbieten. Anders als mancher vielleicht vermuten möchte, wollen die Koreaner damit weniger Triathleten als vielmehr Fans des Marvel-Comic-Helden Iron Man begeistern. Dessen Filmreihe wird Anfang 2019 mit einem vierten Teil fortgesetzt. Mit einigen Designänderungen will Hyundai Ähnlichkeiten zur Superhelden-Figur herstellen. So erinnert ein neues Scheinwerferdesign an die Augenschlitze der Comicfigur. Zusätzlich finden sich auf dem Fahrzeugdach das Maskenmotiv des Helden sowie auf der Motorhaube eine V-förmige Verzierung mit Marvel-Logo wieder. Eine Bicolor-Lackierung in Mattgrau und Iron-Man-Rot, spezielle Gravuren, ein dunkel verchromter Frontgrill oder exklusive 18-Zoll-Räder runden den Sondertrimm der Außenhaut ab. Innen stimmen die Fahrgäste Rot-Akzente, ein spezieller Schalthebelknopf und eine Iron-Man-Animation für das Head-up-Display auf das Thema ein. Obwohl Hyundai die Sonderedition nach erster Aussage weltweit vermarkten will, steht noch nicht endgültig fest, ob und wann der Kona Iron Man nach Deutschland kommt.Eine Comic-Fugur als Vorbild fürs Auto-Design? Hyundai hat diesen ungewöhnlichen Schritt gewagt.

Fazit

Eine Comic-Fugur als Vorbild fürs Auto-Design? Hyundai hat diesen ungewöhnlichen Schritt gewagt.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Elektro - Der Stromer kostet ab 34.600 Euro
Autoplenum

Der Stromer kostet ab 34.600 Euro Hyundai Kona Elektro

Dass der neue Hyundai Kona Elektro in zwei Motorvarianten nach Deutschland kommt, war schon länger klar. Jetzt stehen auch die Preise fest: Als Einstiegsvariante mit 100 kW/136 PS und 39-kWh-Batterie, die Strom für rund 300 Kilometer speichert, gibt es den Kona ab 34.600 Euro. Für das 150 kW/204 PS starke Topmodell mit 64-kWh-Akku für 480 Kilometer Reichweite werden mindestens 39.000 Euro fällig. In der Basis-Ausstattungsvariante „Trend“ ist unter anderem ein aktiver Spurhalteassistenten mit Lenkeingriff sowie ein 8,0-Zoll-Navi enthalten.   Topmodell ist der Kona Elektro „Premium“. Hier sind ein Head-up-Display, beheiz- und kühlbare Ledersitze sowie ein Stauassistent Teil der Serienausstattung. Wer den stärkeren Antriebsstrang mit der höchsten Ausstattung kombinieren möchte, zahlt aber schon mindestens 45.600 Euro.   Optisch unterscheidet sich der Elektro-Kona durch eine geschlossene Front vom Verbrenner-Modell, neue Kanäle leiten die Luft effizienter an den Vorderrädern mit  aerodynamischeren Felgen vorbei. Im Innenraum blickt der Fahrer auf volldigitale Instrumente und ein Head-up-Display, über Schaltpaddels am Lenkrad steuert er die Rekuperation. Das Smartphone wird über Android Auto und Apple CarPlay eingebunden und kann kabellos geladen werden.Technische Details zum neuen Kona Elektro hatte Hyundai schon im Februar bekanntgegeben. Nun wissen wir auch, was das kompakte Elektro-SUV hierzulande kosten wird.

Fazit

Technische Details zum neuen Kona Elektro hatte Hyundai schon im Februar bekanntgegeben. Nun wissen wir auch, was das kompakte Elektro-SUV hierzulande kosten wird.

Testwertung

3,5/5

Hyundai Kona Electric - Elektrisch nachgelegt
Autoplenum

Hyundai Kona Electric - Elektrisch nachgelegt

Der kompakte SUV namens Kona hat Hyundai viel Aufsehen gebracht. Jetzt legen die Koreaner eine elektrische Variante nach. 470 Kilometer elektrischer Reichweite drehen der Konkurrenz eine schmerzhafte Nase.

Die einen haben eine Reichweite von allenfalls 150 Kilometern, andere sind nicht lieferbar, während andere weit über 50.000 Euro kosten und das Trendsegment eines SUV sucht man bei den bezahlbaren Elektroautos ohnehin noch vergeblich. Damit macht Hyundai nunmehr Schluss und stellt seinem 4,18 Meter langen Kona eine rein elektrische Variante zur Seite. Die Reichweite lässt potenzielle Kunden sicher erstmals überlegen, ob es nicht doch ein elektrischer Crossover sein dürfte. 470 Kilometer sind eine ganze Menge und selbst wenn die Realität nicht nur im eiskalten Winterfinale auf die Reichweite drückt, sorgt das für Ruhe hinter dem Lenkrad. Das Platzangebot ist nahezu identisch mit dem Verbrennermodell; das Ladevolumen liegt bei 390 Litern.

Wenn man sich an die etwas verschrobene Front mit den tief sitzenden Scheinwerferaugen erst einmal gewöhnt hat, ist der Hyundai mit seinem farblich abgesetzten Dach ein ganz schickes Auto. Bei der Frontgestaltung folgt Hyundai einem Modell wie dem Jeep Cherokee, der mit der ungewöhnlichen Frontgestaltung auf die alles andere als sehenswerte Nase gefallen ist. Im Vergleich zum Modell mit Verbrennungsmotor würde die Kühlermaske verkleidet und damit etwas vom Standardmodell abgesetzt.

Der elektrische Kona wird in zwei Leistungsstufen mit schmalen 99 kW / 135 PS und deutlich dynamischeren 150 kW / 204 PS sowie 395 Nm Drehmoment angeboten. Die stärkerer Variante bietet Dank des 64 kWh-Akkus eine maximale Reichweite von 470 Kilometern, während es für die Einstiegsvariante mit 39 kWh immerhin noch 300 elektrische Kilometer mit einer Tankfüllung sind. 0 auf Tempo 100 schafft der Koreaner in 7,6 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit dürfte bei 150 km/h liegen. In beiden Modellen arbeitet ein Permanentmagnet-Synchronelektromotor, die Speicherung übernehmen im Unterboden platzierte Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Leider ist auch die 205-PS-Topversion nicht als Allradler zu bekommen. Das Akkupaket lässt sich an einer 100-kW-Schnellladestation in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent aufladen. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox beläuft sich allerdings auf üppige sechs Stunden in der 99-kW- und gigantische neuneinhalb Stunden in der 150-kW-Variante. Die Ladeleistung des Onboard-Chargers beträgt in beiden Modellen 7,2 Kilowattstunden.

Zur Information des Fahrers gibt es digitale Instrumente für Geschwindigkeit, Energieflussanzeige, Fahrmodus und Batterieladung, die je nach gewähltem Fahrprogramm Farbe und Informationen ändern. Hinzu kommt ein Head-Up-Display, das auf Knopfdruck oberhalb der Anzeigen aus dem Armaturenbrett herausfährt. Über die Schaltpaddel am Lenkrad kann der Fahrer die Rekuperation beeinflussen. Für Sicherheit sorgen Assistenzsysteme wie Abstandstempomat, Spurhaltewarnung und Totwinkelwarner. Bleibt der Preis und der Kostenaufschlag dürfte vielen Interessenten dann Falten auf die Stirn treiben. Während der normale Hyundai Kona mit 120-PS-Benziner für rund 17.500 Euro beginnt, dürfte es beim Elektromodell fast das doppelte sein. Schließlich kostet bereits der elektrische Hyundai Ioniq mit seinen 88 kW / 120 PS mindestens 33.300 Euro.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Elektro  - Mehr Details zum Strom-SUV
Autoplenum

Mehr Details zum Strom-SUV Hyundai Kona Elektro

In der zweiten Jahreshälfte bringt Hyundai sein Mini-SUV Kona auch als elektrische Variante auf den Markt. Der Stromer wird in zwei Leistungsstufen angeboten: Als Einstiegsvariante mit 99 kW/135 PS und 39-kWh-Batterie, die Strom für rund 300 Kilometer speichert, und als 150 kW/204 PS starkes Topmodell mit 64-kWh-Akku. Damit soll die maximale Reichweite nach dem neuen WLTP-Zyklus bei beachtlichen 470 Kilometern liegen. Premiere feiert das E-Auto auf dem Genfer Salon (8.-18.  März). In 7,6 Sekunden sprintet die stärkere Variante aus dem Stand auf Tempo 100. Das Drehmoment von 395 Newtonmetern ist bei beiden Modellen identisch. Bezüglich der Ladezeiten gibt Hyundai eine knappe Stunde für 80 Prozent Füllstand an einer Autobahn-Schnellladesäule an. Optisch unterscheidet sich der Elektro-Kona durch eine geschlossene Front, neue Kanäle leiten die Luft effizienter an den Vorderrädern mit aerodynamischeren Felgen vorbei. Im Innenraum blickt der Fahrer auf volldigitale Instrumente und ein Head-up-Display, über Schaltpaddels am Lenkrad steuert er die Rekuperation. Das Smartphone wird über Android Auto und Apple CarPlay eingebunden und kann kabellos geladen werden. Einen Preis für den Kona Elektro nennt Hyundai noch nicht. Konventionell angetrieben startet der Kona bei rund 18.000 Euro, die E-Version dürfte deutlich teurer werden. Die (schwächere) Elektro-Variante des kompakten Markenbruders Ioniq startet bereits bei rund 31.600 Euro.Mini-SUV mit Maxi-Reichweite: Hyundais elektrischer Kona kommt in rund einem halben Jahr – und fährt dann besonders weit mit einer Akkuladung.

Fazit

Mini-SUV mit Maxi-Reichweite: Hyundais elektrischer Kona kommt in rund einem halben Jahr – und fährt dann besonders weit mit einer Akkuladung.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Kona Elektro -  Mini-SUV mit Maxi-Reichweite
Autoplenum

Mini-SUV mit Maxi-Reichweite Hyundai Kona Elektro

Hyundai präsentiert auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) erstmals sein Mini-SUV Kona in einer batterieelektrischen Variante. Mit Details halten sich die Koreaner noch bedeckt, doch kündigen sie bereits eine eindrucksvolle Reichweite für das neue Modell an, das in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland auf den Markt kommen soll.


Hyundai bietet den Kona Elektro in zwei Leistungsstufen an, sie sind zudem mit unterschiedlich großen Akkus ausgestattet. Über die Kapazität der Lithium-Polymer-Batterien schweigen sich die Koreaner aus, allerdings kündigen sie für die leistungsstärkere Variante mit dem größeren Stromspeicher eine Reichweite von 470 Kilometer nach neuer WLTP-Verbrauchsnorm an. Nach alter NEFZ-Messung wären sogar 100 Kilometer mehr drin. Damit könnte der Kona Elektro nach dem Tesla Model S 100D das reichweitenstärkste E-Auto im deutschen Markt sein. Laut NEFZ kommt der Tesla mit einer Batterieladung 620 Kilometer weit. Ein ebenfalls reichweitenstarker Stromer ist der Opel Ampera-e, dessen Radius nach NEFZ-Messung 520 Kilometer betragen soll. Für den WLTP-Zyklus haben die Rüsselsheimer eine reduzierte Reichweite von 380 Kilometer berechnet.

Der wachsende Markt der E-Autos ist zunehmend von einem Reichweiten-Wettrüsten geprägt. Einen neuen Höhepunkt dürfte der für die zweite Jahreshälfte angekündigte Hyundai Kona Elektro setzen.

Fazit

Der wachsende Markt der E-Autos ist zunehmend von einem Reichweiten-Wettrüsten geprägt. Einen neuen Höhepunkt dürfte der für die zweite Jahreshälfte angekündigte Hyundai Kona Elektro setzen.

Testwertung

3,5/5

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