Smart Fortwo und Forfour im Test: Verbrauch, Fahrverhalten, technische Daten und Preise
Testbericht
Barcelona, 5. November 2014 - Seit 1997 haben die automobilen Produkte von Smart eine Art Sonderstellung auf dem Fahrzeugmarkt. Die Kleinstfahrzeuge waren - gerade in ihren äußeren Abmessungen - lange Zeit völlig konkurrenzlos. Aber die Segment-Gegner schlafen nicht, verbessern sich stetig und nähern sich den Größenverhältnissen und dem smarten Trendbewusstsein der kleinen Sonderlinge immer weiter an. Getreu dem Motto: "Alles bleibt anders." gehen die Smart-Modelle jetzt in die nächste Generation. Was das zu bedeuten hat? Die ersten Testfahrten mit dem Fortwo und dem Forfour sollen Klarheit bringen. Eine Frage der Beurteilung Man muss sie gesehen haben: Diesen Satz hatte ich beide Testtage lang ständig im Kopf, denn sind wir doch mal ehrlich, schön sehen weder der zweisitzige Fortwo noch der viersitzige Forfour aus. Dies war zumindest meine subjektive Wahrnehmung, nachdem die ersten Bilder in der Redaktion landeten. Aber wie bei so vielem (und da machen die Smarts anscheinend keine Ausnahme), ist alles eine Frage der Gewöhnung. Fotogen sind sie anscheinend nicht, denn umso länger ich mir diesen immer noch 2,69 Meter langen Fortwo-Zwerg anschaue, umso mehr kann ich mich mit ihm anfreunden. Sattere und bulligere OptikOb es an den großen rautenförmigen Scheinwerfern mit serienmäßigem LED-Tagfahrlicht, an dem senkrechten und großen Kühlergrill oder dem Breitenzuwachs von stolzen zehn Zentimetern liegt? Jedenfalls fängt er an, mir zu gefallen, der kleinere Zweisitzer mit seiner satten und bulligen Optik. Da den Forfour die gleichen Designelemente zieren und lediglich die Längenabmessung abweicht, hat auch der Viersitzer schnell an optischen Sympathiepunkten gewonnen. Der Buchumschlag wird ansprechender, aber wie werden die Kapitel Komfort, Funktionalität, Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß fortgeführt?
| Antrieb: | Heckantrieb |
|---|---|
| Anzahl Gänge: | 5 |
| Getriebe: | Schaltgetriebe |
| Motor Bauart: | Reihen-Benziner mit Turboaufladung |
| Hubraum: | 898 |
| Anzahl Ventile: | 4 |
| Anzahl Zylinder: | 3 |
| Leistung: | 66 kW (90 PS) bei 5.500 UPM |
| Drehmoment: | 135 Nm bei 2.500 UPM |
Die neuen Smarts sind zwar nicht fotogen, aber trotzdem schön. Vom Komfort her fahren sich beide Autos, als wären sie einer höheren Fahrzeugklasse zugehörig und auch die Assistenz- und Sicherheitsfeatures sind im Kleinstwagen-Segment nicht selbstverständlich. Der noch einmal geschrumpfte Wendekreis sorgt für Fahrspaß und es gibt erstmals ein Schaltgetriebe in den Smarts. Für rund 1.000 Euro Aufpreis erhält man ab Anfang 2015 das neue Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Es beseitigt endlich das Smart-typische Nicken, ist aber irgendwie schon zu gut für die Motorisierungen. Der Testverbrauch hingegen war enttäuschend. Schaut man im Innenraum genauer hin, bemerkt man Mängel in der Verarbeitung. Bei einem Einstiegspreis von 11.555 Euro für den Vier- sowie 10.895 Euro für den Zweisitzer ist das aber durchaus in Ordnung, bei einem Zweitürer-Testwagenpreis von mehr als 17.000 Euro trübt das aber die Stimmung. + Doppelkupplungsgetriebe, Abmessungen, Wendekreis, Sicherheit, Komfort - Verbrauch, Leistungsentfaltung, Preis































