LA Auto Show 2010: POP-Concept soll auch Amerikaner begeistern
Testbericht
Neben seinem ersten Hybridmodell für den amerikanischen Automarkt, den Optima Hybrid, stellt der koreanische Automobilherstelle Kia auf der Auto Show in LA dieser Tage auch seine bereits in Paris vorgestellte Elektroauto-Studie POP vor. Nicht zuletzt wollen die Koreaner damit ihre Technologiefreudigkeit unterstreichen. Und ihr Schrittmaß in Sachen eines zukunftweisenden Designs. Unter der Regie von Chefdesigner Peter Schreyer entstand der kompakte Dreisitzer POP, der nicht einmal drei Meter misst und sich als Angebot für städtische Mobilität versteht.
Orientiert haben sich seine Macher an leichten und aerodynamisch optimalen Fortbewegungsmitteln wie Segelflugzeugen. Kombiniert wurde die Hightech-Anmutung mit dem Streben nach optimalen Lösungen für die Insassen. Das Ergebnis sind u.a. ein perfekter Rundumblick für die Insassen nicht zuletzt durch eine weit über den Innenraum spannende Frontscheibe, unauffällig platzierte Kameras, die Rückspiegel überflüssig machen und dem Fahrer das Geschehen rund ums Fahrzeug auf kleine Bildschirme zaubern, oder aber auch simpel anmutende Räder oder Sitze.
So extravagant wie sich der POP von außen gibt, so ausgefallen auch sein Innenraum in dominantem Violett. Die Rücksitzlehnen stehen im POP nicht in Längsrichtung, sondern sind leicht zur Seite gedreht. Während Rückenlehne und Kopfstütze fest in die Außenwand der Kabine integriert sind, klappt der zweigeteilte Sitz, wenn er nicht benötigt wird, von allein weg. Bemerkenswert ist die so gewonnene Beinfreiheit in dem nur 1,74 Meter breiten Mini (Radstand: 2,06 m).
Hightech und Einfachheit lösen einander ab. Vielleicht nicht die Highend-Variante im Cockpitbereich, aber immerhin revolutionär mutet die schmale Plexiglas-Scheibe an, die vor dem Lenkrad auf dem Armaturenbrett steht. Das TOLED-Display (Transparent Organic LED) ist im abgeschalteten Zustand transparent und zeigt während der Fahrt Geschwindigkeit, Ladezustand der Batterie und weitere wichtige Daten an. Im Gegensatz zum Head-up-Display sparte man sich hierbei den Projektor. Das macht den POP leichter und spart Platz.
Angetrieben wird der Mini-Kia von einem 50-kW-Motor mit 190 Nm Drehmoment, der ihn 160 Kilometer weit bringen soll. Zur Stromspeicherung griffen die Koreaner auf Lithium-Polymer-Gel-Batterien zurück. (Auto-Reporter.NET/arie)
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