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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 22. Januar 2014

Nach knapp vier Jahren Bauzeit unterzieht Opel seinen kleinen Van Meriva einer leichten Überarbeitung. Er startet nun ab 15.990 Euro mit dem 1,4 Liter großen Benziner (75 kW/100 PS) und endet bei 24.890 Euro für den neuen 1,6 CDTi mit nun 100 kW/136 PS. Damit senkt der Hersteller den Grundpreis für das Basismodell um 680 Euro. Andererseits bieten die Rüsselsheimer die Ausführungen ab 88 kW/120 PS nun nicht mehr in der vormaligen Einstiegsversion an; der Käufer muss zum teureren „Edition“-Modell greifen, das allerdings eine bessere Serienausstattung offeriert. Weiterhin gibt es allerdings eine breite Palette verschiedener Antriebe. Ganz neu ist der stärkste Selbstzünder mit 136 PS, der zudem bereits die Euro-6-Norm erfüllt.

Markantes äußeres Merkmal des überarbeiteten Meriva sind die LED-Rückleuchten (je nach Variante) mit hell abgesetzter Umrandung. Auch der Front verpassten die Designer eine frische Note und versahen sie mit einer auffälligen Chromspange sowie umgestylten Scheinwerfern.

Innen gibt es vor allem eine neue Infotainment-Generation zu bestaunen, die sich durch eine Vielzahl neuer Funktionen auszeichnet: Ab sofort können Smartphones mit dem System verbunden werden, und der Nutzer ist beispielsweise in der Lage, die Sprachsteuerung seines Mobiltelefons zu nutzen. Dabei werden aus dem Handy stammende Sprachinformationen über das Lautsprechersystem des Fahrzeugs ausgegeben. Darüber hinaus stellt Opel für den Meriva ab sofort gegen 210 Euro Aufpreis auch DAB+ (Digitalradio) zur Verfügung.

Die Mehrpreise für die Connectivity-Funktionen, zu denen auch ein Navigationssystem mit neu gestalteter Farbkarte gehört, belaufen sich je nach Ausstattung auf bis zu 1.770 Euro. Der grundsätzliche Charakter des nützlichen Vans mit dem Konzept der gegenläufigen Türen blieb unangetastet. Er zeichnet sich aus durch reichhaltige Ablagemöglichkeiten – es gibt zum Beispiel nach wie vor das verschiebbare Ablageelement zwischen den Vordersitzen - und ein großzügiges Platzangebot auch im Fond, wo selbst langbeinige Personen kommod unterkommen. Straffe Sitze sowie ein komfortorientiert abgestimmtes Fahrwerk machen den Opel Meriva zum praktischen Alleskönner, der auch auf der Langstrecke noch eine gute Figur abgibt.

Opel schickt seinen kleinen Van Meriva nach vier Jahren in die zweite Amtszeit. Von außen hat sich nicht viel geändert, die wahren Innovationen stecken unter dem Blech.

Fazit
Opel schickt seinen kleinen Van Meriva nach vier Jahren in die zweite Amtszeit. Von außen hat sich nicht viel geändert, die wahren Innovationen stecken unter dem Blech.

Quelle: Autoplenum, 2014-01-22

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