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VW Amarok 2010

Nun ist es sicher, dass VW das Pick-up, dreieinhalb Jahre nach seiner Ankündigung und nach der Präsentation des SAR Concept Cars im letzten Herbst, im Jahr 2010 auf den Markt bringt.

Mit Pritsche, nach dem VW Taro (1989 - 1997), der eigentlich ein Toyota Hilux war, nach dem Caddy (1983 - 1992), der als Golf nicht viel schleppen durfte und Schwerer-Transporteuren wie dem T3 Syncro. Die Konkurrenz, traditionell Japanisch, steht Gewehr bei Fuß: Nissan Navara, Mitsubishi L200, Toyota Hilux ... Weltweit 100.000 Pick-up unter dem sinnfälligen Namen VW Robust abzusetzen, ist ambitioniert, erscheint aber auch nicht unrealistisch.

Seine Attraktivität bildet die - auch den Parkraum - einnehmende Statur: wuchtige Linien, bullige Radhausverbreiterungen, 5,18 Meter Länge und 1,90 Meter Breite. Als VW erkennt man ihn nur von vorne. Hinten erstreckt sich nach der viersitzigen Kabine eine mit nur 1,20 m Länge zwar etwas mickrige Pritsche, aber mit 1,55 Meter Breite ist sie tatsächlich breit genug, um eine Euro-Palette zu transportieren. Starrachse, Blattfedern, Allradantrieb und Differenzialsperren stehen dem klassischen Arbeitstier Pick-up gut zu Gesicht, die Eindruck schindende Fahrwerks-Höherlegung und die dicken Räder im Format 235/85 R16 werden im Pick-up kaum zu Serienausstattung gehören. Was ohne große Gefahr eines Vermutungsfehlers auch vom Bay-Watch-Trimm des SAR („Search and Rescue“) gesagt werden darf: Salzwasserresistente Neopren-Sitzbezüge wirken im meerfreien Zentral- und Süddeutschland ungefähr so passend wie die Abfahrtski im hügelarmen Norden – geht nicht. Platz für Premium-Getue ist auch nicht: Das komplette Interieur des SAR ist abwaschbar. Bolzenschneider, Beil und Klappspaten im Heckklappenfach passen zur handwerklich begabten Zielgruppe viel besser. Das voluminöse Handschuhfach auch eher für den Hammer als für das Schminktäschchen.

Angetrieben wird der Volkswagen Robust von Dieselmotoren mit moderner Common-Rail-Einspritzung. Mit 2,0 Liter-Vierzylinder-TDI und 100 bis 170 PS bei Verbräuchen, die (je nach Last) um 8 Liter/100 km liegen, darf man rechnen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein handgeschaltetes Sechsgang-Getriebe. Bereits im Herbst dieses Jahres soll das VW Pick-up im argentinischen Werk in Pacheco in Serie gehen, jedoch erst Mitte 2010 nach Europa kommen. -le-