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Neuer Lotus Esprit

Keilform und Vierzylinder – das waren seine optischen und akustischen Erkennungszeichen. Eine wilde Vierzylinder-Säge für 007, und später in Pretty Woman und Basic Instinct. Am Anfang, 1976, stand der geile Keil mit dem 162 PS-Vierzylinder-Sauger eher auf schwachen Beinen, am Ende trat der Brite mit dem 3,5-Liter-Biturbo-V8 und 354 PS als fitter Opa ab.
Das Comeback hat Esprit. Der hochdrehende Fünfliter-V8-Kompressor-Motor von Toyota (Maximaldrehzahl: 8.500 U/min), der wie im alten Esprit als Mittelmotor hinter den zwei Sitzen bollert, presst 720 Newtonmeter oder seine 620 PS auf die breiten Hinterräder. Die Gänge werden über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angesteuert. In 3,4 Sekunden soll der 1.450 Kg leichte Lotus Tempo 100 erledigen, um sich erst bei 330 km/h einen Patt mit dem Wind zu liefern. Damit erfüllt der Brite – was die Zylinderzahl und Leistung angeht – voll und ganz die durch die sportliche Optik erweckten Erwartungen.
Der Supersportwagen, als der er mit seiner Performance in Zukunft auftritt, setzt im eng geschnittenen, aber unter dem Glasdach lichten Cockpit, in dem Fahrer und Beifahrer strikt durch den mächtigen Kardantunnel getrennt werden, voll auf digital: Das volldigitale Instrumentenpanel umfasst als Anzeiger Tacho, Drehzahlmesser, weitere Kontrollinstrumente und den Navibildschirm. Die Stufen des Doppelkupplungsgetriebes werden am Steuerrad per Taste eingelegt.
Vor dem Serienstart soll die hinten herum unübersichtliche Esprit-Karosserie durch eine Kamera im Rückspiegel entschärft werden. Auch eine „Hybrid“-Variante des cirka 110.000 Pfund teuren Sportwagens, ein Esprit mit dem Energiezurückgewinner KERS, ist angedacht. Dann soll der Verbrauch nur bei durchschnittlich 10,5 Liter und der CO2-Ausstoß bei 250 g/km liegen. Ein wenig Zeit zum Entwickeln bleibt bis zur Serienreife noch. Die Markteinführung soll erst im Frühling 2013 erfolgen. (le)