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Neuer Lamborghini Huracán

Die Latte liegt hoch für den neuen Lamborghini Huracán LP 610-4. Sein Vorgänger Gallardo war mit 14.022 Exemplaren in zehn Jahren Produktionszeit das bis heute erfolgreichste Modell der Marke. Schwer zu überbieten, trotzdem hat er es leicht. Sein Hybrid-Chassis aus Karbon- und Aluminium-Komponenten spart Gewicht. Der italienische Supersportler aus Sant´Agata steht mit lediglich 1.422 Kilogramm auf der Waage. Dem stehen die Urkräfte des mit dem neuen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe liierten 5,2 Liter-V10 gegenüber: 610 PS bei 8.250 U/min und ein maximales Drehmoment von 560 Nm bei 6.500 U/min. Die neue „Iniezione Diretta Stratificata‘ kombiniert dabei eine direkte und eine indirekte Benzineinspritzung. Start-Stop ist ebenso mit an Bord. All das soll den Verbrauch senken – zumindest in der Theorie: 12,5 Liter Super reichen laut Lamborghini auf 100 Kilometern.

Wer will schon sparen?
Das Leistungsgewicht provoziert allerdings eine andere Gangart. Ein lupenreiner Ökoansatz sieht zumindest anders aus, denn mit 2,33 kg pro PS stürmt der LP 610-4 in 3,2 Sekunden auf 100 km/h, in 9,9 auf 200 km/h und weiter auf zu 325 km/h Spitze. Dafür, dass alles auch auf dem Verkehrsweg landet, sorgt der Allradantrieb, der eine neue elektrohydraulische Lamellenkupplung nutzt. Mit dem “Adaptive Network Intelligent Management“, kurz ANIMA (Italienisch „Seele“), lassen sich drei Fahrmodi anwählen, in denen sich das Ansprechen von Motor, Getriebe, Allradantrieb und ESC von brav bis bissig ändern lässt.

Nicht nur die heißen 20 Zoll-Räder und die leichte und standfeste Carbon-Keramik-Bremsanlage schlagen ins Budget. Wer Besitzer eines Lamborghini Huracán LP 610-4 wird, hat zuvor 201.705 Euro in den Gallardo-Nachfolger investiert.

(Lothar Erfert)