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Hyundai Ioniq

Das Image der Koreaner wird in Deutschland immer besser. Vom Billig-Anbieter in den Anfangsjahren der Marke, über den Preis-Leistungs-Champion der folgenden Jahre hin zum Hersteller von Fahrzeugen, die nicht nur bei Preis und Leistung, sondern immer mehr auch in der Technik vorne mitspielen.



Der neue Hyundai Ioniq scheint so ein Typ zu werden: elektrisch, hybrid, sparsam. So sparsam wie der wasserstoffbetriebene Hyundai ix35 Fuel Cell und die Hyundai Modelle mit Autogas im Tank.



Man spart drei Mal
Der Ioniq baut dabei auf einer neu entwickelten Fahrzeugplattform auf. Das eröffnet ihm nicht nur im Leichtbau, der Aerodynamik und dem Handling neue Möglichkeiten, sondern auch im Antriebskonzept. Eine Chance, die der Koreaner wahrnimmt. Mit gleich drei Antriebsvarianten ist er so konsequent auf Sparen ausgelegt wie keine Serienlimousine zuvor. Selbst der als Hybrid und Plug-in-Hybrid lieferbare japanische Sparprimus Toyota Prius stellt sich bei dieser Auswahl hinten an, denn den Ioniq bestellt man entweder als Hybrid HEV, als Plug-in-Hybrid PHEV oder als Ioniq EV mit reinem Elektroantrieb.



Die Hybridversion, die mit einem exzellenten Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 aufwartet, macht den Anfang. Deren Antriebseinheit besteht aus dem neu entwickelten 1.6 GDI Benziner, einem E-Motor, dem Lithium-Polymer-Akku und mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Benziner stellt 105 PS und 147 Nm an der Vorderachse bereit, der Elektromotor steuert 43,5 PS und 170 Nm bei. Das ergibt eine Systemleistung von 141 PS und ein maximales Drehmoment von 265 Nm, das den Ioniq Hybrid bei niedrigen Drehzahlen kraftvoll ziehen lässt – Ohne dafür viel Kraftstoff zu verlangen.



Der neue Ioniq Hybrid ist zwar noch nicht an den Ansprüchen des deutschen Marktes ausgerichtet, doch der Verbrauch nach dem koreanischen Messverfahren liefert schon erste Anhaltswerte: 3,4 l auf 100 km im kombinierten Verbrauch, zudem ein CO2-Ausstoss von 78 g pro Kilometer machen den Ioniq zu einem ökologischen Leichtgewicht.



Auch die inneren Werte des Hyundai Ioniq passen in die Zeit. Im Fahrersichtfeld sitzt ein volldigitales Kombiinstrument mit sieben Zoll großem TFT-Monitor und 1.280 x 720 Pixel Auflösung. Der Bildschirm der Multimedia-Einheit misst in der Diagonale acht Zoll. Auch das Smartphone wird voll integriert, da es sich induktiv nach dem Qi-Standard aufladen lässt und zwei Konnektivitätswege nutzt: Apple CarPlay oder Android Auto. Klingt nach bequemen und sparsamen Vorankommen. Und wenn es doch mal Probleme gibt, greift Hyundais 5-Jahres-Garantie.



Im Herbst 2016 ist mit dem Ioniq Hybrid zu rechnen. Zu einem späteren Zeitpunkt kommt der Plug-in-Hybrid auf den Markt. Zum Preis beider Fahrzeuge und des rein elektrischen Ioniq gab es von Hyundai noch keine Informationen.

Lothar Erfert