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Neuer Hyundai Santa Fe

Der Santa Fe, den Hyundai bereits seit 2001 in seiner dritten Generation europaweit gut verkauft, erhält nach vier Jahren mit dem regulären Facelift ein neues Gesicht verpasst. Die Front mit renoviertem Chromgrill, silbern eingefassten LED-Tagfahrleuchten sowie neuen Xenon- und Nebelscheinwerfern fällt am 2016er Santa Fe als erstes ins Auge. Die Felgen in 17 bis 19 Zoll präsentieren sich ebenso aufgefrischt. An den Abmessungen des Santa Fe ändert sich nichts, am Heck mit der umgezeichneten Schürze und LED-Leuchten nur wenig.

In Sachen Ausstattung passiert kaum mehr als im Interieur mit neuen Oberflächen und Farben und der leicht geänderten Mittelkonsole. Im gut ausstaffierten Basismodell Trend lässt sich ab sofort mit „Flex Steer“ die Charakteristik der elektrischen Servolenkung in die drei Modi „Normal“, „Comfort“ und „Sport“ einstellen. Im Santa Fe Style gehört jetzt die Einparkhilfe vorne zum Auslieferungsumfang und in der Topausstattung Premium das modernisierte Navigationssystem samt DAB+-Radio. Jeder Santa Fe zählt sieben Airbags: Front-, Seiten- und Vorhangairbags sowie Fahrer-Knieairbag. Noch sicherer wird es, wenn die erweiterte Assistenzarmada einbestellt wird: der Brems- und Fernlichtassistent, der Tot-Winkel- und Querverkehrs-Warner, der adaptive Tempomat, der Einparkassistent und der neue Around-View-Monitor, der eine 360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive auf dem Monitor darstellt.

Platz für sieben
Für Langbeiner ist es schon eine feine Sache, dass der Längsverstellbereich der hinteren Sitze von 25,5 auf 27,0 cm wächst. Großfamilienpapas freuen sich über etwas ganz anderes: Erstmals ist der Santa Fe, wenn es gewünscht wird, auch als Siebensitzer bestellbar. Zwei Passagiere kommen in der dritten Sitzreihe unter. Werden die zusätzlichen Plätze nicht benötigt, verschwindet die geteilt umlegbare dritte Bank mit einem Handgriff vollständig im Kofferraumboden. Dann stehen 534 Liter Gepäckraumvolumen zum Bepacken bereit. Wird zudem der Hebel im Kofferraum gezogen, entsteht ein durchgängig ebener Ladeboden mit 1.680 Liter bis zu den Vordersitzen.


Im Motorraum ändert sich wenig. Der mit Start-Stop-Automatik ausgestattete und auf Euro 6 umgestellte Top-Diesel 2.2 CRDi legt um drei auf 200 PS zu. Das reicht für 203 km/h Spitze. Das maximale Drehmoment liegt statt bei 421 bei 440 Newtonmeter. Das bemerkt der Fahrer, weil die Schubkraft schon ab 1.750 U/min ansteht. Den 150 PS starken, auf bis zu 187 km/h laufenden 2.0 CRDi, der nicht mit der Sechsstufenautomatik kombinierbar ist, schaltet man mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Auf dem Papier verbraucht der Schwächere weniger: 5,8 statt 6,1 Liter. Das dritte Triebwerk, der 2,4 Liter große Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer, der ebenfalls Euro 6 erfüllt, liefert seine Kräfte einen Hauch früher als bisher ab, gehört mit seinen 188 PS aber weiterhin nicht zu den Kostverächtern. Die 9,4 Liter, die alle 100 km den 64 Liter-Tank verlassen, offenbaren, warum der Santa Fe besser ein Diesel sein sollte, denn der verbraucht als 2.2 CRDi mit 5,9 Liter auf 100 km durchschnittlich 3,5 Liter weniger als der Benziner.


Der Santa Fe 2.4 GDI 2WD Trend steht mit 30.790 Euro auf der Preisliste. Das Facelift des Hyundai, der weiterhin mit Zwei- oder Vierradantrieb bestellbar ist und mit fünf Jahren Garantie ausgeliefert wird, steht ab Januar beim Hyundai-Händler.

Lothar Erfert