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Neuer Jaguar F-Pace

Ein Jaguar ist eben doch nicht nur zu Klassik verdammt. Nach den Entscheidungen der Vergangenheit, auch Diesel in den Motorräumen der Traditionsmarke zu verfeuern, mit dem teils futuristischen XF in die Zukunft durchzustarten und den BMW 3er-Konkurrenten XE in die Welt zu setzen, ging es für Jaguar aufwärts. Mit dem ersten SUV des britischen Herstellers, dem neuen Jaguar F-Pace, wird sich dies wiederholen – keine schwer fallende Prognose.

Um zu wissen warum, muss man das Augenpaar nur auf das 4,73 Meter lange schöne Teil Alu gerichtet haben. Die Karosserie des neuen Jaguar F-Pace ist gefällig geschnitten und erinnert an Grill und Haube sowie im Rückleuchten-Design an den Jaguar XF, dessen Kofferraumvolumen der SUV mit 650 bis 1.700 Liter locker überbietet. Im Innenraum, der fünf Passagiere dank 2,87 Meter Radstand bequem unterbringt, setzt sich dieser Eindruck fort. Das Entertainmentsystem „InControl Touch Pro“ mit dem 10-Zoll-Touchscreen und schneller 3D-Navigation ist im Jaguar F-Pace zwar ganz neu, aber vieles mutet trotzdem vertraut an: das Lenkrad, die Instrumente auf dem 12,3-Zoll großen Display, die Mittelkonsole und die Bedienung des Ganzen.

Fünf Ausstattungslinien stehen im regulären Angebot. Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport und S. Zusätzlich gibt es den F-Pace zum Verkaufsstart als Sondermodell "First Edition". Das erkennt man an den Sonderfarben „Caesium Blue“ und „Halcyon Gold“ wie an mächtigen 22 Zoll-Leichtmetallfelgen, rot gefärbten Bremssätteln, Voll-LED-Scheinwerfern und glänzend schwarz lackierten Kotflügel-Lüftungsschlitzen. Der Karosserie-Kit des Topmodells "S" und das Panorama-Glasschiebedach gehören genauso zum üppigen Ausstattungsumfang wie die „Windsor“-Sportledersitze mit doppelten Kontrastnähten, luxuriöse Teppiche, beleuchtete Türeintrittsleisten aus Edelstahl und die schwarzglänzenden Einlagen mit der typisch britischen „Hahnentritt“-Struktur. Nutzt man das Fahrzeug als Wi-Fi-Hotspot, ist eine Anbindung von bis zu acht externen Geräten möglich. Adäquat abgesichert ist Jaguars SUV mit Assistenzsystemen wie dem Spurhalte-Assistenten, dem adaptiven Tempomat und der Fußgängererkennung.

Vier Motoren, die entweder mit dem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder der Achtstufen-Automatik von ZF verbandelt sind, stehen im neuen F-Pace zur Wahl. Zwei Dieselmotoren und zwei Leistungsstufen des Dreiliter-V6-Kompressor-Benziners mit 340 oder 380 PS. Der V6-Diesel leistet 300 PS und der mit 2,0 Liter Hubraum antretende Vierzylinder-Ölbrenner im F-Pace 20d 180 PS. Zu wenig Power angesichts des hohen Gewichts? So schwer ist der F-Pace gar nicht. Das Basismodell steht mit 1.665 kg auf der Waage – viel für ein Auto, wenig für ein SUV.

Schuften vorne unter der Haube alle 380 Kompressor-PS des F-Pace S AWD, beschleunigt der SUV wie ein gut gehender Sportwagen. In 5,5 Sekunden zeigt die Tachonadel auf die 100. Erst ab 250 km/h wird die Pace des F-Pace elektronisch abgeregelt. Dafür, dass die Kraft auch auf den Belag kommt, steht der serienmäßige Allradantrieb ein. Der arbeitet im Regelbetrieb im Hinterradmodus und schickt erst bei Schlupf via Lamellenkupplung des Verteilergetriebes die Kraft an die Vorderräder. Leichtes Gelände gelingt auch. Mit 25,5 Grad Böschungswinkel vorne, 52,5 cm Wattiefe und Offroad-Programmen.

Preis: 42.000 - 84.000 Euro
Im Frühjahr 2016 rollt der neue Jaguar F-Pace in die Verkaufsräume. Die Preise starten bei 42.390 Euro für das F-Pace Grundmodell 20d mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Heckantrieb. Die auf 2.000 Fahrzeuge limitierte F-Pace First Edition ist als 30d AWD mit 80.040 und als S AWD mit 84.350 Euro ausgepreist.

Text: Lothar Erfert