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Opel Diplomat Limousine (1969–1977)

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5.4 (230 PS)

4,6/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 230 PS
Ehem. Neupreis ab: 14.000 €
Hubraum ab: 5.400 ccm
Verbrauch: 18,5 l/100 km (komb.)
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Opel Diplomat Limousine (1969–1977)

Mercedes 300 SEL & Opel Diplomat V8 im Fahrbericht: 2 Luxus-Limos der 70er mit der Macht des V8
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Mercedes 300 SEL & Opel Diplomat V8 im Fahrbericht: 2 Luxus-Limos der 70er mit der Macht des V8

Es sind oft Kleinigkeiten, die einen bei Klassikern berühren. Wenn der Opel Diplomat nach jedem Kaltstart gierig anspringt und sofort flüsternd rundläuft, dann ist das an sich schon beeindruckend. Aber wenn der rot lackierte GM-Small-Block schon beim kleinsten Gasstoß im Stand sinnlich hin und her wiegt, dann ist das nur ein feines, aber glaubwürdiges Indiz für seine stets überflüssige Kraft, die er locker aus dem Ärmel schüttelt, so niedertourig, so selbstverständlich.

Motto des Opel Diplomat: Hubraum statt Nockenwellen
In Zahlen ausgedrückt heißt das: 230PS und 420Nm, aber Zahlen muss man erleben, und sie kommen einem hinter dem leider stillos lakritzigen Kadett-Berlina-Lenkrad des späten Opel Diplomat vor wie eine Welt. Es ist eine paradiesische Welt müheloser Zufriedenheit, mehr zu verlangen, wäre obszön. Die satten 230PS und üppigen 420Nm werden mit 15 Litern bezahlt - wenn sich der Gasfuß zurücknimmt. Auch das ist in Ordnung.Im Opel Diplomat glaubt man, dass die großen Dinge im Grunde einfach sind. Hubraum statt Nockenwellen, sachliche Linien statt barocker Pracht. Der große Wagen hat dennoch eine subtiles, differenziertes Wesen, man sehe sich nur die phänomenale Frontpartie mit den vielen gebrochenen Kanten an oder die Einfassung des leicht konkaven Heckfensters.Der Opel Diplomat ist nicht der übergroße tumbe Straßenkreuzer, der die pragmatische Philosophie des Nur-so-gut-wie-nötig predigt, wie uns einst der Test in automotorundsport suggerierte. Aber solche Sichtweisen müssen reifen, und der wiegende Motor gehört nicht in einen Test - ein solcher Satz hätte die messwertsüchtigen Techniker der Siebziger verstört.

Im Mercedes 300 SEL wartet eine andere Welt
Beim Mercedes 300 SEL berührt einen etwas anderes, noch vor dem Start. Nach sattem Schließen der Fahrertür schleicht sich eine stille Minute der Meditation ein. Das Draußen weicht vollständig dem Drinnen. Das Auge ist entzückt von so viel Schönheit, die in dezenter Ästhetik erstrahlt und eben keine protzige Pracht zelebriert.Wir weiden uns an den fein schraffierten Rundinstrumenten mit zierlichen Chromrähmchen, das kastanienbraune Wurzelnussholz strahlt eine Willkommenswärme aus, die einer zärtlichen Umarmung gleichkommt. Auch das elfenbeinfarbene Lenkrad des Mercedes 300 SEL will angefasst werden, der Automatikwählhebel geht mit ihm eine geradezu symbiotische Beziehung ein.

Mercedes in Manufakturqualität
Der Blick über die geschwungenen Rundungen der Haube mündet zielsicher im Stern, der ganz weit vorne erhaben auf einem Sockel thront, das hat etwas Beschützendes. Jäh beendet der Schlüsseldreh die Kontemplation. Fast hätten wir es vergessen, der Mercedes 300 SEL 3.5 ist ein Fahrzeug und kein Stilmöbel. Den erhabenen Lenkradwählhebel leicht runterziehen, schon ruckt D spürbar ein. Der Dreieinhalbliter-V8 läuft noch etwas hochtourig und muss sich erst finden, man wird auch später spüren, dass er nicht die stoische, gusseiserne Ruhe hat wie der Opel-V8.Seine auch in kurzhubigen OHC-Genen liegende Drehfreude kleiner Zylindereinheiten vermag die Viergangautomatik gekonnt umzusetzen. Kaum zu glauben, dass sie sogar beim verloursgepolsterten, luftgefederten Mercedes 300 SEL optional war. Immerhin braucht man die Fenster nicht zu kurbeln. Selbst wenn der Mercedes fährt, macht der rollende Salon große Freude, das Leistungshandicap gegenüber dem Opel ist de facto nicht spürbar.Schließlich sind 200PS und 290Nm stolze Werte, die allenfalls sein Bruder 6.3 übertrifft. Während der Opel Diplomat sanft gedämpften Detroit-V8-Sound intoniert, ohne jemals proletig aufzubollern, lässt sich der Mercedes 300 SEL erst obenheraus von einem 250 SE unterscheiden, wenn sein vehementes V8-Stakkato einsetzt.

Eklatante Unterschiede in der Leistungsentfaltung
Nicht das Temperament unterscheidet die beiden, vielmehr ist es die Art der Leistungsentfaltung. Beim Opel Diplomat V8 findet die Kraft der Gelassenheit im GM-Antriebsstrang ihre Fortsetzung: nur drei Gänge, die stets ruckfrei ins geschmeidige Drehzahlband passen, reichen. Wie war das noch? Alle großen Dinge sind einfach.Heute relativiert sich die im ams-Test bemängelte "Nervosität der Mercedes-Antriebseinheit". Im Klassikermodus wird nicht mehr ausgedreht, was die noch wandlerlose Mercedes-Automatik mit spürbarem Rucken quittiert. Da wird behutsam gefahren, da wird gecruist, da reicht die kraftvoll-niedertourige Leistungsentfaltung im mittleren Drehzahlbereich der Motoren völlig. Da steigert sich Opel Diplomat- und Mercedes 300 SEL-Fahren zum nervenschonenden Genuss kontemplativer Entschleunigung.

Gemütlicher Mercedes mit ruckiger Automatik
Beim Mercedes 300 SEL ist die Gemütlichkeit hinter dem großen Lenkrad noch ausgeprägter. Das liegt nicht nur an den Sofa-artigen Velourssitzen und am stilvollen Ambiente. Die in unserem Fotomodell frisch für 10.000 Euro überholte Luftfederung macht ihn zum schwebenden Gleiter. Es ist erstaunlich, wie sie die unebenen Landstraßen dritter Ordnung im Kreis Dachau wegbügelt, da helfen dem Opel weder Gewicht noch Radstand."Die Abstimmung von Federung und Dämpfung ist eben noch nicht vollends geglückt", schrieb Tester Reinhard Seiffert im Frühjahr 1970, nicht ohne die aufwendige DeDion-Achse des großen Opel Diplomat als Meilenstein zu würdigen. Eine an Blattfedern aufgehängte Starrachse sei zwar bei einem Maserati Ghibli nichts Despektierliches, bei einer Oberklasse-Limousine wie dem großen Opel jedoch ein Primitiv-Relikt.

Opel Diplomat ist agiler, liegt besser
Trotz sachlichen Designs, ganz ohne amerikanische Effekthascherei, trotz eines funktionellen Innenraums, der das Mercedes-300-SEL-Interieur zur Chippendale-Antiquität erklärt (alle Fensterrahmen sind beim Benz sogar lustvoll in Edelholz gefasst), hatte der große Opel Diplomat V8 immer so ein Schausteller-Image. Daran sind seine Vorgänger nicht ganz unschuldig, deren größte Tugend Zuverlässigkeit mit dem Makel rapiden Wertverlusts aufgewogen wurde.Der Opel Diplomat B ist anders, schon mit dem Einspritz-Sechszylinder gibt er den prächtigen, mühelosen Reisewagen. Besagte DeDion-Achse liefert zwar keinen sänftenartigen Komfort, dafür eine souveräne Straßenlage selbst in schnell gefahrenen Kurven und bei heftigen Bremsmanövern. Die letzte Disziplin schafft nur der luftgefederte Mercedes 300 SEL ganz ordentlich, bei ihm bleibt die Pendelachse besser im Zaum.Anders als damals im automotorundsport-Test ist der Opel Diplomat V8 heute keine zweite Wahl mehr. Unter dem Metzger- und Gastwirt-Image steckt ein Feingeist für Kenner, dessen Charakterzüge man sich erst erarbeiten muss. Der große Mercedes 300 SEL macht es einem leichter - wieder einmal.

So viel kosten Mercedes 300 SEL und Opel Diplomat V8
An den Preisverhältnissen hat sich seit 1969 kaum etwas geändert. Kostete der Opel Diplomat V8 im Jahr 1969 rund ein Drittel weniger als der Mercedes 300 SEL (Neupreise 1969: 20.260 gegenüber 29.637 Mark), liegen die beiden Autos auch heute noch in diesem Verhältnis auseinander.Ein Mercedes 300 SEL im Zustand 2 will laut Classic-Analytics mit rund 31.000 Euro bezahlt werden, im Zustand 4 sind etwa 7.100 Euro fällig. Der Opel Diplomat V8 ist mit 19.000 Euro/4.800 Euro wiederum rund ein Drittel günstiger. Ein Grund für die Preisunterschiede sind die Produktionszahlen: Vom Opel liefen mit 18.725 Exemplaren rund doppelt so viele vom Band (Mercedes 300 SEL: 9.583 Einheiten). Allerdings wurden von der Langversion bei Vogt nur 40 Fahrzeuge gefertigt - sie liegt preislich auf dem Niveau des 300 SEL.

Testwertung

4,0/5

Faszination: Opel Diplomat B V8 - Schweizer Garde
Autoplenum

Faszination: Opel Diplomat B V8 - Schweizer Garde

Die Standarten mit den Schweizer Farben flattern stolz im Wind und geben der dunklen Limousine bereits aus der Ferne etwas königliches. Als ob die Langversion im Opel Diplomat V8 nicht schon gediegen genug wäre.

Auch Opel hat einmal Luxuslimousinen gebaut. Bevor Insignia, Vectra, Astra und Corsa diem Marke in der wenig spektakulären Mittelklasse verschwinden ließen, dachten viele beim Logo mit dem Blitz vor allem an ein Auto: den Diplomat. Eine Luxuslimousine mit ausladenden Formen, die ihrem Namen alle Ehre macht. Das gilt insbesondere für den kosmosblauen Diplomat B 5.4 V8. In ihm gleiten wir gerade sanft über die Landstraße zwischen Groß-Gerau und Darmstadt. Die bunten Rapsfelder ziehen vorbei, die Luxuskarosse mit den beiden Schweizer Landesflaggen an den vorderen Kotfügeln gleitet wie ein fliegender Teppich über alle Unebenheiten hinweg. Die Passagiere betten sich auf blauen Stoffsitzen und genießen besonders im Fond den Komfort von Klimaanlage und verlängertem Radstand.

Die XL-Version des Opel Diplomat als Nachfolger von Kapitän und Admiral stammt aus dem Frühjahr 1976. Kaum mehr als ein paar handvoll Luxusversionen haben den um 15 Zentimeter verlängerten Radstand und bringen es so auf das Gardenmaß von 5,07 Metern. Ein Traum, wenn Opel wieder eine Luxuslimousine mit diesen Dimensionen auf die Räder stellen würde. Wie gut Luxusklasse und Opel zusammenpassen, zeigt die Ausfahrt vorbei an den Frühlingsfeldern und durch kleine Ortschaften. Immer wieder fallen die Blicke von Fußgängern und Autofahrer auf die glänzenden Standarten, denn die beiden Flaggen trägt der Diplomat mit besonderer Anmut und Grazie. Nie hat dieser einstige Konkurrent der Mercedes S-Klasse das Unternehmen Opel als Besitzer verlassen. Zu seiner aktiven Zeit wurde die elegant-kantige Limousine mit dem unübersehbaren US-Charme bei Empfängen und offiziellen Veranstaltungen in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn und in Bad Godesberg eingesetzt.

"Als der amerikanische Präsident Ford Deutschland besuchte, war das Begleitpersonal auch mit diesem Diplomat unterwegs", erzählt Heinz Zettl, bei Opel Vater über die Historienabteilung. "Opeleigene Fahrer chauffierten damit eine Fülle von Politikern vorwiegend aus dem Ausland."

Obwohl er schon im Frühjahr 1976 produziert wurde, ist der unter anderem mit einem Vinyldach ausstaffierte Edel-Opel nicht einmal 28.000 Kilometer gelaufen. Exklusiver geht es kaum. Außer man nennt eines von gerade mal vier Diplomat Cabriolets sein Eigen, die Opel als Einzelstücke in Handarbeit von den Firmen Fissore und Karmann fertigen ließ. Die Insassen des Diplomat müssen bei offiziellen Anlässen jeden Zentimeter des über fünf Meter langen hessischen Prachtmodells genossen haben. Denn noch heute strahlt der Diplomat B diese Lässigkeit nicht nur aus – er fährt sich auch so. Wer in den späten 60er und 70er Jahren einen Opel Diplomat fuhr, der hatte es geschafft, der gehörte zu den oberen Zehntausend. Zwischen 1969 und 1977 wurde der luxuriöseste Opel aller Zeiten produziert. Die Langversion war nicht nur selten, sondern auch teuer. Im August 1973 kostete der Diplomat 5.4 V8 Lang 36.600 D-Mark. Damit lag er auf Augenhöhe mit dem Mercedes 450 SEL, der mit 38.600 D-Mark kaum teurer war. Doch es ging auch günstiger. Die Version mit normalem Radstand startete im März 1969 bereits bei 20.260 D-Mark. Von den rund 21.000 gefertigten Diplomaten wurden knapp 10.000 mit dem kleineren 2,8-Liter-Triebwerk ausgeliefert. 11.000 Kunden wollten die pure V8-Power aus dem Hause Chevrolet und gönnten sich das Topmodell.

Die amerikanischen Designeinflüsse sind nicht nur durch die ausladenden Formen und die üppigen Chromelemente offensichtlich. Auch im Innenraum gibt es nicht nur Platz im Überfluss, sondern auch die seltene Unterbau-Klimaanlage, Alufelgen, Antennenfrontscheibe, Holzintarsien, Vinyldach, elektrischer Fensterheber und eine Batterie von Druckschaltern an der Oberseite des Armaturenbretts. Ungewöhnlich für eine Chauffeurlimousine mit langem Radstand: er verfügt weder über Kopfstützen für die Fondpassagiere noch über standesgemäße Ledersitze. Aber auch Velourssitze waren in den 70ern für viele ein Zeichen von automobilem Luxus.

Wer die blaue Diva besteigt, der setzt sich in ein automobiles Schlaraffenland. Der Diplomat bietet nicht nur Platz im Überfluss, sondern lässt einen für die Dauer der Fahrzeit auch von der Automobilhistorie der frühen 70er Jahre träumen. In Zeiten, als CO2 und andere Schadstoffe nicht einmal als dunkle Wolken am hellen Horizont standen, protzte der Diplomat mit einem Image, das bisher kein anderes Fahrzeug der Rüsselsheimer Volksmarke mehr hatte. Die lange Version dürfte dabei nur selten von den eigentlichen Hauptdarstellern bewegt worden sein. Die saßen gestern wie heute ausschließlich in der zweiten Reihe und genossen den exzellenten Fahrkomfort. Fahrer wie Insassen werden - insbesondere nach heutigen Maßstäben - auf besonders sanfte Art entschleunigt. In einem Diplomat fährt man nicht schnell durch Kurven oder beschleunigt unstandesgemäß am Ortsausgang. Stattdessen lässt man die beiden Standarten bei gemäßigter Fahrt sanft im Wind flattern und genießt den sanft im Hintergrund blubbernde Achtzylinder.

Dabei ist es nicht so, als könnte der große Blaue nicht, wenn er nur wollte. Der Chevrolet-Motor lässt vom Start weg Gefühle wie in der amerikanischen Staatslimousine aufkommen. Statt des europäischen, aber wenig passenden Sechszylinders mit 2,8 Litern Hubraum und 165 PS bietet der 327er-Langhuber 169 kW/230 PS bei 4.700 U/min. Wer es darauf anlegt, drückt den 1,7 Tonnen schweren Hecktriebler über 200-km/h-Marke. Das maximale Drehmoment von 427 Nm bei 3.100 Touren ist auch nach heutigen Maßstäben noch beachtlich. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse geschah über die dreistufige Turbo-Hydramatic aus dem Hause General Motors. Für derartige Leistungen gab es nichts im Opel-Konzernregal. Der hochrangige Passagier im Fond hinten rechts hat den exzellenten Federungskomfort sicher schnell lieben gelernt. Hier haben die Opel-Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Statt der üblichen Starrachse flaniert das Diplomatenheck auf einer aufwendigen und vergleichsweise teuren DeDion-Hinterachse, die sich spürbar auf den Langstreckenkomfort auswirkt. Optional verfügbar die in den 70er Jahren besonders beliebte Niveauregulierung. Doch nicht nur bei der Komfortausstattung macht der Opel Diplomat keine Kompromisse. Neben üppigen Knautschzonen, einer besonders unfallsicheren Fahrgastzelle und Automatikgurten sorgten Scheibenbremsen rundum für ein Gefühl wie in Abrahams Schoß. Fahrer und Gefahrener störte sich an dem Durchschnittsverbrauch von mindestens 20 Litern auf 100 Kilometern damals ebenso wenig wie an dem Spurtpotenzial 0 auf 100 km/h in zehn Sekunden.

Das Ende der sagenhaften Diplomaten-Ära kam denn auch in der zweiten Hälfte der 70er Jahre. Die Ölkrise war für den Niedergang von Opels Luxuslimousine dabei weit weniger entscheidend als die geringe Akzeptanz bei der zahlungskräftigen Kundschaft. Wer nobel reisen und repräsentieren wollte, der entschied sich für die Mercedes S-Klasse oder die ebenfalls im Jahre 1977 vorgestellte 7er Reihe von BMW. So wurde auch der mächtige Diplomat 1977 von einem modischen und europäischen Opel Senator abgelöst. Doch auch er hatte es gegen die übermächtige Premiumkonkurrenz schwer und wurde letztlich nach der zweiten Generation eingestellt. Bleibt abzuwarten, ob General Motors noch einmal einen Vorstoß in die Luxusliga wagt. Schließlich hat man sich nach wenig erfreulichen 90er Jahren sogar von der großen Omega-Klasse verabschieden müssen. Luxus und GM - das gibt es bis auf weiteres nur in den USA, mit dem Edelableger Cadillac. Der stellt mit dem DTS nach wie vor die Limousine des amerikanischen Präsidenten her. So schließt sich der Kreis.

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