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Testbericht

Hanne Schweitzer/SP-X, 14. April 2016

Während die Preise der großen Traumwagen wie Porsche 911 längst abgehoben sind, gibt es bei den Alltagsautos „von früher“ diverse Modelle, die noch gar nicht so lange vom Gebrauchtwagen zum Liebhaberstück avanciert sind – und deren Wert nun steigt. In einer umfassenden Auswertung haben die Internetbörse mobile.de und das Nachrichtenmagazin focus.de Wertzuwächse zusammengestellt. Wir haben fünf Beispiele von Oldtimern unter 10.000 Euro rausgepickt, die bereits ordentlich an Wert zulegt, aber noch Potenzial nach oben haben.
 
 
BMW 3er Cabrio (E30): Wer 2010 ein Cabrio der zweiten 3er-Reihe von BMW gekauft hat, kann sich nun glücklich schätzen: In sechs Jahren haben die von 1985 bis 1993 gebauten, offenen Fahrzeuge der Baureihe E30 ihren Wert verdoppelt. Heute kosten sie im Schnitt knapp 10.000 Euro, Tendenz steigend. In diesem Jahr feiert die Marke BMW ihren 100. Geburtstag, das pusht das Interesse an den Klassikern aus München zusätzlich.
 
 
Mercedes W123 Kombi: Während die Preise für die Limousine des Strich-Acht-Nachfolgers eher stagnieren, ziehen die des deutlich selteneren Kombi an: Innerhalb eines Jahres ist der Durchschnittpreis des T-Modells um fast 20 Prozent gestiegen und liegt jetzt bei knapp 8.000 Euro. Bei dem Vorläufer der E-Klasse sehen die Experten eine Tendenz nach oben.
 
VW T3: Vom Gebrauchtwagen zum Liebhaberstück avanciert ist mittlerweile auch die dritte Generation Bulli. Seine Vorgänger sind längst Kult, nun ist das von 1979 bis 1992 produzierte Modell dran – die letzte Transporter-Baureihe mit Heckantrieb. Im vergangenen Jahr sind die Preise um ein Drittel gestiegen und liegen derzeit im Schnitt bei rund 8.000 Euro – wer noch einen Bulli haben will, sollte wohl jetzt zugreifen.
 
Mazda MX-5 1. Generation: Mit dem Klappscheinwerfer-Modell läutete Mazda 1989 die Renaissance der Roadster ein. In den vergangenen Jahren lagen die Durchschnittspreise ohnehin recht stabil zwischen 3.500 und knapp 4.000 Euro, nun sehen die Experten eine steigende Tendenz. Im vergangenen Jahr zogen die Preise an, liegen derzeit bei rund 4.300 Euro.
 
Audi 80 B2: Dass die von 1978 bis 1986 produzierte Baureihe mal Kult werden sollte, hätte sich wohl kaum jemand träumen lassen. Lag der Preis 2010 noch bei rund 2.300 Euro, werden nun schon im Schnitt 4.100 Euro aufgerufen. Allein im vergangenen Jahr ist sein Wert um etwa 40 Prozent gestiegen, Experten sehen tatsächlich noch Potenzial. Sein Vorgänger B1 liegt immerhin schon bei 5.800 Euro Durchschnittpreis.

Fazit
Auch Alltagsautos reifen zu Klassikern. Nicht bei allen hätte man überhaupt Preissteigerungspotenzial erwartet.

Quelle: Autoplenum, 2016-04-14

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