Kia Pro Ceed 1.6 - Nachgezogen
Testbericht
Mit gestrafftem Gesicht und neuen Ausstattungsdetails will sich der Kia Pro Ceed im Modelljahr 2011 in Szene setzen.
Die Zeit der zahllosen Gesichter im Hause Kia endet sich langsam dem Ende. Nachdem Peter Schreyer vor Jahren das Design-Zepter beim koreanischen Autohersteller übernommen hatte, dauerte es eine ganze Zeit, ehe sich Kia mit einem echten Markengesicht präsentieren konnte. Mit der Modellpflege des Kia Pro Ceed, der dreitürigen Version des Kompaktklassemodells Ceed, ist ein weiterer Schritt in die rechte Richtung getan.
Kia hat 2011 ein wichtiges Jahr vor sich. Der Kia Optima kommt als Konkurrent von VW Passat, Opel Insignia und Ford Mondeo auch nach Deutschland, der Picanto feiert auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März seine Weltpremiere und der Nachfolger des Kleinwagens Rio steht zum Sommer ebenfalls in den Startlöchern. Dem Pro Ceed kommt mit seiner Modellpflege da nur eine geringe Bedeutung zu. Doch als Imagemodell ist die Coupéversion des Ceed nicht zu verachten. Auch er verfügt ab sofort über das Markengesicht mit spitz zulaufenden Scheinwerfern, einhelligem Kühlergrill im Doppeltrapez-Design und neuer Frontschürze.
Im Innenraum des Pro Ceed hat sich nach der Modellpflege des Kia-Jahrgangs 2011 nur wenig getan. Als neue Ausstattungselemente gibt es unter anderem eine Rückfahrkamera und eine portable Navigationslösung. Das fest installierte Navigationssystem (Serie ab Ausstattung „Mind“) beinhaltet nunmehr eine Rückfahrkamera, deren Bilder auf den 6,5-Zoll-Touchscreen übertragen werden. Neu angeboten wird zudem ein portables Navigationssystem als preisgünstige Sonderausstattung. Zu dem System mit 4,3 Zoll großem Display gehört eine vorinstallierte Docking-Station. Der Basispreis für den 125 PS starken Kia Pro Ceed 1.6 Vision liegt bei 16.350 Euro. Weiterhin ist der Dreitürer in den Modellvarianten Spirit und Mind sowie als Diesel erhältlich.






























