Opel hebt Zafira-Prognose an und stoppt Zwangsversetzung

Testbericht
Der neue Opel Zafira Tourer kommt an. Sowohl Medien, Händler, Großkunden als auch die Öffentlichkeit haben ihn insbesondere auf der gerade stattfindenden IAA sehr positiv aufgenommen und bewertet. Aus diesem Grund hat der Opel-Vorstand die Verkaufsprognosen für das Fahrzeug aktuell angehoben. Mit entsprechenden Auswirkungen für die Beschäftigten im Werk Bochum.
Aufgrund der guten Aussichten wird das Bochumer Opel-Werk, in dem der Zafira Tourer exklusiv gefertigt wird, im nächsten Jahr besser als geplant ausgelastet. Damit könne den Mitarbeitern, denen zuletzt im Rahmen der laufenden Restrukturierung ein Ersatzarbeitsplatz im Werk Rüsselsheim angeboten worden war, eine Weiterbeschäftigung in Bochum ermöglicht werden, teilt der Autobauer mit.
Die Entscheidung dürfte die Mitarbeiter ebenso erfreuen wie den Betriebsrat des Bochumer Werkes, Rainer Einenkel. Er hatte in den vergangenen Wochen nicht ausgeschlossen, gegen drohende Kündigungen von rund 80 Beschäftigten vor das Arbeitsgericht zu ziehen. Die betroffenen Mitarbeiter hatten einen Wechsel ins Rüsselsheimer Stammwerk abgelehnt. Es drohten Änderungskündigungen. Insgesamt sind im Zuge des Sanierungsprogramms in Bochum 1.800 Stellen dem Rotstift zum Opfer gefallen; verblieben sind 3.100 Opelaner. Betriebsrat und IG Metall hatten moniert, dass mit der Zwangsversetzung wichtige Fachleute abgezogen werden, die man für den Zafira-Anlauf aber dringend benötigt. (Auto-Reporter.NET/br)





























