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Volvo XC60 SUV Mild-Hybrid 2.0 B5 250 PS (seit 2025)

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CARWALK_-_Der_Autoblog
22 Tage
Leider wird der Volvo XC60 T8 AWD Plug-in Hybrid (noch) nicht separat aufgeführt, daher findet mein Erfahrungsbericht hier seinen Platz. Volvo hat seinem Bestseller zum aktuellen Modelljahr eine behutsame, aber wirkungsvolle Frischekur spendiert hat. Auffälligstes Erkennungsmerkmal ist der neu gestaltete Kühlergrill. Im Inneren findet sich unter anderem das überarbeitete Infotainment sowie aufgefrischte Materialien. Ich durfte den Volvo XC60 Plug-in-Hybrid T8 AWD in der Ausstattungslinie Ultra Bright im Alltag wie auf der Langstrecke ausführlich erfahren. Der Zweiliter-Turbo leistet hier 228 kW (310 PS), flankiert vom identischen Elektromotor mit 107 kW (145 PS). Im Fall des T8 bedeutet das: null auf hundert in unter fünf Sekunden, ein Wert, der in dieser Fahrzeug- und Gewichtsklasse durchaus Eindruck hinterlässt. Die Höchstgeschwindigkeit ist Volvo-typisch bei 180 km/h elektronisch abgeregelt. Rein elektrisch sind bis zu 140 km/h möglich, was den E-Modus auch jenseits des Stadtverkehrs alltagstauglich macht. Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig eine auf den Hybridantrieb abgestimmte Achtgang-Automatik. Sie wechselt die Gänge komfortabel, aber mit der nötigen Präzision, wenn Leistung abgerufen wird. Wer maximal effizient unterwegs sein möchte, aktiviert die Eco-Funktion. Motorsteuerung, Schaltpunkte und Ansprechverhalten werden entsprechend angepasst, parallel arbeitet die Klimatisierung im Eco-Climate-Modus energieschonender. Seine Sparsamkeit spielt der XC60 T8 — wie jeder Plug-in-Hybrid — vor allem dann aus, wenn die Batterie konsequent genutzt und regelmäßig geladen wird. Im elektrischen Betrieb lag der Verbrauch bei 26,5 kWh pro 100 Kilometer inklusive Ladeverluste. Die Realität pendelt sich — fährt man überwiegend im Hybridbetrieb ohne konsequentes Nachladen — eher im Bereich klassischer Benziner dieser Leistungsklasse ein. Das bedeutet rund 8 bis 9 Liter auf 100 Kilometer. Verbaut ist die größere, mit dem Update eingeführte Lithium-Ionen-Batterie mit 18,8 kWh brutto, wovon rund 14,9 kWh netto nutzbar sind. Gegenüber der früheren 11,6-kWh-Einheit ein spürbarer Fortschritt. Nach WLTP ermöglicht das elektrische Reichweiten von 77 bis 80 Kilometern. Im Alltag — abhängig von Temperatur, Topografie und Fahrprofil sind realistische 55 bis 70 Kilometer drin. Die Batterie sitzt platzsparend im Mitteltunnel, was sich positiv auf Schwerpunkt und Innenraumlayout auswirkt. Geladen wird serienmäßig mit 3,7 kW an der Wallbox, eine Vollladung dauert so rund fünf Stunden. Optional beziehungsweise ausstattungsabhängig ist ein 6,4-kW-On-Board-Charger erhältlich, der die Ladezeit auf etwa drei Stunden verkürzt. Eine DC-Schnellladefunktion hätte ich mir zum aktuellen Modelljahr dennoch gewünscht. Viele moderne PHEV bieten diese inzwischen und fördern damit die elektrische Nutzung im Alltag spürbar. Geladen wird per externem Kabel über den Anschluss hinter der Klappe am vorderen linken Kotflügel — klassisch PHEV, unkompliziert im Handling. Im reinen Elektrobetrieb lässt sich das große SUV angenehm leise und souverän bewegen. Beinahe wie ein vollwertiges Elektroauto, solange Energie im Akku ist. Ist diese aufgebraucht, schaltet sich der Verbrenner nahezu unmerklich zu. Das Zusammenspiel beider Antriebe wirkt sehr harmonisch, Übergänge sind weich und akustisch zurückhaltend. Wird spontan Leistung abgerufen, benötigt das System gelegentlich einen kurzen Moment, um sich zu sortieren. Im Sport- beziehungsweise Power-Modus ist das Antriebssystem jedoch deutlich reaktionsfreudiger vorkonditioniert, was spürbar mehr Spontanität bringt. Allerdings zulasten der Effizienz. Unter Volllast schiebt der T8 beeindruckend kraftvoll an und untermalt das Ganze mit einem angenehm präsenten, aber nie aufdringlichen Klangbild. Teil des Effizienzkonzepts ist die Segelfunktion „Eco-Coast“. Nimmt man bei Geschwindigkeiten ab etwa 65 km/h den Fuß vom Fahrpedal, entkoppelt der Antriebsstrang. Das Fahrzeug rollt im Leerlauf, kinetische Energie wird optimal genutzt. Zusätzlich ermöglicht der XC60 das aus BEVs bekannte One-Pedal-Driving. Beim Lupfen des Fahrpedals verzögert das SUV spürbar bis hin zum Stillstand, besonders im urbanen Stop-and-Go ein echter Komfortgewinn. Über „Hold“ lässt sich der aktuelle Batteriestand konservieren, während „Charge“ ein aktives Nachladen über den Verbrenner ermöglicht. Besonders clever: Wird ein Ziel ins Navigationssystem eingegeben, verteilt „Predictive Efficiency“ den elektrischen Energieeinsatz automatisch entlang der Route. So fährt der XC60 nicht stumpf zuerst elektrisch und danach rein fossil, sondern nutzt Strom dort, wo er den größten Effizienzvorteil bringt — etwa innerorts oder in Umweltzonen. Die Basis für das gewohnt komfortable und kultivierte Fahrerlebnis legt beim Volvo XC60 T8 AWD Plug-in Hybrid ein harmonisch abgestimmtes Fahrwerkslayout. Die adaptive Luftfederung in Kombination mit der aktiven Four-C-Fahrwerkstechnik passt sich permanent an Fahrbahnzustand und Fahrstil an. Gleichzeitig sorgt die integrierte Niveauregulierung dafür, dass die Bodenfreiheit unabhängig von Beladung oder Passagieranzahl konstant bleibt — ein spürbarer Vorteil sowohl im Alltag als auch auf längeren Reisen. Gerade auf rutschiger Fahrbahn, bei Schnee oder Eis vermittelt der XC60 mit seinem Allrad zusätzliche Souveränität und Traktion. In der von mir gefahrenen Konfiguration mit adaptivem Luftfahrwerk eröffnen sich mehrere Fahrprogramme, die Charakter und Dämpferabstimmung gezielt variieren. Neben komfortorientierten Setups steht auch ein Dynamikmodus bereit, der das große SUV spürbar straffer auftreten lässt. Kurvengeschwindigkeiten meistert der XC60 damit erstaunlich gelassen — nicht zuletzt begünstigt durch den tiefen, ausgewogenen Schwerpunkt, der aus der zentral im Fahrzeug platzierten Batterie resultiert. Und dennoch: So beeindruckend die fahrdynamischen Reserven auch sind, reizvoller empfand ich dieses souveräne Dahingleiten. Möglichst viele Strecken rein elektrisch, leise und gelassen zurückzulegen, passt schlicht besser zum Charakter dieses Antrieb. Leistung wäre jederzeit abrufbar, musste aber selten bewiesen werden. Eine praktische Alltagserleichterung liefert das luftgefederte Fahrwerk ebenfalls. Per Knopfdruck lässt sich das Heck um rund fünf Zentimeter absenken. Gerade beim Be- und Entladen oder beim Ankuppeln eines Anhängers oder Wohnwagens ein spürbarer Komfortgewinn. Auch als Zugfahrzeug zeigt sich der Plug-in-Hybrid standesgemäß aufgestellt. Gebremste Anhänger dürfen bis zu 2,25 Tonnen wiegen, ungebremste bis 750 Kilogramm. Wird der Allradmodus aktiviert, steht maximale Traktion im Fokus. Darauf aufbauend stellt der XC60 bei niedrigen Geschwindigkeiten zusätzlich den Off-Road-Modus bereit. In diesem hebt sich die Bodenfreiheit um 40 Millimeter, Bergabfahrhilfe und Lenkunterstützung werden angepasst, während Kompass und Höhenmesser in der digitalen Instrumentenanzeige Offroad-Ambitionen unterstreichen. Überschreitet man 40 km/h, wechselt das System automatisch zurück in den Hybridmodus. Im Innenraum folgt der Volvo XC60 T8 AWD Plug-in Hybrid konsequent jener skandinavischen Designphilosophie, die man mittlerweile sofort mit der Marke verbindet: kühl in der Klarheit, zugleich warm in Materialwahl und Atmosphäre. Gerade im direkten Wettbewerbsumfeld gelingt Volvo dieser Spagat besonders gut — reduziert, aber nie nüchtern. Die Materialien unterstreichen den nachhaltigen Anspruch, ohne beim haptischen Eindruck Kompromisse einzugehen. Horizontale Linienführungen strukturieren das Cockpit und erzeugen ein spürbares Raumgefühl. Aufgebrochen wird diese Weite durch die Lüftungsdüsen an den äußeren Enden der Armaturentafel sowie den freistehenden, hochkant positionierten Touchscreen im Tablet-Format — das zentrale Bedienelement des Innenraums. Das Infotainmentsystem basiert auf Android Automotive und wurde gemeinsam mit Google entwickelt. Der zentrale Touchscreen bietet eine vereinfachte Menüstruktur, häufig genutzte Funktionen sind mit weniger Klicks erreichbar. Google Maps, Google Assistant sowie weitere Apps sind tief ins System integriert und ermöglichen eine Bedienlogik, die viele Nutzer bereits aus ihrem Smartphone-Alltag kennen. Navigation inklusive Echtzeit-Verkehrsdaten, sprachgesteuerte Fahrzeugfunktionen oder Musikstreaming lassen sich intuitiv per Sprachbefehl steuern. Auch Over-the-Air-Updates gehören zum Systemumfang, sodass Software und Funktionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg aktuell bleiben. Trotz fortschreitender Digitalisierung verzichtet Volvo nicht vollständig auf physische Bedienelemente. Ein zentraler Lautstärkeregler sowie Multifunktionstasten am Lenkrad bleiben erhalten — ein sinnvoller Mix aus Touch- und haptischer Steuerung, den ich sehr begrüße. Ich durfte auf sehr komfortabel ausgeformten Sitzen Platz nehmen, die bis hin zu elektrisch einstellbaren Komfortsitzen mit Memory-Funktion, ausziehbarer Beinauflage, Sitzbelüftung sowie Massagefunktion einiges bieten. Auch im Fond überzeugt der XC60 mit großzügigen Platzverhältnissen. Selbst großgewachsene Mitfahrer finden ausreichend Bein- und Kopffreiheit, während die ausgeformten äußeren Rücksitze ebenfalls hohen Langstreckenkomfort bieten. Die Kopfstützen lassen sich praktischerweise elektrisch absenken, um die Sicht nach hinten zu verbessern, während sich die Rücksitzlehnen im Verhältnis 60:40 oder komplett umlegen lassen. Für ein besonders luftiges Raumgefühl sorgt das serienmäßige Panorama-Glasdach, das sich weit öffnen oder zur Belüftung aufstellen lässt. Auch beim Ladeabteil zeigt sich der XC60 praxisorientiert. Der Kofferraum ist gleichmäßig geschnitten und bietet ein tolles Ladevolumen. Werden die Lehnen umgelegt, entsteht eine ebene Ladefläche und ein großer Stauraum. Die weit öffnende Heckklappe ermöglicht einen komfortablen Zugang, während sich diese elektrisch oder per Fußsensor öffnen und schließen lässt. Verzurrösen, Taschenhaken, Trennnetz sowie zusätzliche Staufächer im Ladeboden erhöhen den Alltagsnutzen zusätzlich.
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