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Opel Vectra Limousine (2002–2008)

Alle Motoren

2.8 V6 Turbo (250 PS)

0/0
Leistung: 250 PS
Ehem. Neupreis ab: 32.340 €
Hubraum ab: 2.792 ccm
Verbrauch: 10,3 l/100 km (komb.)

2.2 direct (155 PS)

3,9/5 aus 8 Erfahrungen
Leistung: 155 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.595 €
Hubraum ab: 2.198 ccm
Verbrauch: 7,5 l/100 km (komb.)

2.8 V6 Turbo (230 PS)

4,1/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 230 PS
Ehem. Neupreis ab: 30.700 €
Hubraum ab: 2.792 ccm
Verbrauch: 10,3 l/100 km (komb.)

1.6 (100 PS)

4,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 20.145 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 7,2 l/100 km (komb.)

2.0 Turbo (175 PS)

3,3/5 aus 3 Erfahrungen
Leistung: 175 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.300 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 8,6 l/100 km (komb.)

OPC (280 PS)

3,8/5 aus 4 Erfahrungen
Leistung: 280 PS
Ehem. Neupreis ab: 40.910 €
Hubraum ab: 2.792 ccm
Verbrauch: 10,4 l/100 km (komb.)

OPC (255 PS)

0/0
Leistung: 255 PS
Ehem. Neupreis ab: 37.800 €
Hubraum ab: 2.792 ccm
Verbrauch: 10,4 l/100 km (komb.)

3.2 V6 (211 PS)

3,6/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 211 PS
Ehem. Neupreis ab: 27.145 €
Hubraum ab: 3.175 ccm
Verbrauch: 9,8 l/100 km (komb.)

1.8 (122 PS)

3,7/5 aus 9 Erfahrungen
Leistung: 122 PS
Ehem. Neupreis ab: 21.500 €
Hubraum ab: 1.796 ccm
Verbrauch: 7,6 l/100 km (komb.)

1.8 (140 PS)

3,9/5 aus 6 Erfahrungen
Leistung: 140 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.655 €
Hubraum ab: 1.796 ccm
Verbrauch: 7,0 l/100 km (komb.)

1.6 Twinport (105 PS)

0/0
Leistung: 105 PS
Ehem. Neupreis ab: 22.420 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 6,8 l/100 km (komb.)

2.2 (147 PS)

4,2/5 aus 17 Erfahrungen
Leistung: 147 PS
Ehem. Neupreis ab: 22.850 €
Hubraum ab: 2.198 ccm
Verbrauch: 8,2 l/100 km (komb.)

2.2 DTI (125 PS)

3,9/5 aus 20 Erfahrungen
Leistung: 125 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.200 €
Hubraum ab: 2.171 ccm
Verbrauch: 6,0 l/100 km (komb.)

1.9 CDTI (150 PS)

3,8/5 aus 15 Erfahrungen
Leistung: 150 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.995 €
Hubraum ab: 1.910 ccm
Verbrauch: 5,7 l/100 km (komb.)

3.0 V6 CDTI (184 PS)

3,7/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 183 PS
Ehem. Neupreis ab: 31.300 €
Hubraum ab: 2.958 ccm
Verbrauch: 6,9 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (120 PS)

3,6/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 120 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.745 €
Hubraum ab: 1.910 ccm
Verbrauch: 5,7 l/100 km (komb.)

2.0 DTI (100 PS)

4,1/5 aus 7 Erfahrungen
Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 22.050 €
Hubraum ab: 1.994 ccm
Verbrauch: 5,6 l/100 km (komb.)

3.0 V6 CDTI (177 PS)

3,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 177 PS
Ehem. Neupreis ab: 28.345 €
Hubraum ab: 2.958 ccm
Verbrauch: 7,0 l/100 km (komb.)

1.9 CDTI (100 PS)

3,7/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.525 €
Hubraum ab: 1.910 ccm
Verbrauch: 5,7 l/100 km (komb.)
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Opel Vectra 2002 - 2008

Die dritte Generation der Vectra Limousine produzierte Opel von 2002 bis 2008. Das Modell wird leider nicht mehr hergestellt, kann aber auf eine lange Bauhistorie von 32 Jahren zurückblicken, in denen es viele Fahrer immer wieder von Neuem begeisterte. 1988 verließ die erste Generation des beliebten Fahrzeugs die Werkstätten. Ganze 3,9 von fünf verfügbaren Sternen erhält das Fahrzeug im Durchschnitt, was es gegenüber Vergleichsmodellen seiner Klasse sehr vorteilhaft abschneiden lässt. Dieser Score wurde von uns anhand des Durchschnitts aller bis heute eingegangenen Erfahrungsberichte berechnet. Im Moment sind das 100 an der Zahl. Die Bewertungen auf unserer Plattform stammen von Fahrern sowie Fahrzeughaltern — auf diese Weise entstanden viele Aussagen, die zusammen einen guten Überblick über Vorzüge und mögliche Macken der jeweiligen Autos geben. Was die Fachleute von diesem Modell halten, erfährst du in den zwei Tests oder Fahrberichten. In den Beiträgen geht es auch viel um Updates, Facelifts und die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten.

Die Maße des Wagens sind für seine Fahrzeugklasse weder besonders klein noch besonders groß: Die Breite beträgt in dieser Baureihe im Minimum 1.798 Millimeter, in der Höhe sind es mindestens 1.449 Millimeter und die Länge beträgt 4.596 Millimeter oder mehr (die genauen Maße sind abhängig von der gewählten Motorisierung). Der Radstand ist mit mindestens 2.700 Millimetern ein gutes Mittelmaß, das für ein angenehmes Fahrgefühl bei akzeptablem Wendekreis sorgt. Bei dieser Baureihe stehen dir Modelle mit vier oder fünf Türen sowie fünf Sitzen zur Verfügung. Das Kofferraumvolumen von mindestens 875 Litern (mit heruntergeklappten Sitzen) ist entsprechend der Fahrzeuggröße auch vergleichsweise knapp bemessen. Im Normalzustand kommst du immerhin auf mindestens 365 Liter.

Bei der Motorisierung hast du die Auswahl zwischen zwölf Benzinern und sieben Dieselmotoren. Mit einem Leergewicht von 1360 kg bis 1638 kg liegt das Fahrzeug im durchschnittlichen Gewichtsbereich. Das heißt du hast hier noch einigen Spielraum beim Zuladen. Eine maximale Anhängelast von mindestens 1.300 kg (gebremst) oder 680 kg (ungebremst) kann der Mittelklassewagen ziehen.

Nach Meinung unserer Fahrer ist der 2.2 (147 PS) die beste Maschine, denn er wurde mit 4,2 von fünf Sternen belohnt. Die Maschine mit den meisten PS ist der OPC (280 PS). Der Motor befindet sich damit im Mittelfeld der PS-Größen, was unseren Usern aber nur noch 3,8 von fünf Sternen wert ist. Aber es muss nicht immer ein PS-starker Antrieb sein, der überzeugt: Der 2.0 DTI (100 PS) verbraucht kombiniert nur fünf Liter Diesel pro 100 Kilometer (nach Herstellerangaben). Das macht ihn für alle spannend, die ihre Spritkosten möglichst gering halten möchten. Je nachdem für welchen Motor du dich entscheidest, entspricht das Auto den Schadstoffklassen EU4 oder EU3 und wird sich somit mehr oder weniger schädlich auf die Umwelt auswirken. Die CO2-Emissionen betragen bei einigen Varianten bis zu 264 Gramm pro 100 Kilometer und sind damit ziemlich schlecht.

Noch Fragen? Dann klick dich ruhig nochmal durch unsere Testberichte. Falls du dich für den Opel entscheiden solltest, dann schreib hier gerne über deine Erfahrungen mit der Limousine.

Alle Tests

Opel Vectra Limousine (2002–2008)

Der stärkste Opel aller Zeiten: Opel Vectra OPC im Test
auto-news

Vectra OPC: Der mit 280 PS stärkste Opel aller Zeiten im Test

München, 28. Juni 2007 – Über mangelndes Aufsehen braucht man sich mit dem Opel Vectra OPC wahrlich keine Sorgen zu machen. Überall wo wir mit unserem Testwagen auftauchten, ernteten wir die komplette Palette der Gefühlsäußerungen von purem Neid über neugieriges Interesse bis hin zu verächtlichen Blicken. Mit einem Vectra OPC kann einem also nahezu alles passieren. Auffälliger geht es kaum Hauptgrund war in unserem Fall sicherlich die sehr auffällige Lackierung im OPC-typischen Arden-Blau. Ansonsten unterscheidet sich der stärkste Opel von den herkömmlichen Vectra-Modellen vor allem durch die weit heruntergezogene Frontschürze mit großem Lufteinlass und die integrierten Nebelscheinwerfer in Punktstrahler-Optik. Das Heck des Sportlers ist geprägt von einem markanten Stoßfänger mit diffusorartigen Konturen, dezenten Spoilerlippen sowie einer zweiflutigen Abgasanlage mit trapezförmigen Endrohren, deren Sound vor allem im Niedertourenbereich für Gänsehaut sorgt. Auffällig sind auch die serienmäßigen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 235er-Reifen. In 6,3 Sekunden auf Tempo 100 Unter der Motorhaube der Mittelklasselimousine verrichtet ein V6-Motor mit 2,8 Liter Hubraum seine Arbeit. Er leistet 280 PS und beschleunigt den schnellen Rüsselsheimer in 6,3 Sekunden auf Landstraßentempo. Der OPC-Tacho reicht zwar bis 300 km/h, aber anders als bei seinem Vorgänger regelt das Opel Performance Center den blauen Sportler bei 250 Sachen ab. Das Drehmoment von 355 Newtonmeter stemmt der Sechszylinder bereits bei 1.800 Touren auf die Kurbelwelle. Der Testverbrauch des blauen Opels lag zwischen 13,3 und 14,2 Liter Super plus.

Keine ideale Kombination Bei forscher Fahrweise merkt man schnell, dass 280 PS und Frontantrieb eine nicht ganz ideale Kombination sind. Vor allem bei scharfen Richtungswechseln mit dem Fuß auf dem Gaspedal kann sich der Vectra OPC nicht gänzlich von den Einflüssen des Frontantriebkonzepts befreien. Resultat ist ein vehementes Untersteuern. Auch der flotte Ampelstart überfordert die Traktion des Opel ein wenig. Beim Kickdown des Gaspedals hebt sich die Front des Wagens deutlich an und die Kraft des Sechszylinders kann nicht optimal auf die Vorderachse übertragen werden. Quietschende Reifen und ein leicht schlingerndes Fahrzeug sind also keine Seltenheit, wenn man seinem Ampelnachbarn zeigen will, was man hinter dem Steuer so drauf hat. Einstellbares Fahrwerk auf Knopfdruck Die Stärken des OPC-Fahrwerks machen sich eher auf schnellen Autobahnfahrten bemerkbar. Hohe Geschwindigkeiten meistert der Rüsselsheimer tadellos. Per Knopfdruck hat der Fahrer die Wahl zwischen der herkömmlichen Komfort-Einstellung und dem etwas strafferen Sport-Modus. Der Unterschied ist allerdings marginal. Im Sport-Setup spürt man kleine Schläge und Bodenwellen jedoch etwas deutlicher. Das Fahrverhalten der Limousine ändert sich dadurch aber nicht. Knackige Gangwechsel Kupplung und Sechsgangschaltung fügen sich nahtlos in das Sport-Konzept des OPC ein. Das linke Pedal fordert vom Fahrer zwar etwas mehr Kraftaufwand als gewohnt, wirkt dennoch nicht schwergängig. Die Gänge flutschen knackig durch die Schaltkulisse und die Wege sind angenehm kurz. Lediglich den Kupplungsweg empfanden wir als ein wenig zu lang. Die Lenkung wirkt etwas ungenau und verlangt auch wegen des Untersteuerns in engen, schnellen Kurven die erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrers.

OPC-Blau auch im Innenraum Das typische OPC-Blau findet sich auch im Innenraum wieder. Die Nähte von Sitzen und Lenkrad sowie die gepunkteten Sitzflächen passen ebenso zur Wagenfarbe wie auch die OPC-Embleme auf Schalthebel, Lenkrad und Fußmatten. Das griffige Lenkrad liegt gut in der Hand, allerdings empfanden es vor allem Fahrer mit kleineren Händen fast schon als zu dick. Die Schalensitze von Recaro bieten guten Seitenhalt und auch auf langen Strecken einen ausreichenden Komfort. Je nach Geschmack dürften sie jedoch eine Spur fester zupacken. Billig wirkendes Karbonimitat und Plastik an Türverkleidungen und Armaturenbrett tragen nicht unbedingt dazu bei, den Charme des Innenraums zu erhöhen. Sportfahrwerk serienmäßig Zur umfangreichen Serienausstattung des Vectra OPC gehören unter anderem sechs Airbags, eine Klimaanlage, Bi-Xenon-Kurvenlicht, ein Sportauspuff, eine Heckschürzenlippe von OPC, 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 235er-Reifen, Recaro-Sportsitze, ein Sport-Lederlenkrad und ein Sportfahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung. Teurer als Konkurrenz Opel verlangt für den Vectra OPC 39.610 Euro. Ein Schnäppchen ist der schnelle Rüsselsheimer damit also nicht. Der Mazda 6 MPS mit 260 PS kostet 34.800 Euro und VW ruft für den Passat 3.2 V6 mit 250 Pferden 36.110 Euro auf. Lediglich der 260 PS starke Volvo S60 T5 für 39.120 Euro kostet in etwa so viel wie unser Testwagen.

Fazit

Die äußerst auffällige Optik des Opel Vectra OPC spaltet die Gemüter. Sollte Sie jedoch nur das OPC-typische Arden-Blau vom Gang zum Händler abhalten, sei Ihnen gesagt: Es gibt ihn auch in Schwarz und Rot. Motor und Getriebe machen richtig Lust aufs Fahren und passen hervorragend zur sportlich straffen Abstimmung des Fahrwerks. Lediglich in engen Kurven kommt der blaue OPC an seine Grenzen und drängt vehement Richtung Kurvenaußenseite. Außerdem ist der flotte Vectra im Vergleich zur Konkurrenz nicht ganz billig.
Opel Vectra 2.0 Turbo im Test: Einen Gang zugelegt
auto-news

Einen Gang zugelegt: Opel Vectra 2.0 Turbo im Test

München, 25. März 2004 – Ende 2001 debütierte die dritte Vectra-Generation. Die Neuauflage war ein im Wortsinn großer Entwicklungssprung: Völlig neues Design, der Größenzuwachs, starke Motoren und mehr Ausstattung haben den Vectra deutlich attraktiver werden lassen. Rüsselsheimer Raketen Die gelungene Neuauflage wurde 2002 mit dem sensationellen Vectra GTS V6 gekrönt – mit 248 km/h Top-Speed der schnellste Großserien-Opel aller Zeiten. Der Muskel-Vectra soll jedoch keine Manta-Nostalgie wecken; er ist ein Grand-Turismo von größerem Calibra. Vielmehr dürfte Opel dem biederen Ruf der Vectra-Baureihen A und B davon eilen wollen, um zu Mercedes C-Klasse und 3er BMW aufzuschließen. Seit Ende 2003 verstärkt der 175 PS starke 2.0 Turbo mit Sechsgang-Schaltgetriebe als weiterer Weg-da-Vectra Opels Ritt auf der Überholspur. Wir haben uns ausführlicher mit den Stärken und Schwächen dieser neuen Motorisierung beschäftigt. Hier geht’s lang Dank guter Platzverhältnisse, umfangreicher Ausstattung und weitgehend hochwertiger Materialanmutung bietet das Vectra-Interieur viel Wohlfühlambiente. Alle Schalter und Hebel liegen ausgezeichnet zur Hand. Insgesamt ist der Bedienkomfort sehr gut. Das trifft auch auf das Navigationssystem unseres Testwagens zu. Das Siemens-Navi hat lediglich einen Schwachpunkt: 3.010 Euro Aufpreis. So viel kostet das System mit CD-Radio und Farbdisplay. Mobile GPS-Navigationssysteme bekommt man ab 500 Euro.

Platz da Dank vielfältiger Verstellmöglichkeiten findet der Fahrer auf dem straffen Sitz gute Voraussetzungen für eine optimale Sitzpostition. Viel Platz bietet auch der 500 Liter fassende Kofferraum. Stattlich sind auch die 4,70 Meter Gesamtlänge und 1.470 Kilogramm Gewicht. Ebenso erfreuen sich die Fondpassagiere über genügend Knie-, Kopffreiheit und Ablagen. Der Vectra ist ein Reise-Riese für flotte Familien. Leistung hat... Für formidablen Vortrieb sorgt der seidige und kraftvolle Zwei-Liter-Vierzylinder-Turbomotor. Seine 175 Pferde machen mit dem Einsetzen des Laders richtig Druck. Das maximale Drehmoment von 265 Newtonmetern steht bei 2.500 Umdrehungen zur Verfügung. Besonders auf der Autobahn weiß man die Durchzugsstärke durch Turboladung zu schätzen. Mit anderen Fahrzeugen der oberen Mittelklasse kann man gut mithalten. In 9,1 Sekunden geht es von null auf 100 km/h. Das ist in Anbetracht der Leistung zwar kein überragender Wert. Dafür gibt es satten Durchzug bei mittleren Drehzahlen und 230 km/h Höchstgeschwindigkeit. ...seinen Preis Wer viel Leistung vom Turbomotor fordert, wird an der Zapfsäule jammern. Auf unseren Testfahrten lag der Durchschnittsverbrauch bei 11 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Wer es weniger eilig hat, dürfte mit den vom Hersteller angegebenen 8,9 Litern auskommen.

Dezente Gang-Art Um die optimistische Werksabgabe zu erreichen, ist der sechste Gang hilfreich. Die zusätzliche Gangstufe sorgt für niedrigere Motordrehzahlen bei hoher Reisegeschwindigkeit. So verringern sich Spritkonsum, Geräuschniveau und Verschleiß des Motors. Flüsterleise ist es im Innenraum bei hoher Geschwindigkeit trotz sechster Gangstufe übrigens nicht. Hier könnte Opel die Geräuschdämmung noch verbessern. Ausgewogen und sicher Zum ansonsten komfortablen Auftritt passt das gut abgestimmte Fahrwerk. Ruhig gleitet die Limousine auf Landstraßen und der Autobahn selbst bei zügiger Gangart dahin. Kurz aufeinander folgende Unebenheiten bügeln die Stoßdämpfer nicht ganz so sauber weg. Der Wagen liegt dafür satt und straff auf dem Asphalt. Langgezogene Kurven durchfährt der 2.0 Turbo auch bei hoher Geschwindigkeit souverän. Geht es hingegen schnell durch enge Kehren, werden Untersteuerungstendenzen spürbar. Gefährlich wird das Fahrverhalten dennoch nie. Bereits serienmäßig verfügt der Vectra über eine umfangreiche Regelelektronik. Die wichtigsten Helfer sind ABS, die elektronische Bremskontrolle CBC und die Traktionskontrolle ESP. Wer ein puristisches Fahrerlebnis sucht, ist mit einem Vectra 2.0 Turbo also schlecht beraten. Die elektronischen Helfer unterbinden den Nerven kitzelnden Ritt im Grenzbereich.

Der kann teuer werden Der Vectra 2.0 Turbo kostet in der Basisversion 24.545 Euro. Bereits hier erhält der Kunde eine beachtliche Sicherheits- und Komfortausstattung. In der von uns gefahrenen Topversion Cosmo werden 28.245 Euro fällig. Dank der umfangreichen Extra-Liste lässt sich der Preis sogar noch deutlich steigern: Über 40.000 Euro kann man für eine vollausgestattete Version ausgeben. Ganz schön happig für einen Vectra, so möchte man meinen. Doch zum Vergleich: Eine Mercedes C-Klasse Limousine 200 Kompressor mit 163 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe kostet mindestens 29.464 Euro. Für einen 170 PS starken BMW 320i sind gar 29.800 Euro fällig. Den gibt es aber nur mit fünf Gängen.

Fazit

Mit dem 2.0 Turbo hat Opel einen weiteren starken Vectra ins Rennen geschickt. Besonderheiten sind der Tubolader und eine sechste Gangstufe. Sie bedeuten zwar keine technische Revolution, sind aber ein zusätzlicher Kaufanreiz. Mit den 175 Turbo-Pferden kann der Opel Vectra in Sachen Fahrleistung überzeugen. 230 km/h ist deutlich mehr als in den meisten Verkehrssituationen nötig sind. Für sportlich ambitionierte Fahrer ist der Vectra 2.0 Turbo trotz hoher Leistungen weniger empfehlenswert. Dafür ist das Dickschiff etwas zu unhandlich. Der Turbo-Vectra ist vielmehr ein zügiger Gleiter für lange Strecken. Sinnvoll ist die lang übersetzte, sechste Gangstufe. Sie ermöglicht niedrige Drehzahlen bei hoher Reisegeschwindigkeit und hilft so beim Spritsparen. Überzeugen kann der Vectra 2.0 Turbo als komfortable und geräumige Familienlimousine. Der Einstiegspreis von 24.545 Euro ist angesichts der umfangreichen Ausstattung zudem attraktiv. Die Liste möglicher Extras ist sehr umfangreich. Mit allem Drum und Dran wird’s richtig teuer. Dennoch ist der Vectra selbst voll ausgestattet eine günstige Alternative zum 3er BMW und der Mercedes C-Klasse. (mh)

Weitere Opel Limousine

Alternativen

Opel Vectra Limousine (2002–2008)